Die ursprüngliche, allerdings außerordentlich spärliche Bevölkerung im Gebiet des heutigen Angola waren Vorfahren der heutigen Khoisan - Gruppen von Jägern und Sammlern, die gegenwärtig residual noch in Südangola sowie im Norden Namibias und Botswanas zu finden sind. Zwischen dem 7. Jahrhundert und 9. Jahrhundert ließen sich Bantu-Volksgruppen in diesem Gebiet nieder und absorbierten oder verdrängten die Ureinwohner. Sie waren vor allem Ackerbauern und betrieben Jagd sowie gelegentlich Fischfang als Ergänzung.

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  • Die ursprüngliche, allerdings außerordentlich spärliche Bevölkerung im Gebiet des heutigen Angola waren Vorfahren der heutigen Khoisan - Gruppen von Jägern und Sammlern, die gegenwärtig residual noch in Südangola sowie im Norden Namibias und Botswanas zu finden sind. Zwischen dem 7. Jahrhundert und 9. Jahrhundert ließen sich Bantu-Volksgruppen in diesem Gebiet nieder und absorbierten oder verdrängten die Ureinwohner. Sie waren vor allem Ackerbauern und betrieben Jagd sowie gelegentlich Fischfang als Ergänzung. Im 14. Jahrhundert wurde im Nordwesten des heutigen Angola, im Siedlungsgebiet der Bakongo, das Königreich Kongo mit seiner Hauptstadt Mbanza Kongo gegründet. Im 15. Jahrhundert entstand südöstlich davon unter den Ambundu das Königreich Ndongo. Der Nordosten, besiedelt von Tu-Chokwe und Balunda, gehörte gleichzeitig dem Königreich Lunda an, dessen Zentrum sich im Süden der heutigen Demokratischen Republik Kongo befand. Auf dem Zentralhochland Angolas bildeten sich im 18./19. Jahrhundert unter den Ovimbundu mehrere kleinere politische Einheiten heraus. Im äußersten Süden entstand vor allem das Volk der Ovambo, die zu beiden Seiten des Kuneneflusses ansässig sind, und zwar in ihrer Mehrheit im heutigen Namibia; auch hier konstituierten sich politische Einheiten. Wichtig ist festzuhalten, dass es ein „Land“ oder „Reich“ Angola damals noch nicht gab, nicht einmal in der Vorstellung der Einwohner des heutigen Staatsgebiets von Angola. (de)
  • Die ursprüngliche, allerdings außerordentlich spärliche Bevölkerung im Gebiet des heutigen Angola waren Vorfahren der heutigen Khoisan - Gruppen von Jägern und Sammlern, die gegenwärtig residual noch in Südangola sowie im Norden Namibias und Botswanas zu finden sind. Zwischen dem 7. Jahrhundert und 9. Jahrhundert ließen sich Bantu-Volksgruppen in diesem Gebiet nieder und absorbierten oder verdrängten die Ureinwohner. Sie waren vor allem Ackerbauern und betrieben Jagd sowie gelegentlich Fischfang als Ergänzung. Im 14. Jahrhundert wurde im Nordwesten des heutigen Angola, im Siedlungsgebiet der Bakongo, das Königreich Kongo mit seiner Hauptstadt Mbanza Kongo gegründet. Im 15. Jahrhundert entstand südöstlich davon unter den Ambundu das Königreich Ndongo. Der Nordosten, besiedelt von Tu-Chokwe und Balunda, gehörte gleichzeitig dem Königreich Lunda an, dessen Zentrum sich im Süden der heutigen Demokratischen Republik Kongo befand. Auf dem Zentralhochland Angolas bildeten sich im 18./19. Jahrhundert unter den Ovimbundu mehrere kleinere politische Einheiten heraus. Im äußersten Süden entstand vor allem das Volk der Ovambo, die zu beiden Seiten des Kuneneflusses ansässig sind, und zwar in ihrer Mehrheit im heutigen Namibia; auch hier konstituierten sich politische Einheiten. Wichtig ist festzuhalten, dass es ein „Land“ oder „Reich“ Angola damals noch nicht gab, nicht einmal in der Vorstellung der Einwohner des heutigen Staatsgebiets von Angola. (de)
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  • Die ursprüngliche, allerdings außerordentlich spärliche Bevölkerung im Gebiet des heutigen Angola waren Vorfahren der heutigen Khoisan - Gruppen von Jägern und Sammlern, die gegenwärtig residual noch in Südangola sowie im Norden Namibias und Botswanas zu finden sind. Zwischen dem 7. Jahrhundert und 9. Jahrhundert ließen sich Bantu-Volksgruppen in diesem Gebiet nieder und absorbierten oder verdrängten die Ureinwohner. Sie waren vor allem Ackerbauern und betrieben Jagd sowie gelegentlich Fischfang als Ergänzung. (de)
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  • Geschichte Angolas (de)
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