El Farruco, eigentlich Antonio Montoya Flores, (* 1935 bei Madrid; † 17. Dezember 1997 in Sevilla), einer der bedeutenden Flamenco-Tänzer des 20. Jhd., Führer des Farruco-Clans und damals unbestrittene Autorität der Zigeuner Sevillas. Als Familienoberhaupt und Tänzerlegende wurde er nach seinem Tod durch seinen Enkel Farruquito abgelöst, nachdem dessen Vater, Farrucos Schwiegersohn und Sänger, El Moreno, bereits kurze Zeit später ebenfalls verstorben war. Normdaten (Person): LCCN: n97858751 | VIAF: 78078395 |

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  • El Farruco, eigentlich Antonio Montoya Flores, (* 1935 bei Madrid; † 17. Dezember 1997 in Sevilla), einer der bedeutenden Flamenco-Tänzer des 20. Jhd., Führer des Farruco-Clans und damals unbestrittene Autorität der Zigeuner Sevillas. Als Familienoberhaupt und Tänzerlegende wurde er nach seinem Tod durch seinen Enkel Farruquito abgelöst, nachdem dessen Vater, Farrucos Schwiegersohn und Sänger, El Moreno, bereits kurze Zeit später ebenfalls verstorben war. El Farruco bekam seinen Namen von seiner Mutter, der Tänzerin La Farruca. Er startete seine Karriere in der Gruppe von Lola Flores und Manolo Caracol. Mit dem Ballet de Pilar López erste Welttournee im Jahre 1955, durch die er außerhalb Spaniens berühmt wurde. El Farruco gründete 1960 seine eigene Gruppe, Los Bolecos, zusammen mit Matilde Coral und Rafael El Negro. Er trat in verschiedenen Tablaos in Sevilla und Madrid auf, bis seine Karriere jäh durch den Tod seines achtzehnjährigen Sohnes, der als aussichtsreicher Nachfolger der Tänzerlegende galt, 1974 unterbrochen wurde. Es folgte der Rückzug von der Öffentlichkeit, bis er vier Jahre später mit seinen Töchtern Las Farrucas in Sevilla auf die Bühne zurückkehrte. Dem Vater von fünf Töchtern gelang das Comeback, und er feierte 1984 einen großen Erfolg bei der III. Bienal del Arte Flamenco in Sevilla mit dem Stück Flamenco Puro (1986-87)- Namhafte Künstler wie El Güito, Fernanda de Utrera, Juan Habichuela, El Chocolate und Manuela Carrasco wirkten mit. Berühmt wurde Farruco durch die majestätische Einleitung seines Tanzes, das langsame Heben seiner Arme, das einen Bann auszulösen vermochte, die Ausdruckskraft und die anspruchsvolle Technik seines Tanzes. Dabei hatte er einen gedrungenen, für einen Tänzer atypischen Körperbau. Er wurde 1991 mit dem Compás del Cante ausgezeichnet. El Farruco widmete sich nach dem Tod seines Sohnes ganz der tänzerischen Ausbildung seines 1982 geborenen Enkels Farruquito und konnte bald sagen: „Was Gott mir nahm, gab er mir zurück.“ Normdaten (Person): LCCN: n97858751 | VIAF: 78078395 | (de)
  • El Farruco, eigentlich Antonio Montoya Flores, (* 1935 bei Madrid; † 17. Dezember 1997 in Sevilla), einer der bedeutenden Flamenco-Tänzer des 20. Jhd., Führer des Farruco-Clans und damals unbestrittene Autorität der Zigeuner Sevillas. Als Familienoberhaupt und Tänzerlegende wurde er nach seinem Tod durch seinen Enkel Farruquito abgelöst, nachdem dessen Vater, Farrucos Schwiegersohn und Sänger, El Moreno, bereits kurze Zeit später ebenfalls verstorben war. El Farruco bekam seinen Namen von seiner Mutter, der Tänzerin La Farruca. Er startete seine Karriere in der Gruppe von Lola Flores und Manolo Caracol. Mit dem Ballet de Pilar López erste Welttournee im Jahre 1955, durch die er außerhalb Spaniens berühmt wurde. El Farruco gründete 1960 seine eigene Gruppe, Los Bolecos, zusammen mit Matilde Coral und Rafael El Negro. Er trat in verschiedenen Tablaos in Sevilla und Madrid auf, bis seine Karriere jäh durch den Tod seines achtzehnjährigen Sohnes, der als aussichtsreicher Nachfolger der Tänzerlegende galt, 1974 unterbrochen wurde. Es folgte der Rückzug von der Öffentlichkeit, bis er vier Jahre später mit seinen Töchtern Las Farrucas in Sevilla auf die Bühne zurückkehrte. Dem Vater von fünf Töchtern gelang das Comeback, und er feierte 1984 einen großen Erfolg bei der III. Bienal del Arte Flamenco in Sevilla mit dem Stück Flamenco Puro (1986-87)- Namhafte Künstler wie El Güito, Fernanda de Utrera, Juan Habichuela, El Chocolate und Manuela Carrasco wirkten mit. Berühmt wurde Farruco durch die majestätische Einleitung seines Tanzes, das langsame Heben seiner Arme, das einen Bann auszulösen vermochte, die Ausdruckskraft und die anspruchsvolle Technik seines Tanzes. Dabei hatte er einen gedrungenen, für einen Tänzer atypischen Körperbau. Er wurde 1991 mit dem Compás del Cante ausgezeichnet. El Farruco widmete sich nach dem Tod seines Sohnes ganz der tänzerischen Ausbildung seines 1982 geborenen Enkels Farruquito und konnte bald sagen: „Was Gott mir nahm, gab er mir zurück.“ Normdaten (Person): LCCN: n97858751 | VIAF: 78078395 | (de)
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  • El Farruco, eigentlich Antonio Montoya Flores, (* 1935 bei Madrid; † 17. Dezember 1997 in Sevilla), einer der bedeutenden Flamenco-Tänzer des 20. Jhd., Führer des Farruco-Clans und damals unbestrittene Autorität der Zigeuner Sevillas. Als Familienoberhaupt und Tänzerlegende wurde er nach seinem Tod durch seinen Enkel Farruquito abgelöst, nachdem dessen Vater, Farrucos Schwiegersohn und Sänger, El Moreno, bereits kurze Zeit später ebenfalls verstorben war. Normdaten (Person): LCCN: n97858751 | VIAF: 78078395 | (de)
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