Osmanischer Lloyd (franz. Lloyd Ottoman) war eine Tageszeitung, 1908 bis 1918 während der Zweiten Osmanischen Verfassungsperiode, in Konstantinopel in deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. Die erste Ausgabe erschien am 18. November 1908, die letzte am 7. Oktober 1918. Sie wurde vom Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft Konstantinopel als Teil der deutschen Nahostpolitik initiiert und von der Deutschen Bank, vom Bankhaus S.
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- Osmanischer Lloyd (franz. Lloyd Ottoman) war eine Tageszeitung, 1908 bis 1918 während der Zweiten Osmanischen Verfassungsperiode, in Konstantinopel in deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. Die erste Ausgabe erschien am 18. November 1908, die letzte am 7. Oktober 1918. Sie wurde vom Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft Konstantinopel als Teil der deutschen Nahostpolitik initiiert und von der Deutschen Bank, vom Bankhaus S. Bleichröder und anderen deutschen Unternehmen finanziert.
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- Philip Graves, Korrespondent der Times in Konstantinopel bis 1914
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- In ihrer Einstellung gegenüber ausländischen Journalisten empfand ich die Türken als ausnahmslos höflich. Die jüdisch-deutschen Herausgeber von Zeitungen wie dem ‚Osmanischen Lloyd‘ oder dem ‚Jeune Turc‘ waren weniger höflich. Als ‚Mr Greafs‘ or ‚Grafs‘ empfing ich einige der Speerspitzen der nichttürkischen Gefolgsleute der Jungtürken, die die britischen Kritiker der Intrige, Reaktion und – ein so allumfassendes Wort, wie es Bolschewismus und Faschismus geworden sind – Türkophobie und des Empfangs von Fördermitteln bezichtigten, und trotzdem gleichgültig ihre Namen eindeutschten.
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- Osmanischer Lloyd (franz. Lloyd Ottoman) war eine Tageszeitung, 1908 bis 1918 während der Zweiten Osmanischen Verfassungsperiode, in Konstantinopel in deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. Die erste Ausgabe erschien am 18. November 1908, die letzte am 7. Oktober 1918. Sie wurde vom Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft Konstantinopel als Teil der deutschen Nahostpolitik initiiert und von der Deutschen Bank, vom Bankhaus S.
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