„Geheimnis des Glaubens“ (lat. mysterium fidei) ist eine Wortfügung aus der Liturgie der römisch-katholischen Messfeier. Auch mehrere der neuen altkatholischen und lutherischen Gottesdienstordnungen haben sie als mögliches Gestaltungselement übernommen. Es ist der Ausruf des Diakons oder (wenn er fehlt) des Priesters (evangelisch: des Liturgen/der Liturgin) unmittelbar nach den Wandlungs- bzw. Konsekrationsworten. Die versammelte Gemeinde antwortet darauf christozentrisch mit der (gesprochenen oder gesungenen) Akklamation: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit (vgl. 1 Kor 11,23-26 ). Auch zwei andere Akklamationen sind möglich.

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  • „Geheimnis des Glaubens“ (lat. mysterium fidei) ist eine Wortfügung aus der Liturgie der römisch-katholischen Messfeier. Auch mehrere der neuen altkatholischen und lutherischen Gottesdienstordnungen haben sie als mögliches Gestaltungselement übernommen. Es ist der Ausruf des Diakons oder (wenn er fehlt) des Priesters (evangelisch: des Liturgen/der Liturgin) unmittelbar nach den Wandlungs- bzw. Konsekrationsworten. Die versammelte Gemeinde antwortet darauf christozentrisch mit der (gesprochenen oder gesungenen) Akklamation: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit (vgl. 1 Kor 11,23-26 ). Auch zwei andere Akklamationen sind möglich. Diese Einfügung in das eucharistische Hochgebet gehört zu den jüngsten Teilen der Liturgie. Im Zuge der Liturgiereform des 20. Jahrhunderts wurde sie in die Messordnung des lateinischen Ritus als Ruf neu gefasst, danach fakultativ auch in andere Liturgien übernommen. Sie nimmt jedoch älteste Glaubensformulierungen auf. Sie bekennt sich zum priesterlichen Handeln in persona Christi und ist zugleich Ausdruck der allgemeinen Teilhabe der Gemeinde am Amt Christi, des einzigen Priesters des Neuen Bundes. (de)
  • „Geheimnis des Glaubens“ (lat. mysterium fidei) ist eine Wortfügung aus der Liturgie der römisch-katholischen Messfeier. Auch mehrere der neuen altkatholischen und lutherischen Gottesdienstordnungen haben sie als mögliches Gestaltungselement übernommen. Es ist der Ausruf des Diakons oder (wenn er fehlt) des Priesters (evangelisch: des Liturgen/der Liturgin) unmittelbar nach den Wandlungs- bzw. Konsekrationsworten. Die versammelte Gemeinde antwortet darauf christozentrisch mit der (gesprochenen oder gesungenen) Akklamation: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit (vgl. 1 Kor 11,23-26 ). Auch zwei andere Akklamationen sind möglich. Diese Einfügung in das eucharistische Hochgebet gehört zu den jüngsten Teilen der Liturgie. Im Zuge der Liturgiereform des 20. Jahrhunderts wurde sie in die Messordnung des lateinischen Ritus als Ruf neu gefasst, danach fakultativ auch in andere Liturgien übernommen. Sie nimmt jedoch älteste Glaubensformulierungen auf. Sie bekennt sich zum priesterlichen Handeln in persona Christi und ist zugleich Ausdruck der allgemeinen Teilhabe der Gemeinde am Amt Christi, des einzigen Priesters des Neuen Bundes. (de)
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  • „Geheimnis des Glaubens“ (lat. mysterium fidei) ist eine Wortfügung aus der Liturgie der römisch-katholischen Messfeier. Auch mehrere der neuen altkatholischen und lutherischen Gottesdienstordnungen haben sie als mögliches Gestaltungselement übernommen. Es ist der Ausruf des Diakons oder (wenn er fehlt) des Priesters (evangelisch: des Liturgen/der Liturgin) unmittelbar nach den Wandlungs- bzw. Konsekrationsworten. Die versammelte Gemeinde antwortet darauf christozentrisch mit der (gesprochenen oder gesungenen) Akklamation: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit (vgl. 1 Kor 11,23-26 ). Auch zwei andere Akklamationen sind möglich. (de)
  • „Geheimnis des Glaubens“ (lat. mysterium fidei) ist eine Wortfügung aus der Liturgie der römisch-katholischen Messfeier. Auch mehrere der neuen altkatholischen und lutherischen Gottesdienstordnungen haben sie als mögliches Gestaltungselement übernommen. Es ist der Ausruf des Diakons oder (wenn er fehlt) des Priesters (evangelisch: des Liturgen/der Liturgin) unmittelbar nach den Wandlungs- bzw. Konsekrationsworten. Die versammelte Gemeinde antwortet darauf christozentrisch mit der (gesprochenen oder gesungenen) Akklamation: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit (vgl. 1 Kor 11,23-26 ). Auch zwei andere Akklamationen sind möglich. (de)
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  • Geheimnis des Glaubens (de)
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