Der Buchstabe Œ, Kleinbuchstabe œ, ist eine Ligatur aus O und E. Ursprünglich aus dem Mittellatein stammend, wird er heute im Französischen noch verwendet. Sein Lautwert entspricht dem des deutschen Umlauts Ö. In der mittelhochdeutschen Orthographie stand er für ein langes [øː], während Ö oder Oͤ (O mit kleinem e darüber) für ein kurzes ​[⁠œ⁠]​ stand. Im Ostniederdeutschen wird es häufig verwendet, um das offene Ö (Mœl ‚Mühle‘; œwer ‚über‘) vom geschlossenen Ö (Möl ‚Unordnung‘; Öwer ‚Ufer‘) zu unterscheiden.

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  • Der Buchstabe Œ, Kleinbuchstabe œ, ist eine Ligatur aus O und E. Ursprünglich aus dem Mittellatein stammend, wird er heute im Französischen noch verwendet. Sein Lautwert entspricht dem des deutschen Umlauts Ö. In der mittelhochdeutschen Orthographie stand er für ein langes [øː], während Ö oder Oͤ (O mit kleinem e darüber) für ein kurzes ​[⁠œ⁠]​ stand. Im Ostniederdeutschen wird es häufig verwendet, um das offene Ö (Mœl ‚Mühle‘; œwer ‚über‘) vom geschlossenen Ö (Möl ‚Unordnung‘; Öwer ‚Ufer‘) zu unterscheiden. Typografisch gesehen wanderte das E nicht über das O und wurde, wie beim Ö, zu einem diakritischen Zeichen, dem Trema, stilisiert, sondern verschmolz seitlich mit dem O (OE → Œ). (de)
  • Der Buchstabe Œ, Kleinbuchstabe œ, ist eine Ligatur aus O und E. Ursprünglich aus dem Mittellatein stammend, wird er heute im Französischen noch verwendet. Sein Lautwert entspricht dem des deutschen Umlauts Ö. In der mittelhochdeutschen Orthographie stand er für ein langes [øː], während Ö oder Oͤ (O mit kleinem e darüber) für ein kurzes ​[⁠œ⁠]​ stand. Im Ostniederdeutschen wird es häufig verwendet, um das offene Ö (Mœl ‚Mühle‘; œwer ‚über‘) vom geschlossenen Ö (Möl ‚Unordnung‘; Öwer ‚Ufer‘) zu unterscheiden. Typografisch gesehen wanderte das E nicht über das O und wurde, wie beim Ö, zu einem diakritischen Zeichen, dem Trema, stilisiert, sondern verschmolz seitlich mit dem O (OE → Œ). (de)
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  • Der Buchstabe Œ, Kleinbuchstabe œ, ist eine Ligatur aus O und E. Ursprünglich aus dem Mittellatein stammend, wird er heute im Französischen noch verwendet. Sein Lautwert entspricht dem des deutschen Umlauts Ö. In der mittelhochdeutschen Orthographie stand er für ein langes [øː], während Ö oder Oͤ (O mit kleinem e darüber) für ein kurzes ​[⁠œ⁠]​ stand. Im Ostniederdeutschen wird es häufig verwendet, um das offene Ö (Mœl ‚Mühle‘; œwer ‚über‘) vom geschlossenen Ö (Möl ‚Unordnung‘; Öwer ‚Ufer‘) zu unterscheiden. (de)
  • Der Buchstabe Œ, Kleinbuchstabe œ, ist eine Ligatur aus O und E. Ursprünglich aus dem Mittellatein stammend, wird er heute im Französischen noch verwendet. Sein Lautwert entspricht dem des deutschen Umlauts Ö. In der mittelhochdeutschen Orthographie stand er für ein langes [øː], während Ö oder Oͤ (O mit kleinem e darüber) für ein kurzes ​[⁠œ⁠]​ stand. Im Ostniederdeutschen wird es häufig verwendet, um das offene Ö (Mœl ‚Mühle‘; œwer ‚über‘) vom geschlossenen Ö (Möl ‚Unordnung‘; Öwer ‚Ufer‘) zu unterscheiden. (de)
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