Sterile-Insekten-Technik (englisch sterile insect technology, SIT), auch Autozidmethode oder Selbstvernichtungsverfahren genannt, ist eine Methode, um Populationen von Schadinsekten mittels einer großen Anzahl steriler Individuen zu dezimieren oder auszurotten. Die künstlich produzierten und sterilisierten Individuen werden im Zielgebiet freigelassen, paaren sich mit fertilen Weibchen und senken die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreich Nachkommen gezeugt werden. Die Wirkung ist, im Gegensatz zu Insektiziden, die auch nützliche Insekten vernichten und zu großen Umweltschäden führen können, beschränkt auf die betroffene Insektenart. Ein weiterer Vorteil der Technik ist, dass Menschen unabhängig von ihren Einkommen gleichermaßen geholfen wird, im Gegensatz beispielsweise zum Kauf von Arzneimi

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  • Sterile-Insekten-Technik (englisch sterile insect technology, SIT), auch Autozidmethode oder Selbstvernichtungsverfahren genannt, ist eine Methode, um Populationen von Schadinsekten mittels einer großen Anzahl steriler Individuen zu dezimieren oder auszurotten. Die künstlich produzierten und sterilisierten Individuen werden im Zielgebiet freigelassen, paaren sich mit fertilen Weibchen und senken die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreich Nachkommen gezeugt werden. Die Wirkung ist, im Gegensatz zu Insektiziden, die auch nützliche Insekten vernichten und zu großen Umweltschäden führen können, beschränkt auf die betroffene Insektenart. Ein weiterer Vorteil der Technik ist, dass Menschen unabhängig von ihren Einkommen gleichermaßen geholfen wird, im Gegensatz beispielsweise zum Kauf von Arzneimitteln. Resistenzerscheinungen können sich prinzipiell entwickeln, indem Weibchen, die eine Mehrfachbegattung zulassen, positiv selektiert werden. Bisher sind aber nur sehr wenige solche Fälle bekannt, von denen nur einer ausreichend dokumentiert ist. Die SIT wird im Rahmen eines Forschungsprogramms von FAO und IAEO entwickelt. (de)
  • Sterile-Insekten-Technik (englisch sterile insect technology, SIT), auch Autozidmethode oder Selbstvernichtungsverfahren genannt, ist eine Methode, um Populationen von Schadinsekten mittels einer großen Anzahl steriler Individuen zu dezimieren oder auszurotten. Die künstlich produzierten und sterilisierten Individuen werden im Zielgebiet freigelassen, paaren sich mit fertilen Weibchen und senken die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreich Nachkommen gezeugt werden. Die Wirkung ist, im Gegensatz zu Insektiziden, die auch nützliche Insekten vernichten und zu großen Umweltschäden führen können, beschränkt auf die betroffene Insektenart. Ein weiterer Vorteil der Technik ist, dass Menschen unabhängig von ihren Einkommen gleichermaßen geholfen wird, im Gegensatz beispielsweise zum Kauf von Arzneimitteln. Resistenzerscheinungen können sich prinzipiell entwickeln, indem Weibchen, die eine Mehrfachbegattung zulassen, positiv selektiert werden. Bisher sind aber nur sehr wenige solche Fälle bekannt, von denen nur einer ausreichend dokumentiert ist. Die SIT wird im Rahmen eines Forschungsprogramms von FAO und IAEO entwickelt. (de)
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  • Sterile-Insekten-Technik (englisch sterile insect technology, SIT), auch Autozidmethode oder Selbstvernichtungsverfahren genannt, ist eine Methode, um Populationen von Schadinsekten mittels einer großen Anzahl steriler Individuen zu dezimieren oder auszurotten. Die künstlich produzierten und sterilisierten Individuen werden im Zielgebiet freigelassen, paaren sich mit fertilen Weibchen und senken die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreich Nachkommen gezeugt werden. Die Wirkung ist, im Gegensatz zu Insektiziden, die auch nützliche Insekten vernichten und zu großen Umweltschäden führen können, beschränkt auf die betroffene Insektenart. Ein weiterer Vorteil der Technik ist, dass Menschen unabhängig von ihren Einkommen gleichermaßen geholfen wird, im Gegensatz beispielsweise zum Kauf von Arzneimi (de)
  • Sterile-Insekten-Technik (englisch sterile insect technology, SIT), auch Autozidmethode oder Selbstvernichtungsverfahren genannt, ist eine Methode, um Populationen von Schadinsekten mittels einer großen Anzahl steriler Individuen zu dezimieren oder auszurotten. Die künstlich produzierten und sterilisierten Individuen werden im Zielgebiet freigelassen, paaren sich mit fertilen Weibchen und senken die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreich Nachkommen gezeugt werden. Die Wirkung ist, im Gegensatz zu Insektiziden, die auch nützliche Insekten vernichten und zu großen Umweltschäden führen können, beschränkt auf die betroffene Insektenart. Ein weiterer Vorteil der Technik ist, dass Menschen unabhängig von ihren Einkommen gleichermaßen geholfen wird, im Gegensatz beispielsweise zum Kauf von Arzneimi (de)
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