Frömmigkeit bezeichnet eine tief in einem Glauben oder einer Religion wurzelnde Haltung, die sich in einer entsprechend bewussten Lebensgestaltung äußert. Während Religiosität die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit meint, beinhaltet Frömmigkeit zudem die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig erkannten Religion – insbesondere der christlichen Religion.

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  • Frömmigkeit bezeichnet eine tief in einem Glauben oder einer Religion wurzelnde Haltung, die sich in einer entsprechend bewussten Lebensgestaltung äußert. Während Religiosität die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit meint, beinhaltet Frömmigkeit zudem die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig erkannten Religion – insbesondere der christlichen Religion. Häufig synonym verwendet wird der Begriff der Spiritualität, der jedoch heute eher in einem weiteren – Konfessionen und Religionen übergreifenden – Sinn verwendet wird, während Frömmigkeit heute vor allem im kirchlichen Kontext steht und zudem im allgemeinen Gebrauch oft eine negative Konnotation im Sinne einer übertrieben bedingungslosen Hinwendung zur Religion hat. In religiösen Gemeinschaften zeichnet sich der fromme Mensch dadurch aus, dass sein Denken und Tun der religiösen Organisierung entspricht. Wenn Frömmigkeit nur vorgegeben, übertrieben oder abweichend ist, spricht man von Frömmelei, Scheinheiligkeit, Bigotterie oder Sektentum. (de)
  • Frömmigkeit bezeichnet eine tief in einem Glauben oder einer Religion wurzelnde Haltung, die sich in einer entsprechend bewussten Lebensgestaltung äußert. Während Religiosität die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit meint, beinhaltet Frömmigkeit zudem die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig erkannten Religion – insbesondere der christlichen Religion. Häufig synonym verwendet wird der Begriff der Spiritualität, der jedoch heute eher in einem weiteren – Konfessionen und Religionen übergreifenden – Sinn verwendet wird, während Frömmigkeit heute vor allem im kirchlichen Kontext steht und zudem im allgemeinen Gebrauch oft eine negative Konnotation im Sinne einer übertrieben bedingungslosen Hinwendung zur Religion hat. In religiösen Gemeinschaften zeichnet sich der fromme Mensch dadurch aus, dass sein Denken und Tun der religiösen Organisierung entspricht. Wenn Frömmigkeit nur vorgegeben, übertrieben oder abweichend ist, spricht man von Frömmelei, Scheinheiligkeit, Bigotterie oder Sektentum. (de)
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  • Frömmigkeit bezeichnet eine tief in einem Glauben oder einer Religion wurzelnde Haltung, die sich in einer entsprechend bewussten Lebensgestaltung äußert. Während Religiosität die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit meint, beinhaltet Frömmigkeit zudem die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig erkannten Religion – insbesondere der christlichen Religion. (de)
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  • Frömmigkeit (de)
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