Das Azuma Kagami (jap. 吾妻鏡, auch 東鑑 bei gleicher Lesung; wörtlich „Spiegel des Ostens“) ist eine japanische historische Chronik. Der mittelalterliche Text verzeichnet Ereignisse des Kamakura-Shōgunats von Minamoto no Yoritomos Rebellion gegen den Taira-Clan in Izokuni im Jahre 1180 bis zu Munetaka Shinnō (dem sechsten Shōgun) und dessen Rückkehr nach Kyōto im Jahr 1266. Das Werk wird auch Hōjōbon (北条本) genannt, nach der Familie der Späteren Hōjō in Odawara (Präfektur Kanagawa), in deren Besitz es sich befand, bevor es Tokugawa Ieyasu zum Geschenk gemacht wurde. Ob das Ursprungswerk beendet wurde und aus wie vielen Maki es bestand, ist unbekannt. Man nimmt an, dass es zum Ende der Kamakura-Zeit um 1300 herum entstanden ist. Das überlieferte Hōjōbon bestand aus 52 Kapiteln, wobei das 45. Kap

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  • Das Azuma Kagami (jap. 吾妻鏡, auch 東鑑 bei gleicher Lesung; wörtlich „Spiegel des Ostens“) ist eine japanische historische Chronik. Der mittelalterliche Text verzeichnet Ereignisse des Kamakura-Shōgunats von Minamoto no Yoritomos Rebellion gegen den Taira-Clan in Izokuni im Jahre 1180 bis zu Munetaka Shinnō (dem sechsten Shōgun) und dessen Rückkehr nach Kyōto im Jahr 1266. Das Werk wird auch Hōjōbon (北条本) genannt, nach der Familie der Späteren Hōjō in Odawara (Präfektur Kanagawa), in deren Besitz es sich befand, bevor es Tokugawa Ieyasu zum Geschenk gemacht wurde. Ob das Ursprungswerk beendet wurde und aus wie vielen Maki es bestand, ist unbekannt. Man nimmt an, dass es zum Ende der Kamakura-Zeit um 1300 herum entstanden ist. Das überlieferte Hōjōbon bestand aus 52 Kapiteln, wobei das 45. Kapitel verloren ging. Trotz seiner vielen Mängel wird es als bedeutendes Dokument aus der Kamakura-Periode angesehen. Neben dem Hōjōbon sind zudem noch die Ausgaben Kikkawabon (吉川本) und das Shimazuhon (島津本) bedeutsam. (de)
  • Das Azuma Kagami (jap. 吾妻鏡, auch 東鑑 bei gleicher Lesung; wörtlich „Spiegel des Ostens“) ist eine japanische historische Chronik. Der mittelalterliche Text verzeichnet Ereignisse des Kamakura-Shōgunats von Minamoto no Yoritomos Rebellion gegen den Taira-Clan in Izokuni im Jahre 1180 bis zu Munetaka Shinnō (dem sechsten Shōgun) und dessen Rückkehr nach Kyōto im Jahr 1266. Das Werk wird auch Hōjōbon (北条本) genannt, nach der Familie der Späteren Hōjō in Odawara (Präfektur Kanagawa), in deren Besitz es sich befand, bevor es Tokugawa Ieyasu zum Geschenk gemacht wurde. Ob das Ursprungswerk beendet wurde und aus wie vielen Maki es bestand, ist unbekannt. Man nimmt an, dass es zum Ende der Kamakura-Zeit um 1300 herum entstanden ist. Das überlieferte Hōjōbon bestand aus 52 Kapiteln, wobei das 45. Kapitel verloren ging. Trotz seiner vielen Mängel wird es als bedeutendes Dokument aus der Kamakura-Periode angesehen. Neben dem Hōjōbon sind zudem noch die Ausgaben Kikkawabon (吉川本) und das Shimazuhon (島津本) bedeutsam. (de)
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  • Verbesserungen des Azuma Kagami
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  • Das Azuma Kagami (jap. 吾妻鏡, auch 東鑑 bei gleicher Lesung; wörtlich „Spiegel des Ostens“) ist eine japanische historische Chronik. Der mittelalterliche Text verzeichnet Ereignisse des Kamakura-Shōgunats von Minamoto no Yoritomos Rebellion gegen den Taira-Clan in Izokuni im Jahre 1180 bis zu Munetaka Shinnō (dem sechsten Shōgun) und dessen Rückkehr nach Kyōto im Jahr 1266. Das Werk wird auch Hōjōbon (北条本) genannt, nach der Familie der Späteren Hōjō in Odawara (Präfektur Kanagawa), in deren Besitz es sich befand, bevor es Tokugawa Ieyasu zum Geschenk gemacht wurde. Ob das Ursprungswerk beendet wurde und aus wie vielen Maki es bestand, ist unbekannt. Man nimmt an, dass es zum Ende der Kamakura-Zeit um 1300 herum entstanden ist. Das überlieferte Hōjōbon bestand aus 52 Kapiteln, wobei das 45. Kap (de)
  • Das Azuma Kagami (jap. 吾妻鏡, auch 東鑑 bei gleicher Lesung; wörtlich „Spiegel des Ostens“) ist eine japanische historische Chronik. Der mittelalterliche Text verzeichnet Ereignisse des Kamakura-Shōgunats von Minamoto no Yoritomos Rebellion gegen den Taira-Clan in Izokuni im Jahre 1180 bis zu Munetaka Shinnō (dem sechsten Shōgun) und dessen Rückkehr nach Kyōto im Jahr 1266. Das Werk wird auch Hōjōbon (北条本) genannt, nach der Familie der Späteren Hōjō in Odawara (Präfektur Kanagawa), in deren Besitz es sich befand, bevor es Tokugawa Ieyasu zum Geschenk gemacht wurde. Ob das Ursprungswerk beendet wurde und aus wie vielen Maki es bestand, ist unbekannt. Man nimmt an, dass es zum Ende der Kamakura-Zeit um 1300 herum entstanden ist. Das überlieferte Hōjōbon bestand aus 52 Kapiteln, wobei das 45. Kap (de)
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  • Azuma Kagami (de)
  • Azuma Kagami (de)
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