Choresmien oder Choresm (persisch/arabisch خوارزم; DMG Ḫvārazm bzw. Ḫwārizm; usbekisch Xorazm) ist eine (historische) Landschaft im westlichen Zentralasien. Es handelt sich um eine heute teilweise zu Usbekistan, teilweise zu Turkmenistan gehörende Großoase am Unterlauf und der Mündung des Amudarjas (des antiken Oxus’), welche einerseits (im Norden) durch den Aralsee, andererseits von den Wüsten Karakum und Kysylkum sowie dem Ustjurt-Plateau begrenzt wird. Nachbarprovinzen waren in islamischer Zeit Chorasan und Transoxanien.

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  • Choresmien oder Choresm (persisch/arabisch خوارزم; DMG Ḫvārazm bzw. Ḫwārizm; usbekisch Xorazm) ist eine (historische) Landschaft im westlichen Zentralasien. Es handelt sich um eine heute teilweise zu Usbekistan, teilweise zu Turkmenistan gehörende Großoase am Unterlauf und der Mündung des Amudarjas (des antiken Oxus’), welche einerseits (im Norden) durch den Aralsee, andererseits von den Wüsten Karakum und Kysylkum sowie dem Ustjurt-Plateau begrenzt wird. Nachbarprovinzen waren in islamischer Zeit Chorasan und Transoxanien. Hauptstadt war (nach Kath und vor Chiwa) lange Zeit Gurgandsch, das heutige Köneürgenç („Alt-Urganch“) im äußersten Norden Turkmenistans. Die Stadt ist nicht mit der erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen Stadt Urganch im heutigen Usbekistan zu verwechseln. Bis zur (vollständigen) ethnischen und linguistischen Türkisierung Choresms, welche im Spätmittelalter abgeschlossen war, bildeten die iranischen Choresmier die Hauptbevölkerungsgruppe der Region. (de)
  • Choresmien oder Choresm (persisch/arabisch خوارزم; DMG Ḫvārazm bzw. Ḫwārizm; usbekisch Xorazm) ist eine (historische) Landschaft im westlichen Zentralasien. Es handelt sich um eine heute teilweise zu Usbekistan, teilweise zu Turkmenistan gehörende Großoase am Unterlauf und der Mündung des Amudarjas (des antiken Oxus’), welche einerseits (im Norden) durch den Aralsee, andererseits von den Wüsten Karakum und Kysylkum sowie dem Ustjurt-Plateau begrenzt wird. Nachbarprovinzen waren in islamischer Zeit Chorasan und Transoxanien. Hauptstadt war (nach Kath und vor Chiwa) lange Zeit Gurgandsch, das heutige Köneürgenç („Alt-Urganch“) im äußersten Norden Turkmenistans. Die Stadt ist nicht mit der erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen Stadt Urganch im heutigen Usbekistan zu verwechseln. Bis zur (vollständigen) ethnischen und linguistischen Türkisierung Choresms, welche im Spätmittelalter abgeschlossen war, bildeten die iranischen Choresmier die Hauptbevölkerungsgruppe der Region. (de)
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  • Choresmien oder Choresm (persisch/arabisch خوارزم; DMG Ḫvārazm bzw. Ḫwārizm; usbekisch Xorazm) ist eine (historische) Landschaft im westlichen Zentralasien. Es handelt sich um eine heute teilweise zu Usbekistan, teilweise zu Turkmenistan gehörende Großoase am Unterlauf und der Mündung des Amudarjas (des antiken Oxus’), welche einerseits (im Norden) durch den Aralsee, andererseits von den Wüsten Karakum und Kysylkum sowie dem Ustjurt-Plateau begrenzt wird. Nachbarprovinzen waren in islamischer Zeit Chorasan und Transoxanien. (de)
  • Choresmien oder Choresm (persisch/arabisch خوارزم; DMG Ḫvārazm bzw. Ḫwārizm; usbekisch Xorazm) ist eine (historische) Landschaft im westlichen Zentralasien. Es handelt sich um eine heute teilweise zu Usbekistan, teilweise zu Turkmenistan gehörende Großoase am Unterlauf und der Mündung des Amudarjas (des antiken Oxus’), welche einerseits (im Norden) durch den Aralsee, andererseits von den Wüsten Karakum und Kysylkum sowie dem Ustjurt-Plateau begrenzt wird. Nachbarprovinzen waren in islamischer Zeit Chorasan und Transoxanien. (de)
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  • Choresmien (de)
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