Als Mazdaznan wird eine religiöse Lehre bezeichnet, die nach eigenem Verständnis auf einem reformierten Zarathustrismus basiert. Es handelt sich um eine Mischreligion mit zarathustrischen, christlichen und einigen hinduistischen/tantrischen Elementen. Die Anhänger sind Vegetarier, befolgen eine eigene Ernährungslehre, legen großen Wert auf tägliche Atem- und auf Meditationsübungen, darunter einige tantrische Übungen. Eine organisierte Anhängerschaft gibt es heute noch in Deutschland und Ungarn; in den USA, dem einstigen Schwerpunkt und Hauptquartier, gibt es wie in Frankreich noch Anhänger.

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  • Als Mazdaznan wird eine religiöse Lehre bezeichnet, die nach eigenem Verständnis auf einem reformierten Zarathustrismus basiert. Es handelt sich um eine Mischreligion mit zarathustrischen, christlichen und einigen hinduistischen/tantrischen Elementen. Begründet wurde sie von Otoman Zar-Adusht Ha’nish, bürgerlich vermutlich Otto Hanisch, der selbst angab, am 19. Dezember 1844 in Teheran geboren worden zu sein; in der Sekundärliteratur wird auch 1856 als Geburtsjahr und Posen als Geburtsort genannt. Er starb am 29. Februar 1936 in Los Angeles. In zeitgenössischen Zeitungsberichten ist wiederholt von einem Sonnenkult die Rede. „Die Mazdaznan-Lehre ist Ausdruck der westlichen Rezeption asiatischer Heilsvorstellungen und -praktiken. Ha'nish variierte die Rassenlehre der damals erfolgreichen neureligiösen indisch-arischen Theosophie von Helena Blavatsky (1831–1891) und übernahm in seiner Atemlehre Elemente des Yoga.“ Die Anhänger sind Vegetarier, befolgen eine eigene Ernährungslehre, legen großen Wert auf tägliche Atem- und auf Meditationsübungen, darunter einige tantrische Übungen. Eine organisierte Anhängerschaft gibt es heute noch in Deutschland und Ungarn; in den USA, dem einstigen Schwerpunkt und Hauptquartier, gibt es wie in Frankreich noch Anhänger. (de)
  • Als Mazdaznan wird eine religiöse Lehre bezeichnet, die nach eigenem Verständnis auf einem reformierten Zarathustrismus basiert. Es handelt sich um eine Mischreligion mit zarathustrischen, christlichen und einigen hinduistischen/tantrischen Elementen. Begründet wurde sie von Otoman Zar-Adusht Ha’nish, bürgerlich vermutlich Otto Hanisch, der selbst angab, am 19. Dezember 1844 in Teheran geboren worden zu sein; in der Sekundärliteratur wird auch 1856 als Geburtsjahr und Posen als Geburtsort genannt. Er starb am 29. Februar 1936 in Los Angeles. In zeitgenössischen Zeitungsberichten ist wiederholt von einem Sonnenkult die Rede. „Die Mazdaznan-Lehre ist Ausdruck der westlichen Rezeption asiatischer Heilsvorstellungen und -praktiken. Ha'nish variierte die Rassenlehre der damals erfolgreichen neureligiösen indisch-arischen Theosophie von Helena Blavatsky (1831–1891) und übernahm in seiner Atemlehre Elemente des Yoga.“ Die Anhänger sind Vegetarier, befolgen eine eigene Ernährungslehre, legen großen Wert auf tägliche Atem- und auf Meditationsübungen, darunter einige tantrische Übungen. Eine organisierte Anhängerschaft gibt es heute noch in Deutschland und Ungarn; in den USA, dem einstigen Schwerpunkt und Hauptquartier, gibt es wie in Frankreich noch Anhänger. (de)
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  • Als Mazdaznan wird eine religiöse Lehre bezeichnet, die nach eigenem Verständnis auf einem reformierten Zarathustrismus basiert. Es handelt sich um eine Mischreligion mit zarathustrischen, christlichen und einigen hinduistischen/tantrischen Elementen. Die Anhänger sind Vegetarier, befolgen eine eigene Ernährungslehre, legen großen Wert auf tägliche Atem- und auf Meditationsübungen, darunter einige tantrische Übungen. Eine organisierte Anhängerschaft gibt es heute noch in Deutschland und Ungarn; in den USA, dem einstigen Schwerpunkt und Hauptquartier, gibt es wie in Frankreich noch Anhänger. (de)
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  • Mazdaznan (de)
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