Die Geschichte der Juden in Stralsund beginnt im 13. Jahrhundert. Juden waren in der deutschen Ostkolonisation aus dem Westen an die Ostsee gekommen, jedoch um 1500 weitgehend aus Stralsund vertrieben worden. Erst im 18. Jahrhundert siedelten sich wieder Juden in der Stadt an. Die Stralsunder jüdische Gemeinde umfasste bis zu 170 Angehörige. Unter ihnen waren auch Mitglieder der Familien Wertheim und Tietz, deren Warenhauskonzerne Wertheim und Kaufhof ihren Ursprung in Stralsund hatten. Nachdem im Jahr 1943 die letzten Juden aus dem norddeutschen Stralsund in die Vernichtungslager deportiert wurden, scheiterte ein Versuch des Neuaufbaus einer jüdischen Gemeinde im Jahr 1947.

Property Value
dbo:abstract
  • Die Geschichte der Juden in Stralsund beginnt im 13. Jahrhundert. Juden waren in der deutschen Ostkolonisation aus dem Westen an die Ostsee gekommen, jedoch um 1500 weitgehend aus Stralsund vertrieben worden. Erst im 18. Jahrhundert siedelten sich wieder Juden in der Stadt an. Die Stralsunder jüdische Gemeinde umfasste bis zu 170 Angehörige. Unter ihnen waren auch Mitglieder der Familien Wertheim und Tietz, deren Warenhauskonzerne Wertheim und Kaufhof ihren Ursprung in Stralsund hatten. Nachdem im Jahr 1943 die letzten Juden aus dem norddeutschen Stralsund in die Vernichtungslager deportiert wurden, scheiterte ein Versuch des Neuaufbaus einer jüdischen Gemeinde im Jahr 1947. (de)
  • Die Geschichte der Juden in Stralsund beginnt im 13. Jahrhundert. Juden waren in der deutschen Ostkolonisation aus dem Westen an die Ostsee gekommen, jedoch um 1500 weitgehend aus Stralsund vertrieben worden. Erst im 18. Jahrhundert siedelten sich wieder Juden in der Stadt an. Die Stralsunder jüdische Gemeinde umfasste bis zu 170 Angehörige. Unter ihnen waren auch Mitglieder der Familien Wertheim und Tietz, deren Warenhauskonzerne Wertheim und Kaufhof ihren Ursprung in Stralsund hatten. Nachdem im Jahr 1943 die letzten Juden aus dem norddeutschen Stralsund in die Vernichtungslager deportiert wurden, scheiterte ein Versuch des Neuaufbaus einer jüdischen Gemeinde im Jahr 1947. (de)
dbo:thumbnail
dbo:wikiPageExternalLink
dbo:wikiPageID
  • 3122560 (xsd:integer)
dbo:wikiPageRevisionID
  • 156805683 (xsd:integer)
dct:subject
rdfs:comment
  • Die Geschichte der Juden in Stralsund beginnt im 13. Jahrhundert. Juden waren in der deutschen Ostkolonisation aus dem Westen an die Ostsee gekommen, jedoch um 1500 weitgehend aus Stralsund vertrieben worden. Erst im 18. Jahrhundert siedelten sich wieder Juden in der Stadt an. Die Stralsunder jüdische Gemeinde umfasste bis zu 170 Angehörige. Unter ihnen waren auch Mitglieder der Familien Wertheim und Tietz, deren Warenhauskonzerne Wertheim und Kaufhof ihren Ursprung in Stralsund hatten. Nachdem im Jahr 1943 die letzten Juden aus dem norddeutschen Stralsund in die Vernichtungslager deportiert wurden, scheiterte ein Versuch des Neuaufbaus einer jüdischen Gemeinde im Jahr 1947. (de)
  • Die Geschichte der Juden in Stralsund beginnt im 13. Jahrhundert. Juden waren in der deutschen Ostkolonisation aus dem Westen an die Ostsee gekommen, jedoch um 1500 weitgehend aus Stralsund vertrieben worden. Erst im 18. Jahrhundert siedelten sich wieder Juden in der Stadt an. Die Stralsunder jüdische Gemeinde umfasste bis zu 170 Angehörige. Unter ihnen waren auch Mitglieder der Familien Wertheim und Tietz, deren Warenhauskonzerne Wertheim und Kaufhof ihren Ursprung in Stralsund hatten. Nachdem im Jahr 1943 die letzten Juden aus dem norddeutschen Stralsund in die Vernichtungslager deportiert wurden, scheiterte ein Versuch des Neuaufbaus einer jüdischen Gemeinde im Jahr 1947. (de)
rdfs:label
  • Geschichte der Juden in Stralsund (de)
  • Geschichte der Juden in Stralsund (de)
owl:sameAs
prov:wasDerivedFrom
foaf:depiction
foaf:isPrimaryTopicOf
is foaf:primaryTopic of