Konrad Braun (* um 1495 in Kirchheim am Neckar; † 20. Juni 1563 in München), latinisierte Namensform: Conradus Brunus, Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechts (utriusque iuris doctor), war ein Kanonist und katholischer Theologe. Als Rechtsprofessor in Tübingen, fürstbischöflicher Kanzler in Würzburg, Vizekanzler des Mainzer Erzbischofs, Kanzler für die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV. sowie als Kanzler in den Diensten des Kardinals und Augsburger Bischofs Otto Truchseß von Waldburg gehörte er zu den profiliertesten katholischen Juristen und Theologen seiner Zeit. Zeitweise wirkte er auch als Beisitzer und Leiter der Kanzlei am Reichskammergericht. Er hinterließ zahlreiche kontroverstheologische Schriften und bekämpfte den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Er war an de

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  • Konrad Braun (* um 1495 in Kirchheim am Neckar; † 20. Juni 1563 in München), latinisierte Namensform: Conradus Brunus, Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechts (utriusque iuris doctor), war ein Kanonist und katholischer Theologe. Als Rechtsprofessor in Tübingen, fürstbischöflicher Kanzler in Würzburg, Vizekanzler des Mainzer Erzbischofs, Kanzler für die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV. sowie als Kanzler in den Diensten des Kardinals und Augsburger Bischofs Otto Truchseß von Waldburg gehörte er zu den profiliertesten katholischen Juristen und Theologen seiner Zeit. Zeitweise wirkte er auch als Beisitzer und Leiter der Kanzlei am Reichskammergericht. Er hinterließ zahlreiche kontroverstheologische Schriften und bekämpfte den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Er war an der Revision der Reichskammergerichtsordnung beteiligt. (de)
  • Konrad Braun (* um 1495 in Kirchheim am Neckar; † 20. Juni 1563 in München), latinisierte Namensform: Conradus Brunus, Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechts (utriusque iuris doctor), war ein Kanonist und katholischer Theologe. Als Rechtsprofessor in Tübingen, fürstbischöflicher Kanzler in Würzburg, Vizekanzler des Mainzer Erzbischofs, Kanzler für die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV. sowie als Kanzler in den Diensten des Kardinals und Augsburger Bischofs Otto Truchseß von Waldburg gehörte er zu den profiliertesten katholischen Juristen und Theologen seiner Zeit. Zeitweise wirkte er auch als Beisitzer und Leiter der Kanzlei am Reichskammergericht. Er hinterließ zahlreiche kontroverstheologische Schriften und bekämpfte den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Er war an der Revision der Reichskammergerichtsordnung beteiligt. (de)
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  • Konrad Braun (* um 1495 in Kirchheim am Neckar; † 20. Juni 1563 in München), latinisierte Namensform: Conradus Brunus, Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechts (utriusque iuris doctor), war ein Kanonist und katholischer Theologe. Als Rechtsprofessor in Tübingen, fürstbischöflicher Kanzler in Würzburg, Vizekanzler des Mainzer Erzbischofs, Kanzler für die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV. sowie als Kanzler in den Diensten des Kardinals und Augsburger Bischofs Otto Truchseß von Waldburg gehörte er zu den profiliertesten katholischen Juristen und Theologen seiner Zeit. Zeitweise wirkte er auch als Beisitzer und Leiter der Kanzlei am Reichskammergericht. Er hinterließ zahlreiche kontroverstheologische Schriften und bekämpfte den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Er war an de (de)
  • Konrad Braun (* um 1495 in Kirchheim am Neckar; † 20. Juni 1563 in München), latinisierte Namensform: Conradus Brunus, Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechts (utriusque iuris doctor), war ein Kanonist und katholischer Theologe. Als Rechtsprofessor in Tübingen, fürstbischöflicher Kanzler in Würzburg, Vizekanzler des Mainzer Erzbischofs, Kanzler für die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV. sowie als Kanzler in den Diensten des Kardinals und Augsburger Bischofs Otto Truchseß von Waldburg gehörte er zu den profiliertesten katholischen Juristen und Theologen seiner Zeit. Zeitweise wirkte er auch als Beisitzer und Leiter der Kanzlei am Reichskammergericht. Er hinterließ zahlreiche kontroverstheologische Schriften und bekämpfte den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Er war an de (de)
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