Der Arianismus ist eine nichttrinitarische christliche Lehre, die nach einem ihrer frühen Vertreter, Arius (ca. 260–336 n.Chr.), benannt ist. Sie weist das spätere Dogma der Dreifaltigkeit Gottes als Irrlehre zurück. Aus Fremdsicht der Christologie steht sie im Gegensatz zur Trinitätslehre und wird von den christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die die ersten beiden ökumenischen Konzilien (325 und 381 n.Chr.) anerkennen, als Häresie angesehen.

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  • Der Arianismus ist eine nichttrinitarische christliche Lehre, die nach einem ihrer frühen Vertreter, Arius (ca. 260–336 n.Chr.), benannt ist. Sie weist das spätere Dogma der Dreifaltigkeit Gottes als Irrlehre zurück. Aus Fremdsicht der Christologie steht sie im Gegensatz zur Trinitätslehre und wird von den christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die die ersten beiden ökumenischen Konzilien (325 und 381 n.Chr.) anerkennen, als Häresie angesehen. In der Spätantike wurde die Bezeichnung „Arianer“ durch Anhänger des Konzils von Nicäa oft als Kampfbegriff gebraucht, ohne dass die so bezeichneten Personen notwendigerweise die Lehre des Arius vertreten hätten. Viele Althistoriker beschränken dagegen heute den Ausdruck „Arianer“ auf die unmittelbaren Anhänger des Arius und gebrauchen ansonsten den neutraleren Ausdruck Homöer. (de)
  • Der Arianismus ist eine nichttrinitarische christliche Lehre, die nach einem ihrer frühen Vertreter, Arius (ca. 260–336 n.Chr.), benannt ist. Sie weist das spätere Dogma der Dreifaltigkeit Gottes als Irrlehre zurück. Aus Fremdsicht der Christologie steht sie im Gegensatz zur Trinitätslehre und wird von den christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die die ersten beiden ökumenischen Konzilien (325 und 381 n.Chr.) anerkennen, als Häresie angesehen. In der Spätantike wurde die Bezeichnung „Arianer“ durch Anhänger des Konzils von Nicäa oft als Kampfbegriff gebraucht, ohne dass die so bezeichneten Personen notwendigerweise die Lehre des Arius vertreten hätten. Viele Althistoriker beschränken dagegen heute den Ausdruck „Arianer“ auf die unmittelbaren Anhänger des Arius und gebrauchen ansonsten den neutraleren Ausdruck Homöer. (de)
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  • Der Arianismus ist eine nichttrinitarische christliche Lehre, die nach einem ihrer frühen Vertreter, Arius (ca. 260–336 n.Chr.), benannt ist. Sie weist das spätere Dogma der Dreifaltigkeit Gottes als Irrlehre zurück. Aus Fremdsicht der Christologie steht sie im Gegensatz zur Trinitätslehre und wird von den christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die die ersten beiden ökumenischen Konzilien (325 und 381 n.Chr.) anerkennen, als Häresie angesehen. (de)
  • Der Arianismus ist eine nichttrinitarische christliche Lehre, die nach einem ihrer frühen Vertreter, Arius (ca. 260–336 n.Chr.), benannt ist. Sie weist das spätere Dogma der Dreifaltigkeit Gottes als Irrlehre zurück. Aus Fremdsicht der Christologie steht sie im Gegensatz zur Trinitätslehre und wird von den christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die die ersten beiden ökumenischen Konzilien (325 und 381 n.Chr.) anerkennen, als Häresie angesehen. (de)
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  • Arianismus (de)
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