De oratore (lateinisch „Über den Redner“) ist ein grundlegendes Werk der rhetorischen Schriften Marcus Tullius Ciceros, in dem die Voraussetzungen des Rednerberufs, das Wesen der Rhetorik, der Aufbau der Rede, Fragen des Stils und der moralischen und philosophischen Pflichten des Redners erörtert werden. Die Schrift ist in der Form eines fiktiven Dialogs zwischen Lucius Licinius Crassus und Marcus Antonius Orator, Ciceros Lehrern und Vorbildern, aufgebaut und datiert auf das Jahr 91 v. Chr. zurück, kurz vor Crassus’ Tod. Cicero hat sie 55 v. Chr. veröffentlicht und seinem Bruder Quintus gewidmet. Sie gilt als ein Meisterwerk Ciceros über das Wesen des Rednerberufs.

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  • De oratore (lateinisch „Über den Redner“) ist ein grundlegendes Werk der rhetorischen Schriften Marcus Tullius Ciceros, in dem die Voraussetzungen des Rednerberufs, das Wesen der Rhetorik, der Aufbau der Rede, Fragen des Stils und der moralischen und philosophischen Pflichten des Redners erörtert werden. Die Schrift ist in der Form eines fiktiven Dialogs zwischen Lucius Licinius Crassus und Marcus Antonius Orator, Ciceros Lehrern und Vorbildern, aufgebaut und datiert auf das Jahr 91 v. Chr. zurück, kurz vor Crassus’ Tod. Cicero hat sie 55 v. Chr. veröffentlicht und seinem Bruder Quintus gewidmet. Sie gilt als ein Meisterwerk Ciceros über das Wesen des Rednerberufs. Das Werk teilt sich in drei Bücher auf: Im ersten Buch bespricht Crassus die Voraussetzungen für den Rednerberuf und gelangt von dort zu einer Darstellung des idealen Redners (Stilqualitäten). Das zweite und dritte Buch beinhalten eine Darstellung der Teile der Redekunst (Stilarten und peripatetische Theorie), bevor am Ende in einem Exkurs neben den zuvor besprochenen technischen vor allem moralische und philosophische Qualitäten vom Redner verlangt werden: Er soll Rhetorik und Philosophie beherrschen, nicht nur (wie damals oft behauptet wurde) eine dieser beiden Disziplinen. (de)
  • De oratore (lateinisch „Über den Redner“) ist ein grundlegendes Werk der rhetorischen Schriften Marcus Tullius Ciceros, in dem die Voraussetzungen des Rednerberufs, das Wesen der Rhetorik, der Aufbau der Rede, Fragen des Stils und der moralischen und philosophischen Pflichten des Redners erörtert werden. Die Schrift ist in der Form eines fiktiven Dialogs zwischen Lucius Licinius Crassus und Marcus Antonius Orator, Ciceros Lehrern und Vorbildern, aufgebaut und datiert auf das Jahr 91 v. Chr. zurück, kurz vor Crassus’ Tod. Cicero hat sie 55 v. Chr. veröffentlicht und seinem Bruder Quintus gewidmet. Sie gilt als ein Meisterwerk Ciceros über das Wesen des Rednerberufs. Das Werk teilt sich in drei Bücher auf: Im ersten Buch bespricht Crassus die Voraussetzungen für den Rednerberuf und gelangt von dort zu einer Darstellung des idealen Redners (Stilqualitäten). Das zweite und dritte Buch beinhalten eine Darstellung der Teile der Redekunst (Stilarten und peripatetische Theorie), bevor am Ende in einem Exkurs neben den zuvor besprochenen technischen vor allem moralische und philosophische Qualitäten vom Redner verlangt werden: Er soll Rhetorik und Philosophie beherrschen, nicht nur (wie damals oft behauptet wurde) eine dieser beiden Disziplinen. (de)
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prop-de:autor
  • Cicero
prop-de:quelle
  • De oratore 3,142–143.
prop-de:text
  • sin quaerimus quid unum excellat ex omnibus, docto oratori palma danda est; quem si patiuntur eundem esse philosophum, sublata controversia est; sin eos diiungent, hoc erunt inferiores, quod in oratore perfecto inest illorum omnis scientia, in philosophorum autem cognitione non continuo inest eloquentia; quae quamvis contemnatur ab eis, necesse est tamen aliquem cumulum illorum artibus adferre videatur.
prop-de:typ
  • w
prop-de:übersetzung
  • Denn wenn wir fragen, was einzig aus allen hervorragt, muss die Siegespalme dem gelehrten Redner gebühren. Wenn man zulässt, dass dieser selbst ein Philosoph ist, ist der Streit behoben. Wenn man aber diese [Philosophen und Redner] trennt, werden sie darin schwächer sein, dass alle Kenntnis jener Philosophen dem vollendeten Redner zur Verfügung steht, die Beredsamkeit jedoch nicht zwangsweise der Kenntnis der Philosophen innewohnt. Obwohl diese ja von denen verachtet wird, scheint es dennoch nötig, dass man den Künsten derjenigen die Krone anträgt.
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  • De oratore (lateinisch „Über den Redner“) ist ein grundlegendes Werk der rhetorischen Schriften Marcus Tullius Ciceros, in dem die Voraussetzungen des Rednerberufs, das Wesen der Rhetorik, der Aufbau der Rede, Fragen des Stils und der moralischen und philosophischen Pflichten des Redners erörtert werden. Die Schrift ist in der Form eines fiktiven Dialogs zwischen Lucius Licinius Crassus und Marcus Antonius Orator, Ciceros Lehrern und Vorbildern, aufgebaut und datiert auf das Jahr 91 v. Chr. zurück, kurz vor Crassus’ Tod. Cicero hat sie 55 v. Chr. veröffentlicht und seinem Bruder Quintus gewidmet. Sie gilt als ein Meisterwerk Ciceros über das Wesen des Rednerberufs. (de)
  • De oratore (lateinisch „Über den Redner“) ist ein grundlegendes Werk der rhetorischen Schriften Marcus Tullius Ciceros, in dem die Voraussetzungen des Rednerberufs, das Wesen der Rhetorik, der Aufbau der Rede, Fragen des Stils und der moralischen und philosophischen Pflichten des Redners erörtert werden. Die Schrift ist in der Form eines fiktiven Dialogs zwischen Lucius Licinius Crassus und Marcus Antonius Orator, Ciceros Lehrern und Vorbildern, aufgebaut und datiert auf das Jahr 91 v. Chr. zurück, kurz vor Crassus’ Tod. Cicero hat sie 55 v. Chr. veröffentlicht und seinem Bruder Quintus gewidmet. Sie gilt als ein Meisterwerk Ciceros über das Wesen des Rednerberufs. (de)
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  • De oratore (de)
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