Die Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von spanischen Entdeckerschiffen eingeschleppt. Ihren Schwerpunkt hatte sie wahrscheinlich im Gebiet des heutigen US-Bundesstaats Washington, vor allem um den Puget Sound und an der Westküste. Dort fielen ihr schätzungsweise 30 % der Bevölkerung zum Opfer, möglicherweise mehr, viele Überlebende litten an schweren Gesundheitsfolgen. Die Gesamtzahl wird auf über 11.000 geschätzt. Aufgrund dieser und weiterer Epidemien blieben von den ursprünglich ca. 36.000 Einwohnern bis um 1850 nur rund 9.000 am Leben.

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  • Die Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von spanischen Entdeckerschiffen eingeschleppt. Ihren Schwerpunkt hatte sie wahrscheinlich im Gebiet des heutigen US-Bundesstaats Washington, vor allem um den Puget Sound und an der Westküste. Dort fielen ihr schätzungsweise 30 % der Bevölkerung zum Opfer, möglicherweise mehr, viele Überlebende litten an schweren Gesundheitsfolgen. Die Gesamtzahl wird auf über 11.000 geschätzt. Aufgrund dieser und weiterer Epidemien blieben von den ursprünglich ca. 36.000 Einwohnern bis um 1850 nur rund 9.000 am Leben. Es war die erste Pockenepidemie an der Pazifikküste, und ihr fielen mehrere Stämme zum Opfer. Ihr Ausbreitungsgebiet reichte von Oregon bis Alaska, und sie dürfte die regionalen Kulturen in einem bisher kaum abschätzbaren Ausmaß geschädigt haben. (de)
  • Die Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von spanischen Entdeckerschiffen eingeschleppt. Ihren Schwerpunkt hatte sie wahrscheinlich im Gebiet des heutigen US-Bundesstaats Washington, vor allem um den Puget Sound und an der Westküste. Dort fielen ihr schätzungsweise 30 % der Bevölkerung zum Opfer, möglicherweise mehr, viele Überlebende litten an schweren Gesundheitsfolgen. Die Gesamtzahl wird auf über 11.000 geschätzt. Aufgrund dieser und weiterer Epidemien blieben von den ursprünglich ca. 36.000 Einwohnern bis um 1850 nur rund 9.000 am Leben. Es war die erste Pockenepidemie an der Pazifikküste, und ihr fielen mehrere Stämme zum Opfer. Ihr Ausbreitungsgebiet reichte von Oregon bis Alaska, und sie dürfte die regionalen Kulturen in einem bisher kaum abschätzbaren Ausmaß geschädigt haben. (de)
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  • Die Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von spanischen Entdeckerschiffen eingeschleppt. Ihren Schwerpunkt hatte sie wahrscheinlich im Gebiet des heutigen US-Bundesstaats Washington, vor allem um den Puget Sound und an der Westküste. Dort fielen ihr schätzungsweise 30 % der Bevölkerung zum Opfer, möglicherweise mehr, viele Überlebende litten an schweren Gesundheitsfolgen. Die Gesamtzahl wird auf über 11.000 geschätzt. Aufgrund dieser und weiterer Epidemien blieben von den ursprünglich ca. 36.000 Einwohnern bis um 1850 nur rund 9.000 am Leben. (de)
  • Die Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von spanischen Entdeckerschiffen eingeschleppt. Ihren Schwerpunkt hatte sie wahrscheinlich im Gebiet des heutigen US-Bundesstaats Washington, vor allem um den Puget Sound und an der Westküste. Dort fielen ihr schätzungsweise 30 % der Bevölkerung zum Opfer, möglicherweise mehr, viele Überlebende litten an schweren Gesundheitsfolgen. Die Gesamtzahl wird auf über 11.000 geschätzt. Aufgrund dieser und weiterer Epidemien blieben von den ursprünglich ca. 36.000 Einwohnern bis um 1850 nur rund 9.000 am Leben. (de)
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  • Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 (de)
  • Pockenepidemie an der Pazifikküste Nordamerikas ab 1775 (de)
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