Meister des Todes ist ein vom Grimme-Preis prämierter investigativer Spielfilm des Filmemachers Daniel Harrich aus dem Jahr 2015, der auf dessen jahrelangen Recherchen zu illegalen Waffengeschäften basiert und die Verstrickungen deutscher Beamten des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Auswärtiges Amt, Verteidigungsministerium und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufdeckt. Aktuell laufen mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen deutsche Kleinwaffenhersteller, die auf den Recherchen dieses Projekts basieren.

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  • Meister des Todes ist ein vom Grimme-Preis prämierter investigativer Spielfilm des Filmemachers Daniel Harrich aus dem Jahr 2015, der auf dessen jahrelangen Recherchen zu illegalen Waffengeschäften basiert und die Verstrickungen deutscher Beamten des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Auswärtiges Amt, Verteidigungsministerium und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufdeckt. Aktuell laufen mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen deutsche Kleinwaffenhersteller, die auf den Recherchen dieses Projekts basieren. Am Tag der Ausstrahlung, dem 23. September 2015, fand im Deutschen Bundestag eine „Aktuelle Stunde“ zu den für den Film recherchierten Waffenlieferungen nach Mexiko statt. Am 5. November 2015 erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen sechs ehemalige Mitarbeiter des deutschen Waffenproduzenten Heckler & Koch aufgrund des Verdachts auf Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und Außenwirtschaftsgesetz der Bundesrepublik Deutschland bei Exporten nach Mexiko. Beim Grimme-Preis 2016 wurden Daniel Harrich und sein Team für die Recherchen zum ARD-Themenabend "Tödliche Exporte" - bestehend aus dem investigativen Spielfilm "Meister des Todes", der Dokumentation "Tödliche Exporte - Wie das G36 nach Mexiko kam" und Beiträgen in "Weltspiegel", "Report Mainz" und "Report München" - ausgezeichnet. Der Grimme-Preis für journalistische Leistung wurde erstmals verliehen. (de)
  • Meister des Todes ist ein vom Grimme-Preis prämierter investigativer Spielfilm des Filmemachers Daniel Harrich aus dem Jahr 2015, der auf dessen jahrelangen Recherchen zu illegalen Waffengeschäften basiert und die Verstrickungen deutscher Beamten des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Auswärtiges Amt, Verteidigungsministerium und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufdeckt. Aktuell laufen mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen deutsche Kleinwaffenhersteller, die auf den Recherchen dieses Projekts basieren. Am Tag der Ausstrahlung, dem 23. September 2015, fand im Deutschen Bundestag eine „Aktuelle Stunde“ zu den für den Film recherchierten Waffenlieferungen nach Mexiko statt. Am 5. November 2015 erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen sechs ehemalige Mitarbeiter des deutschen Waffenproduzenten Heckler & Koch aufgrund des Verdachts auf Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und Außenwirtschaftsgesetz der Bundesrepublik Deutschland bei Exporten nach Mexiko. Beim Grimme-Preis 2016 wurden Daniel Harrich und sein Team für die Recherchen zum ARD-Themenabend "Tödliche Exporte" - bestehend aus dem investigativen Spielfilm "Meister des Todes", der Dokumentation "Tödliche Exporte - Wie das G36 nach Mexiko kam" und Beiträgen in "Weltspiegel", "Report Mainz" und "Report München" - ausgezeichnet. Der Grimme-Preis für journalistische Leistung wurde erstmals verliehen. (de)
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  • Neue Osnabrücker Zeitung Medien vom 23. September 2015
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Feuilleton vom 23. September 2015
  • Der Spiegel Online Kultur vom 22. September 2015
  • Süddeutsche Zeitung Kultur vom 30. Juni 2015
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  • Mit „Der blinde Fleck“ schuf Daniel Harrich das Genre des investigativen Spielfilms. Nun hat er wieder einen Spielfilm und dazu eine Doku gedreht - über illegale Waffengeschäfte der Deutschen mit Mexiko. Themenabend in der ARD: Waffenexporte: Starker Film „Meister des Todes“.
  • Was verbindet ein süddeutsches Kleinstadtidyll mit Schießereien in Mexiko? Sehr, sehr viel. Der ARD-Film „Meister des Todes“ zeichnet nach, wie deutsche Gewehre nach Mittelamerika gelangen. Das knallt in jeder Hinsicht.
  • Als zu diesem Film die Vorbereitungen getroffen wurden, stellten sich die meisten Beteiligten auf eine romantische Komödie ein. Im Schwarzwald sollte sie spielen und kein Wässerchen trüben. Doch in Wahrheit ging es um ein Geheimprojekt, das eines der wichtigsten der ARD in der jüngsten Zeit darstellt. „Meister des Todes“ erzählt eine fiktive Geschichte mit sehr realen Hintergründen und grausamen Folgen, ans Licht der Öffentlichkeit gebracht durch die erstklassige Recherche eines Journalisten: Ein deutscher Waffenhersteller liefert Sturmgewehre nach Mexiko, wo sie prompt in die Hände der Falschen gelangen. Mit den „Geräten“, wie die Waffen bei der Firma HSW heißen, werden zwei Studenten erschossen. Daran, dass dies den Weg der Waffen nicht aufhält, haben viele ein Interesse. In Deutschland muss man nur an den richtigen Strippen ziehen, und in Mexiko werden Konflikte auf die bekannte Art und Weise gelöst - mit einer Kugel.
  • Der Film wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Keiner, der nicht selbst mit dessen Produktion befasst gewesen ist, durfte ihn sehen, bevor er an diesem Dienstagnachmittag auf dem Münchner Filmfest seine Uraufführung erfährt. Nicht einmal die üblichen Pressevorstellungen wurden anberaumt. „Meister des Todes“ ist heiße Ware. Denn der Spielfilm ist schneller als die Staatsanwaltschaft. Erst an diesem Wochenende gab es wieder Neuigkeiten in der brenzligen Causa: die Skandale rund um das Sturmgewehr der deutschen Waffenschmiede Heckler & Koch.
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  • Meister des Todes ist ein vom Grimme-Preis prämierter investigativer Spielfilm des Filmemachers Daniel Harrich aus dem Jahr 2015, der auf dessen jahrelangen Recherchen zu illegalen Waffengeschäften basiert und die Verstrickungen deutscher Beamten des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Auswärtiges Amt, Verteidigungsministerium und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufdeckt. Aktuell laufen mehrere strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen deutsche Kleinwaffenhersteller, die auf den Recherchen dieses Projekts basieren. (de)
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