Die LEMO-Klassifikation ist eines von zwei gängigen Schemata zur Dokumentation von Krankheitsverlauf und -stadium der endokrinen Orbitopathie. Sie gilt als Erweiterung der NOSPECS-Klassifikation, die durch die American Thyroid Association entwickelt wurde. Das LEMO-Schema, bei dem es sich um eine sogenannte Facettenklassifikation handelt, wurde erstmals 1991 von Boergen und Pickardt vorgeschlagen.

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  • Die LEMO-Klassifikation ist eines von zwei gängigen Schemata zur Dokumentation von Krankheitsverlauf und -stadium der endokrinen Orbitopathie. Sie gilt als Erweiterung der NOSPECS-Klassifikation, die durch die American Thyroid Association entwickelt wurde. Das LEMO-Schema, bei dem es sich um eine sogenannte Facettenklassifikation handelt, wurde erstmals 1991 von Boergen und Pickardt vorgeschlagen. Die Einteilung erfolgt dabei jeweils mit dem vorangestellten Buchstaben der beteiligten Strukturen und einer folgenden Ziffer. L1E2M0O2 steht beispielsweise für „nur Lidödem, Bindehautreizung morgens, fehlende Muskelveränderungen und periphere Gesichtsfelddefekte“. Das LEMO-Schema ist vor und während der Behandlung eine wichtige Hilfe, das Fortschreiten oder auch eine therapiebedingte Besserung des Krankheitsbildes abschätzen zu können und liefert eine strukturierte Übersicht über die Wertigkeit wichtiger Symptome. (de)
  • Die LEMO-Klassifikation ist eines von zwei gängigen Schemata zur Dokumentation von Krankheitsverlauf und -stadium der endokrinen Orbitopathie. Sie gilt als Erweiterung der NOSPECS-Klassifikation, die durch die American Thyroid Association entwickelt wurde. Das LEMO-Schema, bei dem es sich um eine sogenannte Facettenklassifikation handelt, wurde erstmals 1991 von Boergen und Pickardt vorgeschlagen. Die Einteilung erfolgt dabei jeweils mit dem vorangestellten Buchstaben der beteiligten Strukturen und einer folgenden Ziffer. L1E2M0O2 steht beispielsweise für „nur Lidödem, Bindehautreizung morgens, fehlende Muskelveränderungen und periphere Gesichtsfelddefekte“. Das LEMO-Schema ist vor und während der Behandlung eine wichtige Hilfe, das Fortschreiten oder auch eine therapiebedingte Besserung des Krankheitsbildes abschätzen zu können und liefert eine strukturierte Übersicht über die Wertigkeit wichtiger Symptome. (de)
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  • Die LEMO-Klassifikation ist eines von zwei gängigen Schemata zur Dokumentation von Krankheitsverlauf und -stadium der endokrinen Orbitopathie. Sie gilt als Erweiterung der NOSPECS-Klassifikation, die durch die American Thyroid Association entwickelt wurde. Das LEMO-Schema, bei dem es sich um eine sogenannte Facettenklassifikation handelt, wurde erstmals 1991 von Boergen und Pickardt vorgeschlagen. (de)
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  • LEMO-Klassifikation (de)
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