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Die RIAS-Ente war ein in der DDR-Propaganda der 1950er Jahre gängiger Begriff gegen den West-Berliner Sender RIAS. Der von den amerikanischen Besatzungstruppen nach dem Zweiten Weltkrieg installierte „Rundfunk im Amerikanischen Sektor“ Berlins RIAS sendete ab den späten 1940er Jahren regelmäßig Nachrichten, die ihm von Bürgern der jungen DDR zugespielt wurden. Sie wiesen auf Missstände in der Lebensmittelversorgung im Osten hin, beschrieben die Kennzeichen von Militärfahrzeugen und nannten Namen von Mitarbeitern der Staatssicherheit (Stasi). Ob und wieweit diese Meldungen stimmten, müsste von Fall zu Fall geklärt werden. Die DDR-Regierung sah in diesen Sendungen einen Generalangriff auf den sozialistischen Aufbau und begann etwa ab 1952 damit, über die parteigesteuerte Ost-Presse jede einz
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Die RIAS-Ente war ein in der DDR-Propaganda der 1950er Jahre gängiger Begriff gegen den West-Berliner Sender RIAS. Der von den amerikanischen Besatzungstruppen nach dem Zweiten Weltkrieg installierte „Rundfunk im Amerikanischen Sektor“ Berlins RIAS sendete ab den späten 1940er Jahren regelmäßig Nachrichten, die ihm von Bürgern der jungen DDR zugespielt wurden. Sie wiesen auf Missstände in der Lebensmittelversorgung im Osten hin, beschrieben die Kennzeichen von Militärfahrzeugen und nannten Namen von Mitarbeitern der Staatssicherheit (Stasi). Ob und wieweit diese Meldungen stimmten, müsste von Fall zu Fall geklärt werden. Die DDR-Regierung sah in diesen Sendungen einen Generalangriff auf den sozialistischen Aufbau und begann etwa ab 1952 damit, über die parteigesteuerte Ost-Presse jede einzelne Meldung des RIAS als Lüge hinzustellen – als Zeitungsente. 1955 startete der DDR-Inlandsgeheimdienst (Stasi) die „Aktion Enten“, um gezielt Informanten des RIAS auszumachen und vor Gericht zu bringen. In einem Fall erging ein Todesurteil.