Die Olympischen Sommerspiele 1976 (offiziell Spiele der XXI. Olympiade genannt) fanden vom 17. Juli bis zum 1. August 1976 im kanadischen Montreal statt. 16 afrikanische Länder verzichteten auf die Teilnahme an den Spielen, weil Neuseeland zuvor den internationalen Sportbann gegen den Apartheid-Staat Südafrika gebrochen hatte, indem es gegen die dortige Rugby-Nationalmannschaft gespielt hatte.

PropertyValue
dbpedia-owl:abstract
  • Die Olympischen Sommerspiele 1976 (offiziell Spiele der XXI. Olympiade genannt) fanden vom 17. Juli bis zum 1. August 1976 im kanadischen Montreal statt. 16 afrikanische Länder verzichteten auf die Teilnahme an den Spielen, weil Neuseeland zuvor den internationalen Sportbann gegen den Apartheid-Staat Südafrika gebrochen hatte, indem es gegen die dortige Rugby-Nationalmannschaft gespielt hatte. Im Vorfeld der Spiele kam es zu großen Verzögerungen beim Bau der Sportstätten, da technische Probleme und Streiks der Bauarbeiter den Zeitplan erheblich durcheinander brachten; die Spiele mussten in einem unvollendeten Stadion eröffnet werden. Nach dem Terroranschlag bei den vorangegangenen Spielen in München stellten die Organisatoren in Montreal die Sicherheit der Athleten in den Mittelpunkt aller Bemühungen. Sicherheitskontrollen bestimmten das Bild an allen Wettkampfstätten. Herausragende Sportler der Spiele von Montreal waren der sowjetische Turner Nikolai Andrianow mit viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze, sowie der US-Schwimmer John Naber, der viermal Olympiasieger und einmal Silbermedaillengewinner wurde. Bei den Damen ragten die DDR-Schwimmerin Kornelia Ender mit viermal Gold und einmal Silber und die erst 14-jährige rumänische Turnerin Nadia Comăneci mit drei Goldmedaillen, einer Silber- und einer Bronzemedaille heraus. Als bisher einziger Gastgeber von Olympischen Sommerspielen blieb Kanada ohne Olympiasieg.
dbpedia-owl:thumbnail
dbpedia-owl:wikiPageExternalLink
dbpedia-owl:wikiPageID
  • 172898 (xsd:integer)
dbpedia-owl:wikiPageInterLanguageLink
dbpedia-owl:wikiPageRevisionID
  • 102438355 (xsd:integer)
dbpprop-de:austragungsort
  • Montréal, Kanada
dbpprop-de:eröffnetDurch
  • Königin Elisabeth II. von Kanada
dbpprop-de:eröffnung
  • 17 (xsd:integer)
dbpprop-de:gkd
  • 2042999 (xsd:integer)
dbpprop-de:logo
  • 200 (xsd:integer)
dbpprop-de:olympischeFackel
  • Stéfane Préfontaine und Sandra Henderson
dbpprop-de:olympischerEid
  • Pierre Saint-Jean
  • Maurice Fauget
dbpprop-de:schlussfeier
  • 1 (xsd:integer)
dbpprop-de:swd
  • 4043517 (xsd:integer)
dbpprop-de:teilnehmendeAthleten
  • 6084 (xsd:integer)
dbpprop-de:teilnehmendeMannschaften
  • 92 (xsd:integer)
dbpprop-de:titel
  • XXI. Olympische Sommerspiele
dbpprop-de:wettbewerbe
  • 198 (xsd:integer)
dbpprop-de:wikiPageUsesTemplate
dbpedia-de:Vorlage:Infobox_Olympische_Spiele
  • Titel
  • Logo
  • Austragungsort
  • Wettbewerbe
  • Eröffnung
  • Teilnehmende Mannschaften
  • Teilnehmende Athleten
  • Schlussfeier
  • Eröffnet durch
  • Olympischer Eid
  • Olympische Fackel
dbpedia-de:Vorlage:Normdaten
  • SWD
  • GKD
dcterms:subject
rdfs:comment
  • Die Olympischen Sommerspiele 1976 (offiziell Spiele der XXI. Olympiade genannt) fanden vom 17. Juli bis zum 1. August 1976 im kanadischen Montreal statt. 16 afrikanische Länder verzichteten auf die Teilnahme an den Spielen, weil Neuseeland zuvor den internationalen Sportbann gegen den Apartheid-Staat Südafrika gebrochen hatte, indem es gegen die dortige Rugby-Nationalmannschaft gespielt hatte.
rdfs:label
  • Olympische Sommerspiele 1976
rdfs:seeAlso
owl:sameAs
http://www.w3.org/ns/prov#wasDerivedFrom
foaf:depiction
foaf:isPrimaryTopicOf
is dbpedia-owl:wikiPageRedirects of
is foaf:primaryTopic of