Lotario (HWV 26) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel.Sie ist die erste Oper für die neugegründete sogenannte zweite Opernakademie, die „Second“ oder „New Academy“.

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  • Lotario (HWV 26) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel.Sie ist die erste Oper für die neugegründete sogenannte zweite Opernakademie, die „Second“ oder „New Academy“. (de)
  • Lotario (HWV 26) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel.Sie ist die erste Oper für die neugegründete sogenannte zweite Opernakademie, die „Second“ oder „New Academy“. (de)
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  • Earl of Shaftesbury
  • John Mainwaring/Johann Mattheson
  • Mary Pendarves
  • Paolo Antonio Rolli
  • Viscount Percival
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  • Lotario
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  • Lotario, HWV 26
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  • Antonio Salvi, Adelaide
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  • Pavia und Umgebung, 950/951
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  • italienisch
prop-de:pers
  • * Adelaide, Witwe des Lothar * Lotario , König des Ostfrankenreiches * Berengario, Herzog von Spoleto * Matilde, Berengars Gattin * Idelberto, Berengars Sohn * Clodomiro, Berengarios General * Hofstaat, Würdenträger, Wachen, Diener, Krieger, Volk
prop-de:quelle
  • Memoirs of the life of the late George Frederic Handel. London 1760. Georg Friderich Händels Lebensbeschreibung … Hamburg 1761.
  • Brief an Ann Granville. London 1729.
  • Brief an Giuseppe Riva. London 1729.
  • Daily Journal. London, 2. Juli 1729.
  • Daily Post. London, 27. Januar 1729.
  • London Chronicle [June 14-17, 1760]. London 1760.
  • Tagebuch. London 1729.
prop-de:text
  • I went to a meeting of the members of the Royal Academy of Musick: where we agreed to prosecute the subscribers who have not yet paid; also to permit Hydeger and Hendle to carry on operas without disturbance for 5 years and to lend them for that time our scenes, machines, clothes, instruments, furniture, etc. It all past off in a great hurry, and there was not above 20 there.
  • Being thus embarqued on an new bottom […]
  • L’Opera e universalmente stimata pessima. Bernacchi non piacque la prima sera, ma cangiò metodo la seconda, e piacque: di persona e di voce non incontra come il Senesino, ma il rinome dell’arte ch’egli hà, li cattiva silenzio di chi non vuole o non sa fargli plauso ... à in vero una sola aria da farlo splendere, […] La Strada incontra molto ed ab Alto si dice che canta meglio delle due passate, perchè l’una non piacque mai, e l’altra so vuole che si scordi. il vero è che questa à un penetrante filetto di voce soprana che titilla le orecchie: ma oh quanto siamo lunge dalla Cuzzona! […] Il Fabri incontra molto, veramente canta bene. Avveste mai creduto che un Tenore dovesse qui aver tale incontro? La Merighi à veramente perfetta attrice e tale è general.te stimata. V’è una Bertolli ragazza romana che recita da uomo. […] V’è poi un Basso d’Amburgo che à voce più da contralto naturale che da basso, canta dolcemente nella gola e nel naso, pronuncia l’italiano alla cimbrica, atteggia come un pargoletto Cinghiale, ed à più faccia da valet de chambre che d’altro. Bello! bello ma bello! […] Si allestisce il Giulio Cesare, perche l’udienza scema forte.
  • The opera is too good for the vile taste of the town: it is condemned never more to appear on the stage after this night. I long to hear its dying song, poor dear swan. We are to have some old opera revived, which I am sorry for, it will put people upon making comparisons between these singers and those that performed before, which will be a disadvantage among the ill-judging multitude. The present opera is disliked because it is too much studied, and they love nothing but minuets and ballads, in short the Beggars’ Opera and ‘Hurlothrumbo’ are only worthy of applause.
  • Yesterday Morning Mr. Handell, the famous Composer of the Italian Musick, took his Leave of their Majesties, he being to set out this Day for Italy, with a Commission from the Royal Academy of Musick.
  • Mr. Handel, who is just returned from Italy, has contracted with the following Persons to perform in the Italian Opera’s, vz. Signor Bernachi, who is esteem’d the best Singer in Italy. Signora Merighi, a Woman of a very fine Presence, an excellent Actress, and a very good Singer — A Counter Tenor. Signora Strada, who hath a very fine Treble Voice, a Person of singular Merit. Signor Annibal Pio Fabri, a most excellent Tenor, and a fine Voice. His Wife, who performs a Man’s Part exceeding well. Signora Bartoldi, who has a very fine Treble Voice; she is also a very genteel Actress, both in Men andWomens Parts. A Bass Voice from Hamburgh; there being none worth engaging in Italy.
  • Bernachi has a vast compass, his voice mellow and clear, but not so sweet as Senesino, his manner better; his person not so good, for he is as big as a Spanish friar. Fabri has a tenor voice, sweet, clear, and firm, but not strong enough, I doubt, for the stage: he sings like a gentleman, without making faces, and his manner is particularly agreeable; he is the greatest master of musick that ever sung upon the stage. The third is the bass, a very good distinct voice, without any harshness. La Strada is the first woman; her voice is without exception fine, her manner perfection, but her person very bad, and she makes frightful mouths. La Merighi is the next to her; her voice is not extraordinarily good or bad, she is tall and has a very graceful person, with a tolerable face; she seems to be a woman about forty, she sings easily and agreeably. The last is Bertoli, she has neither voice, ear, nor manner to recommend her; but she is a perfect beauty, quite a Cleopatra, that sort of complexion with regular features, fine teeth, and when she sings has a smile about her mouth which is extreme pretty, and I believe has practised to sing before a glass, for she has never any distortion in her face.
  • […] yet the Fund for maintaining Opera’s being exhausted, they ceased of course, and the Singers left England.
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  • King’s Theatre, Haymarket, London
prop-de:übersetzung
  • […] da die Mittel für den Erhalt der Oper erschöpft waren, wurde sie eben aufgegeben – und die Sänger verließen England.
  • Mr. Händel, der soeben aus Italien zurückgekehrt ist, hat die folgenden Personen für die Vorstellungen der italienischen Oper verpflichtet: Signor Bernachi, der als bester Sänger Italiens gilt. Signora Merighi, eine Dame von sehr guter Erscheinung, eine hervorragende Schauspielerin und gute Sängerin. – Einen Kontratenor. Signora Strada, die eine sehr schöne Sopranstimme besitzt, eine Dame von hervorragenden Verdiensten. Signor Annibal Pio Fabri, ein ganz exzellenter Tenor mit einer sehr guten Stimme. Seine Frau, die ganz ausgezeichnet Männerrollen spielt. Signora Bartoldi, die eine sehr gute Sopranstimme [Alt!] besitzt; sie ist außerdem eine vornehme Schauspielerin ebenso in Männer- wie in Frauenrollen. Einen Bass [Riemschneider] aus Hamburg, da in Italien keiner ein Engagement lohnte.
  • Als nun solchergestalt die Sache auf einen neuen Fuß gesetzet worden […]
  • Jedermann findet diese Oper sehr schlecht. Bernacchi war am ersten Abend überhaupt nicht zufriedenstellend, aber er änderte am zweiten seine Methode und gefiel: seine persönliche Erscheinung und seine Stimme reichen nicht ganz an Senesino heran, aber sein guter Ruf als Künstler bringen auch die zum Schweigen, die ihn nicht loben können oder wollen. Man muss ja sagen, dass er nur eine Arie hat, in der er brillieren kann. […] Die Strada gefällt außerordentlich, und der Lange [Händel] sagt, sie würde besser singen als die beiden, die uns verlassen haben, weil die eine [Faustina] ihm noch nie gefallen hat und er die andere [Cuzzoni] gerne vergessen würde. Die Wahrheit ist, dass diese eine durchdringende Sopranstimme hat, die das Ohr kitzelt, aber ach, wie weit entfernt von der Cuzzoni! Fabri hat viel Erfolg. Er singt wirklich gut. Wer hätte gedacht, dass ein Tenor hier in England solche Triumphe feiern könnte? Die Merighi, das sagen alle, ist eine wirklich perfekte Schauspielerin. Und da ist eine gewisse Bertolli, eine Römerin, welche Hosenrollen spielt. […] Dann gibt es einen Bassisten aus Hamburg [Riemschneider], dessen Stimme mehr eine Altstimme ist, als ein Bass. Er singt süß in Kehle und Nase, spricht das Italienische mit deutschem Akzent, benimmt sich wie ein Ferkel und sieht am ehesten aus wie ein Kammerdiener. Wie schön! Geradezu großartig! […] Jetzt wird ‚Giulio Cesare‘ ins Programm genommen, weil die Zuschauer ausbleiben. […]
  • Die Oper ist zu gut für den schlechten Geschmack dieser Stadt: sie ist dazu verurteilt, nach dem heutigen Abend nie wieder aufgeführt zu werden. Ich warte auf seinen Sterbegesang, armer, lieber Schwan. Jetzt soll eine der älteren Opern wiederaufgenommen werden; was ich bedaure, denn das wird dazu führen, dass das Publikum Vergleiche zwischen diesen und den früheren Sängern anstellt, und bei der schlechten Urteilsgabe der Menge ist dies ein Nachteil. Die gegenwärtige Oper wird abgelehnt, weil sie ‚zu gelehrt‘ sei; sie mögen nichts als Menuette und Balladen, kurz, nur noch die ‚Bettleroper‘ und ‚Hurlothrumbo‘ [eine Volkskomödie] erringen ihren Applaus.
  • Bernacchi hat einen sehr breiten Stimmumfang, seine Stimme ist schmelzend, aber nicht so süß wie Senesino, sein Benehmen ist besser, seine Erscheinung nicht so günstig, denn er ist groß und breit wie ein spanischer Mönch. Fabri hat einen süßen, klaren und festen Tenor; doch ich fürchte, die Stimme ist nicht kräftig genug für die Bühne: er singt wie ein Gentleman, ohne das Gesicht zu verziehen, und er ist von ausgesprochen angenehmer Wesensart; er ist der größte Musikmeister, der jemals auf einer Bühne gesungen hat. Als drittes kommt der Bass, eine sehr gute, charakteristische Stimme ohne jede Härte. La Strada ist die erste Sängerin, ihre Stimme ist makellos, ihr Benehmen perfekt, aber ihr Erscheinungsbild sehr schlecht, sie schneidet entsetzliche Grimassen. La Merighi kommt als nächste; ihre Stimme ist nicht ausgesprochen gut oder schlecht; sie ist groß und von sehr graziöser Erscheinung, mit einem annehmbaren Gesicht; sie muss wohl um die vierzig sein, singt leicht und angenehm. Zuletzt kommt Bertolli, sie besitzt weder Stimme noch Manier, aufgrund deren man sie empfehlen könnte; doch sie ist von makelloser Schönheit, eine richtige Kleopatra, eines jener Wesen mit regelmäßigen Gesichtszügen, schönen Zähnen, und wenn sie singt, dann spielt ein extrem hübsches Lächeln um ihren Mund, und ich nehme an, sie hat das Singen vor dem Spiegel geübt, denn sie verzieht niemals das Gesicht.
  • Ich besuchte eine Sitzung der Mitglieder der Königlichen Musikakademie: wo wir beschlossen, die Subskribenten, die noch nicht bezahlt haben, zu verklagen; des weiteren, Heidegger und Händel die ungehinderte weitere Produktion von Opern in den nächsten fünf Jahren zu gewähren und ihnen während dieser Zeit unsere Kulissen, Maschinen, Kostüme, Instrumente, Mobiliar etc. zu überlassen. Es wurde alles in großer Eile geregelt, und es waren nicht mehr als zwanzig anwesend.
  • Gestern früh nahm Mr. Händel, der berühmte Komponist italienischer Musik, seinen Abschied bei Ihren Hoheiten; denn er soll dieser Tage im Auftrag der Königlichen Musikakademie nach Italien abreisen.
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  • Lotario (HWV 26) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel.Sie ist die erste Oper für die neugegründete sogenannte zweite Opernakademie, die „Second“ oder „New Academy“. (de)
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