Die Edition Leipzig war ein Verlag in der DDR, welcher Bücher ausnahmslos auf ausländischen Märkten platzierte (Exportverlag). Damit sollte sowohl ein repräsentativer Zweck erfüllt als auch Devisen beschafft werden. Heute ist der Verlag Teil der Verlagsgruppe Seemann Henschel GmbH & Co. KG mit dem Programmbereich Regional- und Kulturgeschichte. Von 1960 bis 1984 erschienen über 1.000 Buchtitel, wovon über 500 Buchtitel in fremden Sprachen und etwa 60 sogar in mehrsprachigen Fassungen herausgegeben wurden.

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  • Die Edition Leipzig war ein Verlag in der DDR, welcher Bücher ausnahmslos auf ausländischen Märkten platzierte (Exportverlag). Damit sollte sowohl ein repräsentativer Zweck erfüllt als auch Devisen beschafft werden. Heute ist der Verlag Teil der Verlagsgruppe Seemann Henschel GmbH & Co. KG mit dem Programmbereich Regional- und Kulturgeschichte. Von 1960 bis 1984 erschienen über 1.000 Buchtitel, wovon über 500 Buchtitel in fremden Sprachen und etwa 60 sogar in mehrsprachigen Fassungen herausgegeben wurden. In der ersten Verlagsphase bis 1965 überwog die Herausgabe von naturwissenschaftlichen und technischen Büchern. Später kamen im verstärkten Maß kultur- und kunstgeschichtliche sowie populärwissenschaftliche Werke hinzu. Besonders profiliert hat sich der Verlag mit dem Druck hochwertiger Faksimiles und dem historischen Neudruck. Belletristische Titel blieben eher die Ausnahme. Eine Vermarktung dieses Genres wurde aufgrund fehlender Marktpräsenz als Verlag im entsprechenden Zielland als nicht rentabel genug verworfen. (de)
  • Die Edition Leipzig war ein Verlag in der DDR, welcher Bücher ausnahmslos auf ausländischen Märkten platzierte (Exportverlag). Damit sollte sowohl ein repräsentativer Zweck erfüllt als auch Devisen beschafft werden. Heute ist der Verlag Teil der Verlagsgruppe Seemann Henschel GmbH & Co. KG mit dem Programmbereich Regional- und Kulturgeschichte. Von 1960 bis 1984 erschienen über 1.000 Buchtitel, wovon über 500 Buchtitel in fremden Sprachen und etwa 60 sogar in mehrsprachigen Fassungen herausgegeben wurden. In der ersten Verlagsphase bis 1965 überwog die Herausgabe von naturwissenschaftlichen und technischen Büchern. Später kamen im verstärkten Maß kultur- und kunstgeschichtliche sowie populärwissenschaftliche Werke hinzu. Besonders profiliert hat sich der Verlag mit dem Druck hochwertiger Faksimiles und dem historischen Neudruck. Belletristische Titel blieben eher die Ausnahme. Eine Vermarktung dieses Genres wurde aufgrund fehlender Marktpräsenz als Verlag im entsprechenden Zielland als nicht rentabel genug verworfen. (de)
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  • Die Edition Leipzig war ein Verlag in der DDR, welcher Bücher ausnahmslos auf ausländischen Märkten platzierte (Exportverlag). Damit sollte sowohl ein repräsentativer Zweck erfüllt als auch Devisen beschafft werden. Heute ist der Verlag Teil der Verlagsgruppe Seemann Henschel GmbH & Co. KG mit dem Programmbereich Regional- und Kulturgeschichte. Von 1960 bis 1984 erschienen über 1.000 Buchtitel, wovon über 500 Buchtitel in fremden Sprachen und etwa 60 sogar in mehrsprachigen Fassungen herausgegeben wurden. (de)
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  • Edition Leipzig (de)
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