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Heinz Kleger
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Universität Potsdam
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ISBN 978-3-940793-94-2
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Region-Nation-Europa
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Eine politiktheoretische Zwischenbilanz nach 50 Bänden
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Universitätsverlag Potsdam
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2014-05-08
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Noch gibt es in Deutschland bzw. in der Europäischen Union wenige Kommunen (Städte, Dörfer), die das Recht in Anspruch nehmen, eine Bürgerkommune zu sein. Dort, wo dies der Fall ist, wird darunter mehr eine Reform der kommunalen Verwaltung verstanden, bei der die Verwaltung "näher" am Bürger aufgebaut wird (also Dezentralisierung der kommunalen Verwaltung), bzw. die Verwaltung zum Dienstleister umfunktioniert wird: "Der Bürger wird Kunde!". Ernsthafte Überlegungen finden zum Beispiel in Berlin-Lichtenberg oder in Potsdam statt, wo die kommunalen Abgeordneten den "Weg zur Bürgerkommune" beschlossen haben. Weitere Schritte auf diesem Weg sind – neben der obengenannten Verwaltungsreform – die Einführung eines "Bürgerhaushaltes". Aber auch hier sind wiederum nur Ansätze einer tatsächlichen Bürgerbeteiligung an der Erarbeitung des Haushaltes, an seiner Beschlussfassung und seiner Umsetzung durch die Bürger sichtbar. Eine Bürgerkommune sollte insbesondere gekennzeichnet sein durch das partizipatorische Wirken der Bürger an der Entwicklung der Kommune (siehe „Prinzip der partizipatorischen Demokratie“ – auch partizipative Demokratie genannt). Doch zum Ruf nach mehr Bürgernähe kommen auch Bedenken vor zu geringer Kontrolle der Bürgermeister durch die Kollegialorgane.
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