Beim Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia, in den Medien auch als Climategate bezeichnet, wurden im November 2009 Dokumente von Forschern der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia (Großbritannien) durch Hacker gestohlen und ins Internet gestellt. Die Dokumente, über 1.073 E-Mails und 3.485 andere Dateien, stammen aus einem Zeitraum von 1996 bis 2009 und sind laut Philip D. Jones, dem Direktor der CRU, echt. Der Vorfall und die daraufhin gegen die betroffenen Klimaforscher erhobenen Vorwürfe von wissenschaftlicher Unredlichkeit erregten unmittelbar im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Aufsehen in Blogs und fanden Erwähnung in internationalen Medien. Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hin

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  • Beim Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia, in den Medien auch als Climategate bezeichnet, wurden im November 2009 Dokumente von Forschern der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia (Großbritannien) durch Hacker gestohlen und ins Internet gestellt. Die Dokumente, über 1.073 E-Mails und 3.485 andere Dateien, stammen aus einem Zeitraum von 1996 bis 2009 und sind laut Philip D. Jones, dem Direktor der CRU, echt. Der Vorfall und die daraufhin gegen die betroffenen Klimaforscher erhobenen Vorwürfe von wissenschaftlicher Unredlichkeit erregten unmittelbar im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Aufsehen in Blogs und fanden Erwähnung in internationalen Medien. Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hinweis auf wissenschaftliches Fehlverhalten. Der Datendiebstahl erfolgte durch einen ausgeklügelten, sorgfältig abgestimmten Angriff über das Internet. Über die Urheber des Datendiebstahls ist nichts Genaueres bekannt geworden, die Ermittlungen durch die Norfolk Constabulary wurden im Juli 2012 eingestellt. (de)
  • Beim Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia, in den Medien auch als Climategate bezeichnet, wurden im November 2009 Dokumente von Forschern der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia (Großbritannien) durch Hacker gestohlen und ins Internet gestellt. Die Dokumente, über 1.073 E-Mails und 3.485 andere Dateien, stammen aus einem Zeitraum von 1996 bis 2009 und sind laut Philip D. Jones, dem Direktor der CRU, echt. Der Vorfall und die daraufhin gegen die betroffenen Klimaforscher erhobenen Vorwürfe von wissenschaftlicher Unredlichkeit erregten unmittelbar im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Aufsehen in Blogs und fanden Erwähnung in internationalen Medien. Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hinweis auf wissenschaftliches Fehlverhalten. Der Datendiebstahl erfolgte durch einen ausgeklügelten, sorgfältig abgestimmten Angriff über das Internet. Über die Urheber des Datendiebstahls ist nichts Genaueres bekannt geworden, die Ermittlungen durch die Norfolk Constabulary wurden im Juli 2012 eingestellt. (de)
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  • Beim Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia, in den Medien auch als Climategate bezeichnet, wurden im November 2009 Dokumente von Forschern der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia (Großbritannien) durch Hacker gestohlen und ins Internet gestellt. Die Dokumente, über 1.073 E-Mails und 3.485 andere Dateien, stammen aus einem Zeitraum von 1996 bis 2009 und sind laut Philip D. Jones, dem Direktor der CRU, echt. Der Vorfall und die daraufhin gegen die betroffenen Klimaforscher erhobenen Vorwürfe von wissenschaftlicher Unredlichkeit erregten unmittelbar im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Aufsehen in Blogs und fanden Erwähnung in internationalen Medien. Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hin (de)
  • Beim Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia, in den Medien auch als Climategate bezeichnet, wurden im November 2009 Dokumente von Forschern der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia (Großbritannien) durch Hacker gestohlen und ins Internet gestellt. Die Dokumente, über 1.073 E-Mails und 3.485 andere Dateien, stammen aus einem Zeitraum von 1996 bis 2009 und sind laut Philip D. Jones, dem Direktor der CRU, echt. Der Vorfall und die daraufhin gegen die betroffenen Klimaforscher erhobenen Vorwürfe von wissenschaftlicher Unredlichkeit erregten unmittelbar im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Aufsehen in Blogs und fanden Erwähnung in internationalen Medien. Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hin (de)
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  • Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia (de)
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