Die Liste der Herrscher Englands enthält die souveränen Staatsoberhäupter des Königreichs England von dessen Einigung im 9. Jahrhundert bis zum Jahr 1707, als es durch den Act of Union im Königreich Großbritannien aufging. 1541 wurde das Königreich Irland gegründet, das in Personalunion mit England verbunden war. Ab 1603 bestand auch eine Personalunion mit Schottland, die schließlich 1707 in eine Realunion unter dem Namen Königreich Großbritannien gewandelt wurde.

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  • Die Liste der Herrscher Englands enthält die souveränen Staatsoberhäupter des Königreichs England von dessen Einigung im 9. Jahrhundert bis zum Jahr 1707, als es durch den Act of Union im Königreich Großbritannien aufging. Traditionell wird König Egbert von Wessex als erster in den Königslisten Englands geführt, da er der Erste aus dem Haus der Könige von Wessex war, der zumindest zeitweise eine Oberherrschaft über die angelsächsische Heptarchie auf der britischen Insel etablieren konnte. Seine Nachkommen vereinten die Kleinkönigreiche der Angeln und Sachsen zu einem angelsächsischen Königreich, das ab dem frühen 10. Jahrhundert schlicht auch England genannt wurde. Nach der Invasion durch Wilhelm den Eroberer im Jahr 1066 stand England kulturell und politisch unter dem Einfluss des französischen Festlandes und ging 1154 schließlich in das Territorialkonglomerat des Hauses Plantagenet ein, dem so genannten angevinischen Reich. Ab dem späten 12. Jahrhundert unterwarfen die englischen Könige schrittweise die irische Insel und Wales. Im frühen 13. Jahrhundert zerbrach das angevinische Reich, das Haus Plantagenet wandelte sich nach und nach in eine rein englische Dynastie. Der normannischstämmige Adel integrierte sich in die angelsächsische Bevölkerung und nahm nun schrittweise ein eigenständiges englisches Nationalbewusstsein an. 1541 wurde das Königreich Irland gegründet, das in Personalunion mit England verbunden war. Ab 1603 bestand auch eine Personalunion mit Schottland, die schließlich 1707 in eine Realunion unter dem Namen Königreich Großbritannien gewandelt wurde. (de)
  • Die Liste der Herrscher Englands enthält die souveränen Staatsoberhäupter des Königreichs England von dessen Einigung im 9. Jahrhundert bis zum Jahr 1707, als es durch den Act of Union im Königreich Großbritannien aufging. Traditionell wird König Egbert von Wessex als erster in den Königslisten Englands geführt, da er der Erste aus dem Haus der Könige von Wessex war, der zumindest zeitweise eine Oberherrschaft über die angelsächsische Heptarchie auf der britischen Insel etablieren konnte. Seine Nachkommen vereinten die Kleinkönigreiche der Angeln und Sachsen zu einem angelsächsischen Königreich, das ab dem frühen 10. Jahrhundert schlicht auch England genannt wurde. Nach der Invasion durch Wilhelm den Eroberer im Jahr 1066 stand England kulturell und politisch unter dem Einfluss des französischen Festlandes und ging 1154 schließlich in das Territorialkonglomerat des Hauses Plantagenet ein, dem so genannten angevinischen Reich. Ab dem späten 12. Jahrhundert unterwarfen die englischen Könige schrittweise die irische Insel und Wales. Im frühen 13. Jahrhundert zerbrach das angevinische Reich, das Haus Plantagenet wandelte sich nach und nach in eine rein englische Dynastie. Der normannischstämmige Adel integrierte sich in die angelsächsische Bevölkerung und nahm nun schrittweise ein eigenständiges englisches Nationalbewusstsein an. 1541 wurde das Königreich Irland gegründet, das in Personalunion mit England verbunden war. Ab 1603 bestand auch eine Personalunion mit Schottland, die schließlich 1707 in eine Realunion unter dem Namen Königreich Großbritannien gewandelt wurde. (de)
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  • Liste der Herrscher Englands (de)
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