Das Kaiserin-Augusta-Hospital liegt in Berlin-Mitte auf dem Grundstück Scharnhorststraße 3. Die Klinik wurde 1868 auf Initiative Königin Augustas als kleines Krankenhaus (85 Betten) für die gehobene Gesellschaft errichtet. Später übernahm die naheliegende Charité den zivilen Krankenhausbetrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus (ein sehr viel größerer Neubau, vermutlich aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts) schwer beschädigt, und danach nur instand gesetzt, aber nicht historisch rekonstruiert. Bevor das Haus 1982 in ein Bürogebäude umgewandelt wurde, befand sich dort zuletzt die Orthopädische Abteilung.

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  • Das Kaiserin-Augusta-Hospital liegt in Berlin-Mitte auf dem Grundstück Scharnhorststraße 3. Die Klinik wurde 1868 auf Initiative Königin Augustas als kleines Krankenhaus (85 Betten) für die gehobene Gesellschaft errichtet. Später übernahm die naheliegende Charité den zivilen Krankenhausbetrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus (ein sehr viel größerer Neubau, vermutlich aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts) schwer beschädigt, und danach nur instand gesetzt, aber nicht historisch rekonstruiert. Bevor das Haus 1982 in ein Bürogebäude umgewandelt wurde, befand sich dort zuletzt die Orthopädische Abteilung. Die Gedenkstätte für die Krankenschwestern des Hospitals wurde 1998 auf dem gegenüberliegenden Invalidenfriedhof wiedererrichtet. In der Umgebung befanden sich seit dem 18. Jahrhundert ständig zivile und militärische Gesundheitseinrichtungen. Neben dem Universitätskrankenhaus waren dies das Invalidenhaus und Ausbildungseinrichtungen für den Sanitätsdienst. Später wurde dort ein Teil des DDR-Regierungskrankenhauses untergebracht. Heute befindet sich dort ein Bundeswehrkrankenhaus für Berlin und Brandenburg. Ab dem Jahr 1921 war der Internist Karl Schlayer ärztlicher Leiter des Kaiserin-Augusta-Hospitals, der zusammen mit der Diätschwester Johanna Kunath eine Vorreiterrolle in der Ausbildung zur Diätschwester bzw. heutigen Diätassistentin übernahm. Schlayer richtete eine Diätküche ein. Ab 1924 wurde Antonie Zerwer Oberin für Säuglingspflege im Kaiserin-Augusta-Hospital. Sie schrieb eine Säuglingsfibel und bekämpfte die Säuglingssterblichkeit. Das seit 1995 leerstehende Gebäude sollte 2007 saniert und durch die Meermann/Chamartin-Gruppe in ein Hotel umgewandelt werden. Im Jahr 2010 wurde es von Chamartín Meermann Immobilien an das baden-württembergische Unternehmen Karl Storz Endoskope verkauft. Storz sanierte das Gebäude umfassend und eröffnete im Oktober 2013 hier seine Berlin-Repräsentanz mit einem Besucher- und Schulungszentrum. (de)
  • Das Kaiserin-Augusta-Hospital liegt in Berlin-Mitte auf dem Grundstück Scharnhorststraße 3. Die Klinik wurde 1868 auf Initiative Königin Augustas als kleines Krankenhaus (85 Betten) für die gehobene Gesellschaft errichtet. Später übernahm die naheliegende Charité den zivilen Krankenhausbetrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus (ein sehr viel größerer Neubau, vermutlich aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts) schwer beschädigt, und danach nur instand gesetzt, aber nicht historisch rekonstruiert. Bevor das Haus 1982 in ein Bürogebäude umgewandelt wurde, befand sich dort zuletzt die Orthopädische Abteilung. Die Gedenkstätte für die Krankenschwestern des Hospitals wurde 1998 auf dem gegenüberliegenden Invalidenfriedhof wiedererrichtet. In der Umgebung befanden sich seit dem 18. Jahrhundert ständig zivile und militärische Gesundheitseinrichtungen. Neben dem Universitätskrankenhaus waren dies das Invalidenhaus und Ausbildungseinrichtungen für den Sanitätsdienst. Später wurde dort ein Teil des DDR-Regierungskrankenhauses untergebracht. Heute befindet sich dort ein Bundeswehrkrankenhaus für Berlin und Brandenburg. Ab dem Jahr 1921 war der Internist Karl Schlayer ärztlicher Leiter des Kaiserin-Augusta-Hospitals, der zusammen mit der Diätschwester Johanna Kunath eine Vorreiterrolle in der Ausbildung zur Diätschwester bzw. heutigen Diätassistentin übernahm. Schlayer richtete eine Diätküche ein. Ab 1924 wurde Antonie Zerwer Oberin für Säuglingspflege im Kaiserin-Augusta-Hospital. Sie schrieb eine Säuglingsfibel und bekämpfte die Säuglingssterblichkeit. Das seit 1995 leerstehende Gebäude sollte 2007 saniert und durch die Meermann/Chamartin-Gruppe in ein Hotel umgewandelt werden. Im Jahr 2010 wurde es von Chamartín Meermann Immobilien an das baden-württembergische Unternehmen Karl Storz Endoskope verkauft. Storz sanierte das Gebäude umfassend und eröffnete im Oktober 2013 hier seine Berlin-Repräsentanz mit einem Besucher- und Schulungszentrum. (de)
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  • Das Kaiserin-Augusta-Hospital liegt in Berlin-Mitte auf dem Grundstück Scharnhorststraße 3. Die Klinik wurde 1868 auf Initiative Königin Augustas als kleines Krankenhaus (85 Betten) für die gehobene Gesellschaft errichtet. Später übernahm die naheliegende Charité den zivilen Krankenhausbetrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus (ein sehr viel größerer Neubau, vermutlich aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts) schwer beschädigt, und danach nur instand gesetzt, aber nicht historisch rekonstruiert. Bevor das Haus 1982 in ein Bürogebäude umgewandelt wurde, befand sich dort zuletzt die Orthopädische Abteilung. (de)
  • Das Kaiserin-Augusta-Hospital liegt in Berlin-Mitte auf dem Grundstück Scharnhorststraße 3. Die Klinik wurde 1868 auf Initiative Königin Augustas als kleines Krankenhaus (85 Betten) für die gehobene Gesellschaft errichtet. Später übernahm die naheliegende Charité den zivilen Krankenhausbetrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus (ein sehr viel größerer Neubau, vermutlich aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts) schwer beschädigt, und danach nur instand gesetzt, aber nicht historisch rekonstruiert. Bevor das Haus 1982 in ein Bürogebäude umgewandelt wurde, befand sich dort zuletzt die Orthopädische Abteilung. (de)
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