Der Begriff Idol (über lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebrau

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  • Der Begriff Idol (über lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebraucht, während abbildende Darstellungen eher mit dem Begriff Götterbild gefasst werden. Das Wort Idol begegnet im Deutschen erst seit dem 18. Jahrhundert und verdrängte allmählich die älteren, eindeutig negativ besetzten Begriffe Abgott und Götze. Die Verehrung von Idolen bezeichnet man als Idolatrie („Abgötterei“, „Götzendienst)“. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden häufig Personen, denen große oder übertriebene Bewunderung entgegengebracht wird, als Idole bezeichnet. (de)
  • Der Begriff Idol (über lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebraucht, während abbildende Darstellungen eher mit dem Begriff Götterbild gefasst werden. Das Wort Idol begegnet im Deutschen erst seit dem 18. Jahrhundert und verdrängte allmählich die älteren, eindeutig negativ besetzten Begriffe Abgott und Götze. Die Verehrung von Idolen bezeichnet man als Idolatrie („Abgötterei“, „Götzendienst)“. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden häufig Personen, denen große oder übertriebene Bewunderung entgegengebracht wird, als Idole bezeichnet. (de)
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  • Der Begriff Idol (über lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebrau (de)
  • Der Begriff Idol (über lateinisch idolum von griechisch εἴδωλον, eigentlich „Bild, Abbild“, speziell „Trugbild“) wird in Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie und Archäologie in vielfältiger Bedeutung gebraucht. In der jüdisch-christlichen Theologie bezeichnet er insbesondere „heidnische“ Kultbilder und die dadurch verehrten „Abgötter“ und ist so im biblischen und kirchlichen Sprachgebrauch stets negativ konnotiert. In der Religionswissenschaft und der Archäologie bezeichnet der Begriff analog, aber wertneutral, ein Bild oder Bildwerk, das eine Gottheit darstellt und selbst als heiliger oder magischer Gegenstand kultisch verehrt wird. In jüngerer Zeit wird „Idol“ in diesen Disziplinen als Terminus Technicus jedoch nur noch für abstrakt oder schematisch gestaltete Kultobjekte gebrau (de)
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  • Idol (de)
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