Lambaréné ist der Hauptort der Provinz Moyen-Ogooué in Gabun. Der Name entstammt der Sprache der Galoa, einer Ethnie Gabuns und bedeutet „Wir wollen es versuchen“. Die 2009 etwa 26.257 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogooué. Der Ogooué spaltet sich in Lambaréné in zwei Flussarme auf, wodurch die Stadt in drei Bereiche geteilt wird: Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer). Die Durchschnittstemperatur beträgt 27 °C. Die Regenzeit wird durch eine Trockenzeit von Juli bis September unterbrochen.

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  • Lambaréné ist der Hauptort der Provinz Moyen-Ogooué in Gabun. Der Name entstammt der Sprache der Galoa, einer Ethnie Gabuns und bedeutet „Wir wollen es versuchen“. Die 2009 etwa 26.257 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogooué. Der Ogooué spaltet sich in Lambaréné in zwei Flussarme auf, wodurch die Stadt in drei Bereiche geteilt wird: Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer). Die Durchschnittstemperatur beträgt 27 °C. Die Regenzeit wird durch eine Trockenzeit von Juli bis September unterbrochen. Der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer gründete hier 1913 im damaligen Französisch-Äquatorialafrika sein berühmtes Urwaldspital, das sich auf Rive Droite befindet. Heute beherbergt das Albert-Schweitzer-Hospital die Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin), eine Geburtsklinik, eine Zahnklinik und seit 1981 ein Forschungslabor, das sich vorwiegend auf die Erforschung der Malaria tropica und deren Behandlung konzentriert und an den Studien zum Mittel RTS,S beteiligt war. Weitere Stadtteile auf Rive Droite sind Adouma und Abongo. Die Stadtteile Atongowanga, Sahoty, Dakar, Grand Village, Château, Lalala und Bordamur befinden sich auf Lambarénéinsel. Auf Rive Gauche ist das Cartier Isaac gelegen. Hier befindet sich auch der Flughafen, der aufgrund der guten Straßenverbindung mit Libreville (im Norden) und Fougamou bzw. Mouila (im Süden) sowie der Wasserverbindung mit Port-Gentil (im Westen) kaum mehr benutzt wird. Heute leben in Lambaréné verschiedene Bantu-Gruppen (Fang, Bapounou, Eshira, Myéné, …), die die ursprünglich ansässigen Pygmäen in den Osten und Norden Gabuns verdrängt haben. Lambaréné ist neben dem politischen auch das wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moyen-Ogooué. Der Hauptwirtschaftszweig ist die Fischerei. Ein neuer Hafen befindet sich im Aufbau. (de)
  • Lambaréné ist der Hauptort der Provinz Moyen-Ogooué in Gabun. Der Name entstammt der Sprache der Galoa, einer Ethnie Gabuns und bedeutet „Wir wollen es versuchen“. Die 2009 etwa 26.257 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogooué. Der Ogooué spaltet sich in Lambaréné in zwei Flussarme auf, wodurch die Stadt in drei Bereiche geteilt wird: Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer). Die Durchschnittstemperatur beträgt 27 °C. Die Regenzeit wird durch eine Trockenzeit von Juli bis September unterbrochen. Der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer gründete hier 1913 im damaligen Französisch-Äquatorialafrika sein berühmtes Urwaldspital, das sich auf Rive Droite befindet. Heute beherbergt das Albert-Schweitzer-Hospital die Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin), eine Geburtsklinik, eine Zahnklinik und seit 1981 ein Forschungslabor, das sich vorwiegend auf die Erforschung der Malaria tropica und deren Behandlung konzentriert und an den Studien zum Mittel RTS,S beteiligt war. Weitere Stadtteile auf Rive Droite sind Adouma und Abongo. Die Stadtteile Atongowanga, Sahoty, Dakar, Grand Village, Château, Lalala und Bordamur befinden sich auf Lambarénéinsel. Auf Rive Gauche ist das Cartier Isaac gelegen. Hier befindet sich auch der Flughafen, der aufgrund der guten Straßenverbindung mit Libreville (im Norden) und Fougamou bzw. Mouila (im Süden) sowie der Wasserverbindung mit Port-Gentil (im Westen) kaum mehr benutzt wird. Heute leben in Lambaréné verschiedene Bantu-Gruppen (Fang, Bapounou, Eshira, Myéné, …), die die ursprünglich ansässigen Pygmäen in den Osten und Norden Gabuns verdrängt haben. Lambaréné ist neben dem politischen auch das wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moyen-Ogooué. Der Hauptwirtschaftszweig ist die Fischerei. Ein neuer Hafen befindet sich im Aufbau. (de)
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  • Lambaréné ist der Hauptort der Provinz Moyen-Ogooué in Gabun. Der Name entstammt der Sprache der Galoa, einer Ethnie Gabuns und bedeutet „Wir wollen es versuchen“. Die 2009 etwa 26.257 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogooué. Der Ogooué spaltet sich in Lambaréné in zwei Flussarme auf, wodurch die Stadt in drei Bereiche geteilt wird: Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer). Die Durchschnittstemperatur beträgt 27 °C. Die Regenzeit wird durch eine Trockenzeit von Juli bis September unterbrochen. (de)
  • Lambaréné ist der Hauptort der Provinz Moyen-Ogooué in Gabun. Der Name entstammt der Sprache der Galoa, einer Ethnie Gabuns und bedeutet „Wir wollen es versuchen“. Die 2009 etwa 26.257 Einwohner zählende Stadt liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators inmitten des zentralafrikanischen Regenwaldes am Fluss Ogooué. Der Ogooué spaltet sich in Lambaréné in zwei Flussarme auf, wodurch die Stadt in drei Bereiche geteilt wird: Rive Gauche („linkes Ufer“), Île Lambaréné und Rive Droite (rechtes Ufer). Die Durchschnittstemperatur beträgt 27 °C. Die Regenzeit wird durch eine Trockenzeit von Juli bis September unterbrochen. (de)
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