Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. ist ein Gebetbuch in lateinischer Sprache, das 1513 in Augsburg in einer Auflage von zehn Exemplaren gedruckt wurde. Es war entweder zum persönlichen Gebrauch Kaiser Maximilians I. oder für den Sankt-Georgs-Orden bestimmt und ist wegen seiner kunstvollen Typografie berühmt. Ein Exemplar wurde von Albrecht Dürer und anderen führenden Künstlern der Zeit um 1514/1515 mit Randzeichnungen ausgeschmückt. Dieses befand sich vermutlich nach dem Tode des Kaisers im Besitz des Kardinals Albrecht von Brandenburg, über den es in den Besitz des Kardinals Antoine Perrenot de Granvelle oder bereits dessen Vaters Nicolas Perrenot de Granvelle gelangte, der 1530 Reichskanzler war. Die Teilung des Buches erfolgte wohl unter Graf Francois de Lantecroix, Neffe des Kardinals

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  • Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. ist ein Gebetbuch in lateinischer Sprache, das 1513 in Augsburg in einer Auflage von zehn Exemplaren gedruckt wurde. Es war entweder zum persönlichen Gebrauch Kaiser Maximilians I. oder für den Sankt-Georgs-Orden bestimmt und ist wegen seiner kunstvollen Typografie berühmt. Ein Exemplar wurde von Albrecht Dürer und anderen führenden Künstlern der Zeit um 1514/1515 mit Randzeichnungen ausgeschmückt. Dieses befand sich vermutlich nach dem Tode des Kaisers im Besitz des Kardinals Albrecht von Brandenburg, über den es in den Besitz des Kardinals Antoine Perrenot de Granvelle oder bereits dessen Vaters Nicolas Perrenot de Granvelle gelangte, der 1530 Reichskanzler war. Die Teilung des Buches erfolgte wohl unter Graf Francois de Lantecroix, Neffe des Kardinals Antoine Perrenots. Der Teil mit den Zeichnungen Dürers und Cranachs fand seinen Weg nach München wohl zwischen 1598 und 1600. Hier ist er erstmals in einem Inventar der Kammergalerie von 1627/30 erwähnt. (de)
  • Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. ist ein Gebetbuch in lateinischer Sprache, das 1513 in Augsburg in einer Auflage von zehn Exemplaren gedruckt wurde. Es war entweder zum persönlichen Gebrauch Kaiser Maximilians I. oder für den Sankt-Georgs-Orden bestimmt und ist wegen seiner kunstvollen Typografie berühmt. Ein Exemplar wurde von Albrecht Dürer und anderen führenden Künstlern der Zeit um 1514/1515 mit Randzeichnungen ausgeschmückt. Dieses befand sich vermutlich nach dem Tode des Kaisers im Besitz des Kardinals Albrecht von Brandenburg, über den es in den Besitz des Kardinals Antoine Perrenot de Granvelle oder bereits dessen Vaters Nicolas Perrenot de Granvelle gelangte, der 1530 Reichskanzler war. Die Teilung des Buches erfolgte wohl unter Graf Francois de Lantecroix, Neffe des Kardinals Antoine Perrenots. Der Teil mit den Zeichnungen Dürers und Cranachs fand seinen Weg nach München wohl zwischen 1598 und 1600. Hier ist er erstmals in einem Inventar der Kammergalerie von 1627/30 erwähnt. (de)
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  • Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. ist ein Gebetbuch in lateinischer Sprache, das 1513 in Augsburg in einer Auflage von zehn Exemplaren gedruckt wurde. Es war entweder zum persönlichen Gebrauch Kaiser Maximilians I. oder für den Sankt-Georgs-Orden bestimmt und ist wegen seiner kunstvollen Typografie berühmt. Ein Exemplar wurde von Albrecht Dürer und anderen führenden Künstlern der Zeit um 1514/1515 mit Randzeichnungen ausgeschmückt. Dieses befand sich vermutlich nach dem Tode des Kaisers im Besitz des Kardinals Albrecht von Brandenburg, über den es in den Besitz des Kardinals Antoine Perrenot de Granvelle oder bereits dessen Vaters Nicolas Perrenot de Granvelle gelangte, der 1530 Reichskanzler war. Die Teilung des Buches erfolgte wohl unter Graf Francois de Lantecroix, Neffe des Kardinals (de)
  • Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. ist ein Gebetbuch in lateinischer Sprache, das 1513 in Augsburg in einer Auflage von zehn Exemplaren gedruckt wurde. Es war entweder zum persönlichen Gebrauch Kaiser Maximilians I. oder für den Sankt-Georgs-Orden bestimmt und ist wegen seiner kunstvollen Typografie berühmt. Ein Exemplar wurde von Albrecht Dürer und anderen führenden Künstlern der Zeit um 1514/1515 mit Randzeichnungen ausgeschmückt. Dieses befand sich vermutlich nach dem Tode des Kaisers im Besitz des Kardinals Albrecht von Brandenburg, über den es in den Besitz des Kardinals Antoine Perrenot de Granvelle oder bereits dessen Vaters Nicolas Perrenot de Granvelle gelangte, der 1530 Reichskanzler war. Die Teilung des Buches erfolgte wohl unter Graf Francois de Lantecroix, Neffe des Kardinals (de)
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  • Gebetbuch Maximilians I. (de)
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