Die Batasuna (baskisch für Einheit, Aussprache [bata'ɕuna]) war der Nachfolger der 1978 im spanischen Baskenland gegründeten linksgerichteten Partei Herri Batasuna (Volksunion, HB). Batasuna wurde am 23. Mai 2001 gegründet und 2003 in Spanien verboten. Sie blieb trotz des Verbots im Baskenland und Navarra weiterhin auch in der Öffentlichkeit aktiv, weshalb Ermittlungsrichter Fernando Grande-Marlaska die Aktivitäten von Batasuna im Februar 2006 erneut vorläufig verbot. In Frankreich existierte die Partei bis zu ihrer Selbstauflösung am 3. Januar 2013 weiter.

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  • Die Batasuna (baskisch für Einheit, Aussprache [bata'ɕuna]) war der Nachfolger der 1978 im spanischen Baskenland gegründeten linksgerichteten Partei Herri Batasuna (Volksunion, HB). Batasuna wurde am 23. Mai 2001 gegründet und 2003 in Spanien verboten. Sie blieb trotz des Verbots im Baskenland und Navarra weiterhin auch in der Öffentlichkeit aktiv, weshalb Ermittlungsrichter Fernando Grande-Marlaska die Aktivitäten von Batasuna im Februar 2006 erneut vorläufig verbot. In Frankreich existierte die Partei bis zu ihrer Selbstauflösung am 3. Januar 2013 weiter. Batasuna stand bereits kurz nach ihrer Gründung im Verdacht, als politischer Arm der baskischen Untergrundorganisation ETA zu fungieren. Nachdem eine organisatorische oder finanzielle Verbindung zur ETA nicht ausreichend nachgewiesen werden konnte, wurde die Partei aufgrund des Parteiengesetzes von 2002 (Ley de Partidos von 2002) am 17. März 2003 gerichtlich verboten. Die EU führt die Batasuna als Terroristische Vereinigung und Teil der ETA. Nach der weitgehenden Zerschlagung der ETA durch die spanischen und französischen Autoritäten ab dem Jahr 2007 hat Batasuna jede Bedeutung verloren. Ihr politischer Erbe ist das Wahlbündnis Bildu. (de)
  • Die Batasuna (baskisch für Einheit, Aussprache [bata'ɕuna]) war der Nachfolger der 1978 im spanischen Baskenland gegründeten linksgerichteten Partei Herri Batasuna (Volksunion, HB). Batasuna wurde am 23. Mai 2001 gegründet und 2003 in Spanien verboten. Sie blieb trotz des Verbots im Baskenland und Navarra weiterhin auch in der Öffentlichkeit aktiv, weshalb Ermittlungsrichter Fernando Grande-Marlaska die Aktivitäten von Batasuna im Februar 2006 erneut vorläufig verbot. In Frankreich existierte die Partei bis zu ihrer Selbstauflösung am 3. Januar 2013 weiter. Batasuna stand bereits kurz nach ihrer Gründung im Verdacht, als politischer Arm der baskischen Untergrundorganisation ETA zu fungieren. Nachdem eine organisatorische oder finanzielle Verbindung zur ETA nicht ausreichend nachgewiesen werden konnte, wurde die Partei aufgrund des Parteiengesetzes von 2002 (Ley de Partidos von 2002) am 17. März 2003 gerichtlich verboten. Die EU führt die Batasuna als Terroristische Vereinigung und Teil der ETA. Nach der weitgehenden Zerschlagung der ETA durch die spanischen und französischen Autoritäten ab dem Jahr 2007 hat Batasuna jede Bedeutung verloren. Ihr politischer Erbe ist das Wahlbündnis Bildu. (de)
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