Die Mathematischen Annalen (abgekürzt Math. Ann. oder Math. Annal.) sind eine mathematische Fachzeitschrift. Die Zeitschrift wurde 1868 durch Alfred Clebsch und Carl Gottfried Neumann begründet und galt für viele Jahrzehnte als eine der weltweit höchstrangigen Fachzeitschriften für Mathematik. Die ersten 80 Bände 1868–1920 erschienen im Teubner-Verlag, danach wurde die Zeitschrift vom Julius-Springer-Verlag fortgeführt. Bis in die 1960er Jahre erschienen die Zeitschriftenbeiträge im Wesentlichen in deutscher Sprache, heute jedoch auf Englisch.

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  • Die Mathematischen Annalen (abgekürzt Math. Ann. oder Math. Annal.) sind eine mathematische Fachzeitschrift. Die Zeitschrift wurde 1868 durch Alfred Clebsch und Carl Gottfried Neumann begründet und galt für viele Jahrzehnte als eine der weltweit höchstrangigen Fachzeitschriften für Mathematik. Die ersten 80 Bände 1868–1920 erschienen im Teubner-Verlag, danach wurde die Zeitschrift vom Julius-Springer-Verlag fortgeführt. Bis in die 1960er Jahre erschienen die Zeitschriftenbeiträge im Wesentlichen in deutscher Sprache, heute jedoch auf Englisch. Der Impact Factor des Journals lag 2012 bei 1,378. In der Statistik des ISI Web of Knowledge belegte die Zeitschrift Rang 17 von 295 betrachteten Journals in der Kategorie Mathematik. Zu den Herausgebern zählten international hoch angesehene Mathematiker: Alfred Clebsch (1869–1872), Carl Gottfried Neumann (1869–1876), Felix Klein (1876–1924), Adolph Mayer (1876–1901), Walther von Dyck (1888–1921), David Hilbert (1902–1939), Otto Blumenthal (1906–1938), Albert Einstein (1920–1928), Constantin Carathéodory (1925–1928), Erich Hecke (1929–1947), Bartel Leendert van der Waerden (1934–1968), Franz Rellich (1947–1955), Kurt Reidemeister (1947–1963), Richard Courant (1947–1968), Heinz Hopf (1947–1968), Gottfried Köthe (1957–1971), Heinrich Behnke (1938–1972), Max Koecher (1968–1976), Lars Gårding (1970–1978), Konrad Jörgens (1972–1974), Fritz John (1968–1979), Peter Dombrowski (1970–1983), Louis Boutet de Monvel (1979–1983), Wulf-Dieter Geyer (1979–1983), Elmar Thoma (1974–1990), Winfried Scharlau (1984–1990), Hans Grauert (1963–1991), Heinz Bauer (1971–1992), Hans Föllmer (1990–1993), Friedrich Hirzebruch (1961–1996), Reinhold Remmert (1970–1996), Matthias Kreck (1990-1998), Wolfgang Lück (1998-2008), Jean-Pierre Bourguignon(1983-2009) etc.Leitender Herausgeber ist aktuell Thomas Schick. (de)
  • Die Mathematischen Annalen (abgekürzt Math. Ann. oder Math. Annal.) sind eine mathematische Fachzeitschrift. Die Zeitschrift wurde 1868 durch Alfred Clebsch und Carl Gottfried Neumann begründet und galt für viele Jahrzehnte als eine der weltweit höchstrangigen Fachzeitschriften für Mathematik. Die ersten 80 Bände 1868–1920 erschienen im Teubner-Verlag, danach wurde die Zeitschrift vom Julius-Springer-Verlag fortgeführt. Bis in die 1960er Jahre erschienen die Zeitschriftenbeiträge im Wesentlichen in deutscher Sprache, heute jedoch auf Englisch. Der Impact Factor des Journals lag 2012 bei 1,378. In der Statistik des ISI Web of Knowledge belegte die Zeitschrift Rang 17 von 295 betrachteten Journals in der Kategorie Mathematik. Zu den Herausgebern zählten international hoch angesehene Mathematiker: Alfred Clebsch (1869–1872), Carl Gottfried Neumann (1869–1876), Felix Klein (1876–1924), Adolph Mayer (1876–1901), Walther von Dyck (1888–1921), David Hilbert (1902–1939), Otto Blumenthal (1906–1938), Albert Einstein (1920–1928), Constantin Carathéodory (1925–1928), Erich Hecke (1929–1947), Bartel Leendert van der Waerden (1934–1968), Franz Rellich (1947–1955), Kurt Reidemeister (1947–1963), Richard Courant (1947–1968), Heinz Hopf (1947–1968), Gottfried Köthe (1957–1971), Heinrich Behnke (1938–1972), Max Koecher (1968–1976), Lars Gårding (1970–1978), Konrad Jörgens (1972–1974), Fritz John (1968–1979), Peter Dombrowski (1970–1983), Louis Boutet de Monvel (1979–1983), Wulf-Dieter Geyer (1979–1983), Elmar Thoma (1974–1990), Winfried Scharlau (1984–1990), Hans Grauert (1963–1991), Heinz Bauer (1971–1992), Hans Föllmer (1990–1993), Friedrich Hirzebruch (1961–1996), Reinhold Remmert (1970–1996), Matthias Kreck (1990-1998), Wolfgang Lück (1998-2008), Jean-Pierre Bourguignon(1983-2009) etc.Leitender Herausgeber ist aktuell Thomas Schick. (de)
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  • Die Mathematischen Annalen (abgekürzt Math. Ann. oder Math. Annal.) sind eine mathematische Fachzeitschrift. Die Zeitschrift wurde 1868 durch Alfred Clebsch und Carl Gottfried Neumann begründet und galt für viele Jahrzehnte als eine der weltweit höchstrangigen Fachzeitschriften für Mathematik. Die ersten 80 Bände 1868–1920 erschienen im Teubner-Verlag, danach wurde die Zeitschrift vom Julius-Springer-Verlag fortgeführt. Bis in die 1960er Jahre erschienen die Zeitschriftenbeiträge im Wesentlichen in deutscher Sprache, heute jedoch auf Englisch. (de)
  • Die Mathematischen Annalen (abgekürzt Math. Ann. oder Math. Annal.) sind eine mathematische Fachzeitschrift. Die Zeitschrift wurde 1868 durch Alfred Clebsch und Carl Gottfried Neumann begründet und galt für viele Jahrzehnte als eine der weltweit höchstrangigen Fachzeitschriften für Mathematik. Die ersten 80 Bände 1868–1920 erschienen im Teubner-Verlag, danach wurde die Zeitschrift vom Julius-Springer-Verlag fortgeführt. Bis in die 1960er Jahre erschienen die Zeitschriftenbeiträge im Wesentlichen in deutscher Sprache, heute jedoch auf Englisch. (de)
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  • Mathematische Annalen (de)
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