Fluordesoxyglucose (engl.: Fluordeoxyglucose oder Fluorodeoxyglucose) ist ein Glucose-Analogon. Der vollständige Name der Verbindung lautet 2-Fluor-2-desoxy-D-glucose und wird üblicherweise mit FDG oder 2-FDG abgekürzt. Besondere Bedeutung hat das radioaktive 18F-2-FDG. Es ist das mit Abstand am häufigsten verwendete Radiopharmakon für die Erstellung einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Es wird zur Messung des regionalen Glucoseverbrauchs mittels PET in der Kardiologie, der Neurologie und der Onkologie verwendet.

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  • Fluordesoxyglucose (engl.: Fluordeoxyglucose oder Fluorodeoxyglucose) ist ein Glucose-Analogon. Der vollständige Name der Verbindung lautet 2-Fluor-2-desoxy-D-glucose und wird üblicherweise mit FDG oder 2-FDG abgekürzt. Besondere Bedeutung hat das radioaktive 18F-2-FDG. Es ist das mit Abstand am häufigsten verwendete Radiopharmakon für die Erstellung einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Es wird zur Messung des regionalen Glucoseverbrauchs mittels PET in der Kardiologie, der Neurologie und der Onkologie verwendet. Das natürliche Fluoratom mit der Nukleonenzahl 19 ist im FDG-Molekül in diesem Fall durch das radioaktive Fluor-18 Isotop ersetzt. Dieses Isotop ist ein Positronen-Emitter mit einer Halbwertszeit von lediglich 109,8 Minuten. Es ist in der Natur nicht vorhanden. Zur Herstellung von 18F-2-FDG wird dieses Isotop meist mit Hilfe eines Zyklotrons gewonnen, beispielsweise durch Beschuss des schweren Sauerstoff-Isotopes 18O mit Protonen. (de)
  • Fluordesoxyglucose (engl.: Fluordeoxyglucose oder Fluorodeoxyglucose) ist ein Glucose-Analogon. Der vollständige Name der Verbindung lautet 2-Fluor-2-desoxy-D-glucose und wird üblicherweise mit FDG oder 2-FDG abgekürzt. Besondere Bedeutung hat das radioaktive 18F-2-FDG. Es ist das mit Abstand am häufigsten verwendete Radiopharmakon für die Erstellung einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Es wird zur Messung des regionalen Glucoseverbrauchs mittels PET in der Kardiologie, der Neurologie und der Onkologie verwendet. Das natürliche Fluoratom mit der Nukleonenzahl 19 ist im FDG-Molekül in diesem Fall durch das radioaktive Fluor-18 Isotop ersetzt. Dieses Isotop ist ein Positronen-Emitter mit einer Halbwertszeit von lediglich 109,8 Minuten. Es ist in der Natur nicht vorhanden. Zur Herstellung von 18F-2-FDG wird dieses Isotop meist mit Hilfe eines Zyklotrons gewonnen, beispielsweise durch Beschuss des schweren Sauerstoff-Isotopes 18O mit Protonen. (de)
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