Die Technische Mechanik ist ein Teil der Mechanik. Sie wendet die physikalischen Grundlagen auf technische Systeme an und behandelt vor allem die in der Technik wichtigen festen Körper. Ziel ist vor allem die Berechnung der in den Körpern wirkenden Kräfte. Vorlesungen in Technischer Mechanik sind fester Bestandteil in den Studiengängen des Maschinenbaus und des Bauingenieurwesens, werden dort im Bachelorstudium in größerem Umfang von etwa 30 von 180 ECTS-Aufwandspunkten gelehrt und in fast genauso vielen Lehrveranstaltungen angewendet. Außerdem wird sie in weiteren Ingenieurwissenschaften behandelt wie der Elektrotechnik, dem Industriedesign oder dem Wirtschaftsingenieurwesen, jedoch in geringerem Umfang von etwa 10 ECTS.

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  • Die Technische Mechanik ist ein Teil der Mechanik. Sie wendet die physikalischen Grundlagen auf technische Systeme an und behandelt vor allem die in der Technik wichtigen festen Körper. Ziel ist vor allem die Berechnung der in den Körpern wirkenden Kräfte. Vorlesungen in Technischer Mechanik sind fester Bestandteil in den Studiengängen des Maschinenbaus und des Bauingenieurwesens, werden dort im Bachelorstudium in größerem Umfang von etwa 30 von 180 ECTS-Aufwandspunkten gelehrt und in fast genauso vielen Lehrveranstaltungen angewendet. Außerdem wird sie in weiteren Ingenieurwissenschaften behandelt wie der Elektrotechnik, dem Industriedesign oder dem Wirtschaftsingenieurwesen, jedoch in geringerem Umfang von etwa 10 ECTS. Das Aufgabengebiet der Technischen Mechanik ist die Bereitstellung der theoretischen Berechnungsverfahren beispielsweise für den Maschinenbau und die Baustatik. Die eigentliche Bemessung der Bauteile oder Tragwerke, die Auswahl der Werkstoffe und dergleichen wird dann von anwendungsnahen Disziplinen übernommen, in denen die Technische Mechanik Hilfswissenschaft ist, beispielsweise die Konstruktionslehre oder die Betriebsfestigkeit. Gegenstände der Technischen Mechanik sind * die Gesetze der klassischen Mechanik, * mathematische Modelle der mechanischen Zusammenhänge physischer Körper, * spezifische und rationelle Methoden der rechnerischen Analyse mechanischer Systeme. Die klassische Einteilung erfolgt in * die Statik, die sich mit Kräften auf ruhende (unbewegte) Körper (hauptsächlich mit eindimensionalen Stäben) befasst, * die Festigkeitslehre, die sich mit deformierbaren Körpern (bzw. hauptsächlich Querschnitten) befasst und Material- und Querschnittseigenschaften integriert, * die Dynamik mit den beiden Teilgebieten Kinetik und Kinematik, die sich mit bewegten Körpern befassen. In der Theoretischen Mechanik (auch Analytische Mechanik genannt) geht es dagegen darum, von Axiomen wie den Newtonschen Gesetzen ausgehend eine widerspruchsfreie mathematische Theorie zu entwickeln. In der Technischen Mechanik wird dagegen ein methodischer Aufbau gewählt, der die benötigten Kenntnisse für die Berechnung von Maschinen oder Bauwerken vermittelt. (de)
  • Die Technische Mechanik ist ein Teil der Mechanik. Sie wendet die physikalischen Grundlagen auf technische Systeme an und behandelt vor allem die in der Technik wichtigen festen Körper. Ziel ist vor allem die Berechnung der in den Körpern wirkenden Kräfte. Vorlesungen in Technischer Mechanik sind fester Bestandteil in den Studiengängen des Maschinenbaus und des Bauingenieurwesens, werden dort im Bachelorstudium in größerem Umfang von etwa 30 von 180 ECTS-Aufwandspunkten gelehrt und in fast genauso vielen Lehrveranstaltungen angewendet. Außerdem wird sie in weiteren Ingenieurwissenschaften behandelt wie der Elektrotechnik, dem Industriedesign oder dem Wirtschaftsingenieurwesen, jedoch in geringerem Umfang von etwa 10 ECTS. Das Aufgabengebiet der Technischen Mechanik ist die Bereitstellung der theoretischen Berechnungsverfahren beispielsweise für den Maschinenbau und die Baustatik. Die eigentliche Bemessung der Bauteile oder Tragwerke, die Auswahl der Werkstoffe und dergleichen wird dann von anwendungsnahen Disziplinen übernommen, in denen die Technische Mechanik Hilfswissenschaft ist, beispielsweise die Konstruktionslehre oder die Betriebsfestigkeit. Gegenstände der Technischen Mechanik sind * die Gesetze der klassischen Mechanik, * mathematische Modelle der mechanischen Zusammenhänge physischer Körper, * spezifische und rationelle Methoden der rechnerischen Analyse mechanischer Systeme. Die klassische Einteilung erfolgt in * die Statik, die sich mit Kräften auf ruhende (unbewegte) Körper (hauptsächlich mit eindimensionalen Stäben) befasst, * die Festigkeitslehre, die sich mit deformierbaren Körpern (bzw. hauptsächlich Querschnitten) befasst und Material- und Querschnittseigenschaften integriert, * die Dynamik mit den beiden Teilgebieten Kinetik und Kinematik, die sich mit bewegten Körpern befassen. In der Theoretischen Mechanik (auch Analytische Mechanik genannt) geht es dagegen darum, von Axiomen wie den Newtonschen Gesetzen ausgehend eine widerspruchsfreie mathematische Theorie zu entwickeln. In der Technischen Mechanik wird dagegen ein methodischer Aufbau gewählt, der die benötigten Kenntnisse für die Berechnung von Maschinen oder Bauwerken vermittelt. (de)
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  • Die Technische Mechanik ist ein Teil der Mechanik. Sie wendet die physikalischen Grundlagen auf technische Systeme an und behandelt vor allem die in der Technik wichtigen festen Körper. Ziel ist vor allem die Berechnung der in den Körpern wirkenden Kräfte. Vorlesungen in Technischer Mechanik sind fester Bestandteil in den Studiengängen des Maschinenbaus und des Bauingenieurwesens, werden dort im Bachelorstudium in größerem Umfang von etwa 30 von 180 ECTS-Aufwandspunkten gelehrt und in fast genauso vielen Lehrveranstaltungen angewendet. Außerdem wird sie in weiteren Ingenieurwissenschaften behandelt wie der Elektrotechnik, dem Industriedesign oder dem Wirtschaftsingenieurwesen, jedoch in geringerem Umfang von etwa 10 ECTS. (de)
  • Die Technische Mechanik ist ein Teil der Mechanik. Sie wendet die physikalischen Grundlagen auf technische Systeme an und behandelt vor allem die in der Technik wichtigen festen Körper. Ziel ist vor allem die Berechnung der in den Körpern wirkenden Kräfte. Vorlesungen in Technischer Mechanik sind fester Bestandteil in den Studiengängen des Maschinenbaus und des Bauingenieurwesens, werden dort im Bachelorstudium in größerem Umfang von etwa 30 von 180 ECTS-Aufwandspunkten gelehrt und in fast genauso vielen Lehrveranstaltungen angewendet. Außerdem wird sie in weiteren Ingenieurwissenschaften behandelt wie der Elektrotechnik, dem Industriedesign oder dem Wirtschaftsingenieurwesen, jedoch in geringerem Umfang von etwa 10 ECTS. (de)
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  • Technische Mechanik (de)
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