Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1789 für den Bundesstaat Pennsylvania dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. Die ehemalige britische Kolonie war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit acht Abgeordneten in der zu diesem Zeitpunkt noch in Philadelphia tagenden Parlamentskammer vertreten. Nach diversen Anpassungen, bedingt durch Volkszählungen, stieg die Zahl der Abgeordneten zunächst bis auf 28 an; später ging sie wieder auf 24 zurück. Ab 1873 gab es einen erneuten kontinuierlichen Anstieg, wobei der Höchststand zwischen 1913 und 1933 mit 36 Sitzen erreicht wurde. Seitdem ist die Anzahl der Abgeordneten aus Pennsylvania im Unterhaus des Kongresses mit jeder Volkszählung gesunken. Zuletzt betrug sie noch 19; infolge des United States Census 2010 gibt

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  • Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1789 für den Bundesstaat Pennsylvania dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. Die ehemalige britische Kolonie war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit acht Abgeordneten in der zu diesem Zeitpunkt noch in Philadelphia tagenden Parlamentskammer vertreten. Nach diversen Anpassungen, bedingt durch Volkszählungen, stieg die Zahl der Abgeordneten zunächst bis auf 28 an; später ging sie wieder auf 24 zurück. Ab 1873 gab es einen erneuten kontinuierlichen Anstieg, wobei der Höchststand zwischen 1913 und 1933 mit 36 Sitzen erreicht wurde. Seitdem ist die Anzahl der Abgeordneten aus Pennsylvania im Unterhaus des Kongresses mit jeder Volkszählung gesunken. Zuletzt betrug sie noch 19; infolge des United States Census 2010 gibt es nach den Wahlen von 2012 wiederum ein Mandat weniger. Die Geschichte der Wahlverfahren stellt sich in Pennsylvania wesentlich komplexer dar als in den anderen Bundesstaaten. Gewählt wird heute wie im Rest der USA getrennt nach Wahlbezirken. In der Vergangenheit kam es jedoch sehr häufig vor, dass einzelne Mandate staatsweit („at-large“) vergeben wurden. Dies geschah 1872 mit den Sitzen 25 bis 27, von 1882 bis 1886 mit dem 28. Sitz, von 1892 bis 1900 mit dem 29. und 30. Sitz, von 1912 bis 1920 mit den Sitzen 33 bis 36 sowie letztmals 1942 mit dem 33. Sitz. Bei den Wahlen zum ersten und zum dritten Kongress wurden sogar sämtliche Sitze staatsweit („general ticket“) vergeben. Bis einschließlich 1838 war es zudem üblich, dass einzelne Bezirke über mehrere Sitze verfügten, für die es dann ebenfalls ein „general ticket“ gab. James Buchanan, der bislang einzige aus Pennsylvania stammende US-Präsident, war zuvor auch Kongressabgeordneter für seinen Staat. Pennsylvania stellte außerdem mit Frederick Muhlenberg, Galusha A. Grow und Samuel J. Randall drei Sprecher des Repräsentantenhauses. Weitere prominente Kongressmitglieder für diesen Staat waren William Wilkins (später Kriegsminister), Samuel D. Ingham (später Finanzminister) und Tom Ridge (später Minister für Innere Sicherheit). (de)
  • Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1789 für den Bundesstaat Pennsylvania dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. Die ehemalige britische Kolonie war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit acht Abgeordneten in der zu diesem Zeitpunkt noch in Philadelphia tagenden Parlamentskammer vertreten. Nach diversen Anpassungen, bedingt durch Volkszählungen, stieg die Zahl der Abgeordneten zunächst bis auf 28 an; später ging sie wieder auf 24 zurück. Ab 1873 gab es einen erneuten kontinuierlichen Anstieg, wobei der Höchststand zwischen 1913 und 1933 mit 36 Sitzen erreicht wurde. Seitdem ist die Anzahl der Abgeordneten aus Pennsylvania im Unterhaus des Kongresses mit jeder Volkszählung gesunken. Zuletzt betrug sie noch 19; infolge des United States Census 2010 gibt es nach den Wahlen von 2012 wiederum ein Mandat weniger. Die Geschichte der Wahlverfahren stellt sich in Pennsylvania wesentlich komplexer dar als in den anderen Bundesstaaten. Gewählt wird heute wie im Rest der USA getrennt nach Wahlbezirken. In der Vergangenheit kam es jedoch sehr häufig vor, dass einzelne Mandate staatsweit („at-large“) vergeben wurden. Dies geschah 1872 mit den Sitzen 25 bis 27, von 1882 bis 1886 mit dem 28. Sitz, von 1892 bis 1900 mit dem 29. und 30. Sitz, von 1912 bis 1920 mit den Sitzen 33 bis 36 sowie letztmals 1942 mit dem 33. Sitz. Bei den Wahlen zum ersten und zum dritten Kongress wurden sogar sämtliche Sitze staatsweit („general ticket“) vergeben. Bis einschließlich 1838 war es zudem üblich, dass einzelne Bezirke über mehrere Sitze verfügten, für die es dann ebenfalls ein „general ticket“ gab. James Buchanan, der bislang einzige aus Pennsylvania stammende US-Präsident, war zuvor auch Kongressabgeordneter für seinen Staat. Pennsylvania stellte außerdem mit Frederick Muhlenberg, Galusha A. Grow und Samuel J. Randall drei Sprecher des Repräsentantenhauses. Weitere prominente Kongressmitglieder für diesen Staat waren William Wilkins (später Kriegsminister), Samuel D. Ingham (später Finanzminister) und Tom Ridge (später Minister für Innere Sicherheit). (de)
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  • Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1789 für den Bundesstaat Pennsylvania dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. Die ehemalige britische Kolonie war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit acht Abgeordneten in der zu diesem Zeitpunkt noch in Philadelphia tagenden Parlamentskammer vertreten. Nach diversen Anpassungen, bedingt durch Volkszählungen, stieg die Zahl der Abgeordneten zunächst bis auf 28 an; später ging sie wieder auf 24 zurück. Ab 1873 gab es einen erneuten kontinuierlichen Anstieg, wobei der Höchststand zwischen 1913 und 1933 mit 36 Sitzen erreicht wurde. Seitdem ist die Anzahl der Abgeordneten aus Pennsylvania im Unterhaus des Kongresses mit jeder Volkszählung gesunken. Zuletzt betrug sie noch 19; infolge des United States Census 2010 gibt (de)
  • Diese Liste führt alle Politiker auf, die seit 1789 für den Bundesstaat Pennsylvania dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten angehört haben. Die ehemalige britische Kolonie war im ersten und zweiten Kongress jeweils mit acht Abgeordneten in der zu diesem Zeitpunkt noch in Philadelphia tagenden Parlamentskammer vertreten. Nach diversen Anpassungen, bedingt durch Volkszählungen, stieg die Zahl der Abgeordneten zunächst bis auf 28 an; später ging sie wieder auf 24 zurück. Ab 1873 gab es einen erneuten kontinuierlichen Anstieg, wobei der Höchststand zwischen 1913 und 1933 mit 36 Sitzen erreicht wurde. Seitdem ist die Anzahl der Abgeordneten aus Pennsylvania im Unterhaus des Kongresses mit jeder Volkszählung gesunken. Zuletzt betrug sie noch 19; infolge des United States Census 2010 gibt (de)
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  • Liste der Mitglieder des US-Repräsentantenhauses aus Pennsylvania (de)
  • Liste der Mitglieder des US-Repräsentantenhauses aus Pennsylvania (de)
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