Das stillgelegte Kalibergwerk Gewerkschaft Heldrungen II, auch unter dem Namen Schacht "Anna" bekannt, liegt unmittelbar südlich von Oberheldrungen, territorial zugehörig zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke im thüringischen Kyffhäuserkreis (vergleiche nachstehenden Lageplan). Im Jahre 1902 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Anna begonnen. Seine Fertigstellung dauerte zwei Jahre. Lage des ehemaligen Kaliwerkes Gewerkschaft Heldrungen II (Schacht Anna).

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  • Das stillgelegte Kalibergwerk Gewerkschaft Heldrungen II, auch unter dem Namen Schacht "Anna" bekannt, liegt unmittelbar südlich von Oberheldrungen, territorial zugehörig zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke im thüringischen Kyffhäuserkreis (vergleiche nachstehenden Lageplan). Im Jahre 1902 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Anna begonnen. Seine Fertigstellung dauerte zwei Jahre. Die Gewinnung von Carnallitit erfolgte ab 1905. Die bergmännische Abbaumethode war das Kammerbau-Verfahren. Die Mächtigkeit des Kaliflözes Staßfurt schwankte aufgrund der Lagerstättentektonik, erreichte stellenweise über 30 m. Die Verarbeitung der geförderten Salze geschah in werkseigenen Fabrikanlagen, von denen Ruinen heute noch erhalten sind (siehe Fotos untenstehend). Im Jahre 1924 wurde die Schachtanlage Heldrungen II gemäß § 83a der Stilllegungsverordnung endgültig stillgelegt (nähere Erläuterungen zu den betreffenden Rechtsvorschriften: siehe unter Abschnitt „Stilllegung des Kaliwerkes“). Lage des ehemaligen Kaliwerkes Gewerkschaft Heldrungen II (Schacht Anna). (de)
  • Das stillgelegte Kalibergwerk Gewerkschaft Heldrungen II, auch unter dem Namen Schacht "Anna" bekannt, liegt unmittelbar südlich von Oberheldrungen, territorial zugehörig zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke im thüringischen Kyffhäuserkreis (vergleiche nachstehenden Lageplan). Im Jahre 1902 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Anna begonnen. Seine Fertigstellung dauerte zwei Jahre. Die Gewinnung von Carnallitit erfolgte ab 1905. Die bergmännische Abbaumethode war das Kammerbau-Verfahren. Die Mächtigkeit des Kaliflözes Staßfurt schwankte aufgrund der Lagerstättentektonik, erreichte stellenweise über 30 m. Die Verarbeitung der geförderten Salze geschah in werkseigenen Fabrikanlagen, von denen Ruinen heute noch erhalten sind (siehe Fotos untenstehend). Im Jahre 1924 wurde die Schachtanlage Heldrungen II gemäß § 83a der Stilllegungsverordnung endgültig stillgelegt (nähere Erläuterungen zu den betreffenden Rechtsvorschriften: siehe unter Abschnitt „Stilllegung des Kaliwerkes“). Lage des ehemaligen Kaliwerkes Gewerkschaft Heldrungen II (Schacht Anna). (de)
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  • Ansicht der Kalischachtanlage der "Gewerkschaft Heldrungen II" um 1915. (de)
  • Ansicht der Kalischachtanlage der "Gewerkschaft Heldrungen II" um 1915. (de)
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  • Kyffhäuserkreis
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  • Kammerbau
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  • Schacht Anna
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  • bis 220
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  • 1926 (xsd:integer)
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  • Oberheldrungen, Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke
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  • Kaliflöz Staßfurt
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  • keine
prop-de:nuts3Bezeichnung
  • Landkreis
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  • DE-TH
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  • Südharzrevier
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  • Carnallitit
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  • Gewerkschaft Heldrungen II
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  • Das stillgelegte Kalibergwerk Gewerkschaft Heldrungen II, auch unter dem Namen Schacht "Anna" bekannt, liegt unmittelbar südlich von Oberheldrungen, territorial zugehörig zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke im thüringischen Kyffhäuserkreis (vergleiche nachstehenden Lageplan). Im Jahre 1902 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Anna begonnen. Seine Fertigstellung dauerte zwei Jahre. Lage des ehemaligen Kaliwerkes Gewerkschaft Heldrungen II (Schacht Anna). (de)
  • Das stillgelegte Kalibergwerk Gewerkschaft Heldrungen II, auch unter dem Namen Schacht "Anna" bekannt, liegt unmittelbar südlich von Oberheldrungen, territorial zugehörig zur Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke im thüringischen Kyffhäuserkreis (vergleiche nachstehenden Lageplan). Im Jahre 1902 wurde mit dem Abteufen des Schachtes Anna begonnen. Seine Fertigstellung dauerte zwei Jahre. Lage des ehemaligen Kaliwerkes Gewerkschaft Heldrungen II (Schacht Anna). (de)
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