Die Jüdische Zeitung war eine zwischen September 2005 und August 2014 erscheinende unabhängige jüdische Monatszeitung in deutscher Sprache und im Rheinischen Format aus dem Haus Werner Media Berlin.Adressat der Monatsschrift waren nach eigener Aussage die deutschsprachige jüdische Gemeinschaft sowie alle am Judentum und jüdischen Fragen Interessierten. Im Oktober 2014 meldete der Verlag Werner Media Insolvenz an, die Jüdische Zeitung wurde eingestellt.

Property Value
dbo:abstract
  • Die Jüdische Zeitung war eine zwischen September 2005 und August 2014 erscheinende unabhängige jüdische Monatszeitung in deutscher Sprache und im Rheinischen Format aus dem Haus Werner Media Berlin.Adressat der Monatsschrift waren nach eigener Aussage die deutschsprachige jüdische Gemeinschaft sowie alle am Judentum und jüdischen Fragen Interessierten. Mit einer Startauflage von 39.000 Exemplaren im September 2005 trat die Jüdische Zeitung gleich mehr als doppelt so stark auf wie die vom Zentralrat der Juden in Deutschland herausgegebene Wochenzeitung Jüdische Allgemeine und distanzierte sich auf Seite eins von dem Alleinvertretungsanspruch des Zentralrats.Die Jüdische Zeitung widmete in den Anfangsjahren kleinen liberalen jüdischen Gemeinden, die im Zentralrat nicht vertreten sind, viel Raum. Die Startauflage konnte jedoch nicht gehalten werden, im Jahr 2009 erschien sie vorübergehend nur als online-Ausgabe und 2010 mit einer Auflage von 7.300 Exemplaren (2007: 36.000 Exemplare). Die Zahlen beruhen auf Verlagsangaben, die Jüdische Zeitung wurde nicht bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) erfasst. Im Oktober 2014 meldete der Verlag Werner Media Insolvenz an, die Jüdische Zeitung wurde eingestellt. Die Jüdische Zeitung erschien im gleichen Verlag wie die schon seit 2002 produzierte russischsprachige Jewreiskaja Gaseta, die sich an russischsprachige Juden richtete. Hin und wieder erschienen Artikel in Übersetzung parallel in der russischen Jewreiskaja Gaseta sowie in der Jüdischen Zeitung. Jedoch war die Jüdische Zeitung ein eigenständiges Medium mit einer kritischen Sicht auf jüdische Themen, das ein breites Meinungsspektrum - von atheistisch bis ultraorthodox, von linksliberal bis rechtskonservativ, von antizionistisch bis ultrazionistisch - abbildete. (de)
  • Die Jüdische Zeitung war eine zwischen September 2005 und August 2014 erscheinende unabhängige jüdische Monatszeitung in deutscher Sprache und im Rheinischen Format aus dem Haus Werner Media Berlin.Adressat der Monatsschrift waren nach eigener Aussage die deutschsprachige jüdische Gemeinschaft sowie alle am Judentum und jüdischen Fragen Interessierten. Mit einer Startauflage von 39.000 Exemplaren im September 2005 trat die Jüdische Zeitung gleich mehr als doppelt so stark auf wie die vom Zentralrat der Juden in Deutschland herausgegebene Wochenzeitung Jüdische Allgemeine und distanzierte sich auf Seite eins von dem Alleinvertretungsanspruch des Zentralrats.Die Jüdische Zeitung widmete in den Anfangsjahren kleinen liberalen jüdischen Gemeinden, die im Zentralrat nicht vertreten sind, viel Raum. Die Startauflage konnte jedoch nicht gehalten werden, im Jahr 2009 erschien sie vorübergehend nur als online-Ausgabe und 2010 mit einer Auflage von 7.300 Exemplaren (2007: 36.000 Exemplare). Die Zahlen beruhen auf Verlagsangaben, die Jüdische Zeitung wurde nicht bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) erfasst. Im Oktober 2014 meldete der Verlag Werner Media Insolvenz an, die Jüdische Zeitung wurde eingestellt. Die Jüdische Zeitung erschien im gleichen Verlag wie die schon seit 2002 produzierte russischsprachige Jewreiskaja Gaseta, die sich an russischsprachige Juden richtete. Hin und wieder erschienen Artikel in Übersetzung parallel in der russischen Jewreiskaja Gaseta sowie in der Jüdischen Zeitung. Jedoch war die Jüdische Zeitung ein eigenständiges Medium mit einer kritischen Sicht auf jüdische Themen, das ein breites Meinungsspektrum - von atheistisch bis ultraorthodox, von linksliberal bis rechtskonservativ, von antizionistisch bis ultrazionistisch - abbildete. (de)
dbo:activeYearsEndYear
  • 2014-01-01 (xsd:date)
dbo:circulation
  • 7300 (xsd:integer)
dbo:frequencyOfPublication
  • monatlich
dbo:issn
  • 1861-4442
dbo:title
  • Jüdische Zeitung (de)
  • Jüdische Zeitung (de)
dbo:wikiPageExternalLink
dbo:wikiPageID
  • 2220051 (xsd:integer)
dbo:wikiPageRevisionID
  • 147452843 (xsd:integer)
dbo:zdb
  • 2206013-3
prop-de:chefred
  • Michail Goldberg
prop-de:erstausgabeJahr
  • 2005 (xsd:integer)
prop-de:erstausgabeTag
  • September
dc:description
  • Unabhängige Monatszeitung für zeitgenössisches Judentum
dc:publisher
  • Werner Media Group
dct:subject
rdf:type
rdfs:comment
  • Die Jüdische Zeitung war eine zwischen September 2005 und August 2014 erscheinende unabhängige jüdische Monatszeitung in deutscher Sprache und im Rheinischen Format aus dem Haus Werner Media Berlin.Adressat der Monatsschrift waren nach eigener Aussage die deutschsprachige jüdische Gemeinschaft sowie alle am Judentum und jüdischen Fragen Interessierten. Im Oktober 2014 meldete der Verlag Werner Media Insolvenz an, die Jüdische Zeitung wurde eingestellt. (de)
  • Die Jüdische Zeitung war eine zwischen September 2005 und August 2014 erscheinende unabhängige jüdische Monatszeitung in deutscher Sprache und im Rheinischen Format aus dem Haus Werner Media Berlin.Adressat der Monatsschrift waren nach eigener Aussage die deutschsprachige jüdische Gemeinschaft sowie alle am Judentum und jüdischen Fragen Interessierten. Im Oktober 2014 meldete der Verlag Werner Media Insolvenz an, die Jüdische Zeitung wurde eingestellt. (de)
rdfs:label
  • Jüdische Zeitung (Berlin) (de)
  • Jüdische Zeitung (Berlin) (de)
owl:sameAs
prov:wasDerivedFrom
foaf:isPrimaryTopicOf
is dbo:wikiPageDisambiguates of
is prop-de:werk of
is foaf:primaryTopic of