Michail Iossifowitsch Kaznelson (russisch Михаил Иосифович Кацнельсон, in englischer Transkription Mikhail Katsnelson; * 10. August 1957 in Magnitogorsk) ist ein russisch-niederländischer theoretischer Festkörperphysiker. Er ist Professor an der Radboud-Universität Nijmegen. 2002 bis 2004 war er Gastprofessor in Uppsala. 1991 gab er mit Wonsowski bei Nauka ausgewählte Werke von Semjon Schubin heraus.

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  • Michail Iossifowitsch Kaznelson (russisch Михаил Иосифович Кацнельсон, in englischer Transkription Mikhail Katsnelson; * 10. August 1957 in Magnitogorsk) ist ein russisch-niederländischer theoretischer Festkörperphysiker. Er ist Professor an der Radboud-Universität Nijmegen. Katsnelson studierte an der Staatlichen Universität des Uralgebiets in Swerdlowsk mit dem Diplom in theoretischer Physik 1977 (Oszillationen des inhomogenen Elektronenplasmas in WKB-Näherung) und wurde dort 1980 bei Sergei Wonsowski am Institut für Metallphysik promoviert (Instabilitäten des Energiespektrums der Elektronen und elementare Anregungen im s-d-Austausch-Modell und polaren Modellen eines Kristalls). 1985 habilitierte er sich (russischer Doktortitel, Thema: Starke Elektronen-Korrelationen in Übergangsmetallen und ihren Legierungen) und 1991 wurde er Professor, was er bis 2001 blieb. Seit 1994 ist er Professor an der Radboud-Universität. Er leitet dort die Gruppe für theoretische Festkörperphysik. Er befasst sich mit quantenmechanischer Vielteilchentheorie, stark korrelierten Systemen und Quantentheorie des Magnetismus und mit Graphen. Andre Geim und Konstantin Novoselov, die für Arbeiten zum Graphen den Nobelpreis erhielten, waren zeitweise bei ihm in Nijmegen. Er gilt als einer der führenden Theoretiker in der Graphen-Forschung und war an vielen wichtigen Veröffentlichungen auch mit Geim und Novoselov beteiligt, so an der Vorhersage des Klein-Paradoxons (Klein-Tunneln) in Graphen, der Rippel-Bildung von Graphen bei endlicher Temperatur und der Änderung von dessen elektrischen Eigenschaften bei Dehnung. 2013 erhielt er den Spinoza-Preis, den höchsten niederländischen Wissenschaftspreis, und einen Advanced Grant des European Research Council. 2011 wurde er Ritter vom Orden des niederländischen Löwen und 2012 Ehrendoktor der Universität Uppsala. 1988 erhielt er den Lenin-Komsomol-Preis in der UdSSR, ein staatlicher Preis für Nachwuchswissenschaftler. Er ist Mitglied der Academia Europaea. 2002 bis 2004 war er Gastprofessor in Uppsala. 1991 gab er mit Wonsowski bei Nauka ausgewählte Werke von Semjon Schubin heraus. (de)
  • Michail Iossifowitsch Kaznelson (russisch Михаил Иосифович Кацнельсон, in englischer Transkription Mikhail Katsnelson; * 10. August 1957 in Magnitogorsk) ist ein russisch-niederländischer theoretischer Festkörperphysiker. Er ist Professor an der Radboud-Universität Nijmegen. Katsnelson studierte an der Staatlichen Universität des Uralgebiets in Swerdlowsk mit dem Diplom in theoretischer Physik 1977 (Oszillationen des inhomogenen Elektronenplasmas in WKB-Näherung) und wurde dort 1980 bei Sergei Wonsowski am Institut für Metallphysik promoviert (Instabilitäten des Energiespektrums der Elektronen und elementare Anregungen im s-d-Austausch-Modell und polaren Modellen eines Kristalls). 1985 habilitierte er sich (russischer Doktortitel, Thema: Starke Elektronen-Korrelationen in Übergangsmetallen und ihren Legierungen) und 1991 wurde er Professor, was er bis 2001 blieb. Seit 1994 ist er Professor an der Radboud-Universität. Er leitet dort die Gruppe für theoretische Festkörperphysik. Er befasst sich mit quantenmechanischer Vielteilchentheorie, stark korrelierten Systemen und Quantentheorie des Magnetismus und mit Graphen. Andre Geim und Konstantin Novoselov, die für Arbeiten zum Graphen den Nobelpreis erhielten, waren zeitweise bei ihm in Nijmegen. Er gilt als einer der führenden Theoretiker in der Graphen-Forschung und war an vielen wichtigen Veröffentlichungen auch mit Geim und Novoselov beteiligt, so an der Vorhersage des Klein-Paradoxons (Klein-Tunneln) in Graphen, der Rippel-Bildung von Graphen bei endlicher Temperatur und der Änderung von dessen elektrischen Eigenschaften bei Dehnung. 2013 erhielt er den Spinoza-Preis, den höchsten niederländischen Wissenschaftspreis, und einen Advanced Grant des European Research Council. 2011 wurde er Ritter vom Orden des niederländischen Löwen und 2012 Ehrendoktor der Universität Uppsala. 1988 erhielt er den Lenin-Komsomol-Preis in der UdSSR, ein staatlicher Preis für Nachwuchswissenschaftler. Er ist Mitglied der Academia Europaea. 2002 bis 2004 war er Gastprofessor in Uppsala. 1991 gab er mit Wonsowski bei Nauka ausgewählte Werke von Semjon Schubin heraus. (de)
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  • Michail Iossifowitsch Kaznelson (russisch Михаил Иосифович Кацнельсон, in englischer Transkription Mikhail Katsnelson; * 10. August 1957 in Magnitogorsk) ist ein russisch-niederländischer theoretischer Festkörperphysiker. Er ist Professor an der Radboud-Universität Nijmegen. 2002 bis 2004 war er Gastprofessor in Uppsala. 1991 gab er mit Wonsowski bei Nauka ausgewählte Werke von Semjon Schubin heraus. (de)
  • Michail Iossifowitsch Kaznelson (russisch Михаил Иосифович Кацнельсон, in englischer Transkription Mikhail Katsnelson; * 10. August 1957 in Magnitogorsk) ist ein russisch-niederländischer theoretischer Festkörperphysiker. Er ist Professor an der Radboud-Universität Nijmegen. 2002 bis 2004 war er Gastprofessor in Uppsala. 1991 gab er mit Wonsowski bei Nauka ausgewählte Werke von Semjon Schubin heraus. (de)
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  • Kaznelson, Michail Iossifowitsch (de)
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  • Кацнельсон, Михаил Иосифович (russische Schreibweise); Katsnelson, Mikhail (englischer Transkription) (de)
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