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Anton Ritter von Premerstein (* 6. April 1869 in Laibach; † 6. Februar 1935 in Marburg) war ein österreichischer Althistoriker, Epigraphiker und Papyrologe. Anton von Premerstein entstammte einer Familie, die sich im Wippachtal in der Krain bis in das 11. Jahrhundert erschließen lässt. Der Sohn eines Verwaltungsbeamten besuchte das Gymnasium in Laibach und beendete sowohl sein altertumswissenschaftliches als auch juristisches Studium jeweils mit der Promotion (1893 sub auspiciis imperatoris bzw. 1897). Von 1892 bis 1894 absolvierte er den Militärdienst. 1895 erhielt er eine Anstellung an der Hofbibliothek. 1899 konnte er sich an der Universität Wien habilitieren. 1906 wurde er zum 2. Sekretär der Zweigstelle Athen des Österreichischen Archäologischen Instituts ernannt und 1909 ihr Leiter.
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Anton Ritter von Premerstein (* 6. April 1869 in Laibach; † 6. Februar 1935 in Marburg) war ein österreichischer Althistoriker, Epigraphiker und Papyrologe. Anton von Premerstein entstammte einer Familie, die sich im Wippachtal in der Krain bis in das 11. Jahrhundert erschließen lässt. Der Sohn eines Verwaltungsbeamten besuchte das Gymnasium in Laibach und beendete sowohl sein altertumswissenschaftliches als auch juristisches Studium jeweils mit der Promotion (1893 sub auspiciis imperatoris bzw. 1897). Von 1892 bis 1894 absolvierte er den Militärdienst. 1895 erhielt er eine Anstellung an der Hofbibliothek. 1899 konnte er sich an der Universität Wien habilitieren. 1906 wurde er zum 2. Sekretär der Zweigstelle Athen des Österreichischen Archäologischen Instituts ernannt und 1909 ihr Leiter. 1912 übernahm er den althistorischen Lehrstuhl an der Universität Prag. Der Erste Weltkrieg unterbrach seine wissenschaftliche Laufbahn. Er arbeitete zunächst für das Österreichische Rote Kreuz und wurde 1916 Referent für die Kriegsgefangenenfürsorge an der Österreichischen Gesandtschaft in Bern. 1916 nahm er einen Ruf an die Universität Marburg an, wo er bis zu seinem Tod wirkte. Im November 1933 gehörte er zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat. Premerstein legte zahlreiche Arbeiten zur Geschichte der römischen Donauprovinzen vor. Insbesondere seine Forschungen zum sogenannten Tatenbericht des Augustus sind bedeutsam. Premerstein konnte das größte, zunächst noch nicht eingeordnete inschriftliche Fragment der Funde in Antiochia in Pisidien von William Mitchell Ramsay aus den Jahren 1914 und 1924 dem 34. Kapitel des Tatenberichtes zuordnen. An Stelle von Theodor Mommsens Textrekonstruktionshypothese [... praestiti omnibus dignitate ...] setzte Premerstein die Formel [a]uctoritate [omnibus praestiti]. Mit dem auctoritas-Begriff konnte ein besseres Verständnis des augusteischen Prinzipats erreicht werden. In seinem postum erschienenen Hauptwerk Vom Wesen und Werden des Prinzipats knüpfte er in seinem auctoritas-Teil an die Antiochenum-Untersuchung an. Außerdem befasste es sich mit Fragestellungen der Arbeiten von Friedrich Münzer und Matthias Gelzer, in denen es vor allem um die prosopographischen Strukturen und die sozialen Grundlagen insbesondere der römischen Nobilität gegangen war. Die Darstellung wurde von seinem Schüler Hans Volkmann aus dem Nachlass herausgegeben. Premerstein war ordentliches Mitglied des Österreichischen und Deutschen Archäologischen Instituts und korrespondierendes Mitglied der Zentralkommission für Denkmalpflege Wien.
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