Veni creator spiritus (zu deutsch: „Komm, Schöpfer Geist“) ist ein lateinischer Hymnus aus dem 9. Jahrhundert, der mehrheitlich Rabanus Maurus zugeschrieben wird. Nach einer These Heinrich Lausbergs ist er anlässlich des Aachener Konzils von 809 verfasst worden, um dessen Teilnehmer programmatisch auf den kaiserlichen Auftrag einzustimmen, die theologische Zulässigkeit der Einfügung des Filioque ins große Glaubensbekenntnis nachzuweisen. Als sicher gilt jedenfalls, dass er im theologischen Umfeld dieses Konzils entstanden ist.

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  • Veni creator spiritus (zu deutsch: „Komm, Schöpfer Geist“) ist ein lateinischer Hymnus aus dem 9. Jahrhundert, der mehrheitlich Rabanus Maurus zugeschrieben wird. Nach einer These Heinrich Lausbergs ist er anlässlich des Aachener Konzils von 809 verfasst worden, um dessen Teilnehmer programmatisch auf den kaiserlichen Auftrag einzustimmen, die theologische Zulässigkeit der Einfügung des Filioque ins große Glaubensbekenntnis nachzuweisen. Als sicher gilt jedenfalls, dass er im theologischen Umfeld dieses Konzils entstanden ist. Der Hymnus ist eines der wenigen Gebete in der Liturgie der Westkirche, die sich direkt an den Heiligen Geist richten. Spätestens seit dem 10. Jahrhundert wurde er im Stundengebet in der Pfingstoktav verwendet, spätestens seit dem 11. Jahrhundert auch bei Synoden, Weihen und Ordinationen. Er wird auch beim Einzug der Kardinäle ins Konklave gesungen. (de)
  • Veni creator spiritus (zu deutsch: „Komm, Schöpfer Geist“) ist ein lateinischer Hymnus aus dem 9. Jahrhundert, der mehrheitlich Rabanus Maurus zugeschrieben wird. Nach einer These Heinrich Lausbergs ist er anlässlich des Aachener Konzils von 809 verfasst worden, um dessen Teilnehmer programmatisch auf den kaiserlichen Auftrag einzustimmen, die theologische Zulässigkeit der Einfügung des Filioque ins große Glaubensbekenntnis nachzuweisen. Als sicher gilt jedenfalls, dass er im theologischen Umfeld dieses Konzils entstanden ist. Der Hymnus ist eines der wenigen Gebete in der Liturgie der Westkirche, die sich direkt an den Heiligen Geist richten. Spätestens seit dem 10. Jahrhundert wurde er im Stundengebet in der Pfingstoktav verwendet, spätestens seit dem 11. Jahrhundert auch bei Synoden, Weihen und Ordinationen. Er wird auch beim Einzug der Kardinäle ins Konklave gesungen. (de)
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  • In der Tat läßt sich eine formale ,Preziosität‘ und eine auf das ,Erstpublikum‘ ausgerichtete ,Künstler-Eitelkeit‘ des Dichters nicht verkennen.
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  • Veni creator spiritus (zu deutsch: „Komm, Schöpfer Geist“) ist ein lateinischer Hymnus aus dem 9. Jahrhundert, der mehrheitlich Rabanus Maurus zugeschrieben wird. Nach einer These Heinrich Lausbergs ist er anlässlich des Aachener Konzils von 809 verfasst worden, um dessen Teilnehmer programmatisch auf den kaiserlichen Auftrag einzustimmen, die theologische Zulässigkeit der Einfügung des Filioque ins große Glaubensbekenntnis nachzuweisen. Als sicher gilt jedenfalls, dass er im theologischen Umfeld dieses Konzils entstanden ist. (de)
  • Veni creator spiritus (zu deutsch: „Komm, Schöpfer Geist“) ist ein lateinischer Hymnus aus dem 9. Jahrhundert, der mehrheitlich Rabanus Maurus zugeschrieben wird. Nach einer These Heinrich Lausbergs ist er anlässlich des Aachener Konzils von 809 verfasst worden, um dessen Teilnehmer programmatisch auf den kaiserlichen Auftrag einzustimmen, die theologische Zulässigkeit der Einfügung des Filioque ins große Glaubensbekenntnis nachzuweisen. Als sicher gilt jedenfalls, dass er im theologischen Umfeld dieses Konzils entstanden ist. (de)
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