Die Emder Zeitung (von 1900 bis 1975: Rhein-Ems-Zeitung) ist eine Tageszeitung, die im ostfriesischen Emden erscheint. Sie ist die kleinste Vollzeitung Deutschlands. Die verkaufte Auflage beträgt 9508 Exemplare, ein Minus von 14,1 Prozent seit 1998. Darüber hinaus erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet auf die Gemeinden Krummhörn und Hinte, Teile der Gemeinden Moormerland und Ihlow sowie auf die Insel Borkum. In der Stadt hat sie nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 70 Prozent. Der Sitz der Zeitung befindet sich an der Ringstraße im Behördenviertel in Emden.

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  • Die Emder Zeitung (von 1900 bis 1975: Rhein-Ems-Zeitung) ist eine Tageszeitung, die im ostfriesischen Emden erscheint. Sie ist die kleinste Vollzeitung Deutschlands. Die verkaufte Auflage beträgt 9508 Exemplare, ein Minus von 14,1 Prozent seit 1998. Darüber hinaus erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet auf die Gemeinden Krummhörn und Hinte, Teile der Gemeinden Moormerland und Ihlow sowie auf die Insel Borkum. In der Stadt hat sie nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 70 Prozent. Der Sitz der Zeitung befindet sich an der Ringstraße im Behördenviertel in Emden. Im Verlag der Emder Zeitung erscheinen zudem verschiedene Anzeigenblätter („Heimatblatt“, ein Anzeigenblatt, das jeden Mittwoch erscheint; „Sonntagsblatt“, ein sonntäglich erscheinendes Anzeigenblatt), die auch in den Kreisen Aurich und Wittmund Verbreitung finden. Die Nordwest-Medien GmbH & Co. KG (Oldenburg), der in Oldenburg unter anderem die Nordwest-Zeitung gehört, ist laut dem im April 2013 verfassten Konzernabschluss 2012 Mehrheitseigner der Emder Zeitung GmbH & Co. KG sowie auch der Emder Zeitung Vertrieb GmbH (beide Emden). Beide werden in dem Konzernabschluss als "Tochterunternehmen" geführt. Die Emder Zeitung ist nach wie vor die kleinste Vollzeitung Deutschlands, d. h., sie produziert sämtliche Seiten (inklusive des so genannten Mantels, also des meist von Nachrichtenagenturen belieferten überregionalen Teils) selbst. In den 1980er Jahren stellte das Blatt als bundesweit erste Zeitung auf den elektronischen Ganzseitenumbruch um. Dies sicherte ihr jahrelang besondere Aufmerksamkeit in den Medien, viele Delegationen von anderen Verlagen (sogar aus Asien) besuchten die Emder Zeitung, um sich über die Arbeitsweise zu informieren. Mit diesen Neuerungen untrennbar verbunden ist der Name von Chefredakteur Herbert Kolbe, der 1981 die Leitung der Redaktion übernahm und Ende Dezember 2006 in den Ruhestand ging. Kolbe hatte 1979, seinerzeit noch als Redakteur der Neuen Ruhr-Zeitung, den Theodor-Wolff-Preis gewonnen. Zwei Redakteure der Emder Zeitung, die während Kolbes Tätigkeit als Chefredakteur bei der Emder Zeitung arbeiteten, gewannen diesen Preis ebenfalls: Peter Intelmann 1997 für eine Reportage über eine nächtliche Autofahrt durch Ostfriesland und Jens Voitel 2006 für die Beschreibung der Prozesse am Amtsgericht Emden, für die er eine Woche lang den Bediensteten und den Angeklagten über die Schulter schaute. (de)
  • Die Emder Zeitung (von 1900 bis 1975: Rhein-Ems-Zeitung) ist eine Tageszeitung, die im ostfriesischen Emden erscheint. Sie ist die kleinste Vollzeitung Deutschlands. Die verkaufte Auflage beträgt 9508 Exemplare, ein Minus von 14,1 Prozent seit 1998. Darüber hinaus erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet auf die Gemeinden Krummhörn und Hinte, Teile der Gemeinden Moormerland und Ihlow sowie auf die Insel Borkum. In der Stadt hat sie nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 70 Prozent. Der Sitz der Zeitung befindet sich an der Ringstraße im Behördenviertel in Emden. Im Verlag der Emder Zeitung erscheinen zudem verschiedene Anzeigenblätter („Heimatblatt“, ein Anzeigenblatt, das jeden Mittwoch erscheint; „Sonntagsblatt“, ein sonntäglich erscheinendes Anzeigenblatt), die auch in den Kreisen Aurich und Wittmund Verbreitung finden. Die Nordwest-Medien GmbH & Co. KG (Oldenburg), der in Oldenburg unter anderem die Nordwest-Zeitung gehört, ist laut dem im April 2013 verfassten Konzernabschluss 2012 Mehrheitseigner der Emder Zeitung GmbH & Co. KG sowie auch der Emder Zeitung Vertrieb GmbH (beide Emden). Beide werden in dem Konzernabschluss als "Tochterunternehmen" geführt. Die Emder Zeitung ist nach wie vor die kleinste Vollzeitung Deutschlands, d. h., sie produziert sämtliche Seiten (inklusive des so genannten Mantels, also des meist von Nachrichtenagenturen belieferten überregionalen Teils) selbst. In den 1980er Jahren stellte das Blatt als bundesweit erste Zeitung auf den elektronischen Ganzseitenumbruch um. Dies sicherte ihr jahrelang besondere Aufmerksamkeit in den Medien, viele Delegationen von anderen Verlagen (sogar aus Asien) besuchten die Emder Zeitung, um sich über die Arbeitsweise zu informieren. Mit diesen Neuerungen untrennbar verbunden ist der Name von Chefredakteur Herbert Kolbe, der 1981 die Leitung der Redaktion übernahm und Ende Dezember 2006 in den Ruhestand ging. Kolbe hatte 1979, seinerzeit noch als Redakteur der Neuen Ruhr-Zeitung, den Theodor-Wolff-Preis gewonnen. Zwei Redakteure der Emder Zeitung, die während Kolbes Tätigkeit als Chefredakteur bei der Emder Zeitung arbeiteten, gewannen diesen Preis ebenfalls: Peter Intelmann 1997 für eine Reportage über eine nächtliche Autofahrt durch Ostfriesland und Jens Voitel 2006 für die Beschreibung der Prozesse am Amtsgericht Emden, für die er eine Woche lang den Bediensteten und den Angeklagten über die Schulter schaute. (de)
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