Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein von dem US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Das sollte langfristig verhindern, dass Deutschland je wieder einen Angriffskrieg führen könne. Im Oktober 1945 publizierte Morgenthau ein Buch mit dem Titel („Deutschland ist unser Problem“, Verlag Harper and Brothers). Darin erklärte er seinen Plan.

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  • Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein von dem US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Das sollte langfristig verhindern, dass Deutschland je wieder einen Angriffskrieg führen könne. Das Memorandum wurde im August 1944 im US-Finanzministerium erstellt und durch eine Indiskretion am 21. September 1944 in den USA veröffentlicht. US-Präsident Franklin D. Roosevelt verwarf den Entwurf nach einigen Wochen; er gelangte nie in ein konkretes Planungsstadium und war nie zur politischen Realisierung vorgesehen. Im Oktober 1945 publizierte Morgenthau ein Buch mit dem Titel („Deutschland ist unser Problem“, Verlag Harper and Brothers). Darin erklärte er seinen Plan. Bedeutung erhielt der Plan erst durch die nationalsozialistische Propaganda, die ihn ab September 1944 als Plan des sogenannten Weltjudentums zur „Versklavung“ der Deutschen darstellte und damit ihre Durchhalteparolen begründete. Im rechtsextremen Geschichtsrevisionismus wird der für die spätere Besatzungspolitik der Alliierten bedeutungslose Entwurf wegen der jüdischen Herkunft und Regierungszugehörigkeit des Initiators weiter analog zur nationalsozialistischen Propaganda für antisemitische Verschwörungstheorien benutzt (sog. Morgenthau-Legende). Nach dem im April 1945 aufgrund von politischen Differenzen mit dem neuen Präsidenten Harry S. Truman erfolgten Rücktritt blieb Morgenthau mehrere Jahre aktives Mitglied einer Gruppe, die sich (zusammen mit anderen Prominenten wie Eleanor Roosevelt, der früheren First Lady) für einen mit Deutschland einsetzte. (de)
  • Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein von dem US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Das sollte langfristig verhindern, dass Deutschland je wieder einen Angriffskrieg führen könne. Das Memorandum wurde im August 1944 im US-Finanzministerium erstellt und durch eine Indiskretion am 21. September 1944 in den USA veröffentlicht. US-Präsident Franklin D. Roosevelt verwarf den Entwurf nach einigen Wochen; er gelangte nie in ein konkretes Planungsstadium und war nie zur politischen Realisierung vorgesehen. Im Oktober 1945 publizierte Morgenthau ein Buch mit dem Titel („Deutschland ist unser Problem“, Verlag Harper and Brothers). Darin erklärte er seinen Plan. Bedeutung erhielt der Plan erst durch die nationalsozialistische Propaganda, die ihn ab September 1944 als Plan des sogenannten Weltjudentums zur „Versklavung“ der Deutschen darstellte und damit ihre Durchhalteparolen begründete. Im rechtsextremen Geschichtsrevisionismus wird der für die spätere Besatzungspolitik der Alliierten bedeutungslose Entwurf wegen der jüdischen Herkunft und Regierungszugehörigkeit des Initiators weiter analog zur nationalsozialistischen Propaganda für antisemitische Verschwörungstheorien benutzt (sog. Morgenthau-Legende). Nach dem im April 1945 aufgrund von politischen Differenzen mit dem neuen Präsidenten Harry S. Truman erfolgten Rücktritt blieb Morgenthau mehrere Jahre aktives Mitglied einer Gruppe, die sich (zusammen mit anderen Prominenten wie Eleanor Roosevelt, der früheren First Lady) für einen mit Deutschland einsetzte. (de)
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  • Diese Deutschen sind ja solche Teufel: Die Geschichte des Morgenthau-Plans
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