Langton-Schleifen (engl. Langton's Loops) stellen eine spezielle Form Künstlichen Lebens dar. Sie wurden 1984 von dem theoretischen Biologen Christopher Langton konzipiert, einem der Mitbegründer der Forschungsdisziplin Künstliches Leben.

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  • Langton-Schleifen (engl. Langton's Loops) stellen eine spezielle Form Künstlichen Lebens dar. Sie wurden 1984 von dem theoretischen Biologen Christopher Langton konzipiert, einem der Mitbegründer der Forschungsdisziplin Künstliches Leben. Die „Organismen“ mit der Fähigkeit zur Selbstreplikation, die in einem Zellulären Automaten simuliert werden, bestehen aus einer ringförmigen Anordnung von Zellen, die die „genetische Information“ enthalten. Diese Zellen sind von einer schützenden Hülle umgeben, in der sie beständig rotieren. An einer bestimmten Stelle bricht der Zellstrang mit den „Genen“ die Hülle auf, und der Organismus bildet hier einen Arm (quasi ein Pseudopodium) aus, in den eine vollständige Kopie der Gensequenz eintritt. Diese veranlasst den Arm zu wachsen, sich zu einem neuen Ring (dem Tochterring) zu schließen und sich schließlich vom Elternring abzulösen. Danach sind die beiden genetisch identischen Organismen zu abermaliger Replikation bereit. (de)
  • Langton-Schleifen (engl. Langton's Loops) stellen eine spezielle Form Künstlichen Lebens dar. Sie wurden 1984 von dem theoretischen Biologen Christopher Langton konzipiert, einem der Mitbegründer der Forschungsdisziplin Künstliches Leben. Die „Organismen“ mit der Fähigkeit zur Selbstreplikation, die in einem Zellulären Automaten simuliert werden, bestehen aus einer ringförmigen Anordnung von Zellen, die die „genetische Information“ enthalten. Diese Zellen sind von einer schützenden Hülle umgeben, in der sie beständig rotieren. An einer bestimmten Stelle bricht der Zellstrang mit den „Genen“ die Hülle auf, und der Organismus bildet hier einen Arm (quasi ein Pseudopodium) aus, in den eine vollständige Kopie der Gensequenz eintritt. Diese veranlasst den Arm zu wachsen, sich zu einem neuen Ring (dem Tochterring) zu schließen und sich schließlich vom Elternring abzulösen. Danach sind die beiden genetisch identischen Organismen zu abermaliger Replikation bereit. (de)
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  • Langton-Schleifen (engl. Langton's Loops) stellen eine spezielle Form Künstlichen Lebens dar. Sie wurden 1984 von dem theoretischen Biologen Christopher Langton konzipiert, einem der Mitbegründer der Forschungsdisziplin Künstliches Leben. (de)
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  • Langton-Schleife (de)
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