Alcina (HWV 34) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und seine dritte, die auf Ariosts Orlando furioso fußt. Nach Ariodante war Alcina die zweite Oper, die nicht mehr für das King’s Theatre am Haymarket bestimmt war. Ebenso wie diese ist es eine Ballettoper, denn in Covent Garden stand Händel die Ballett-Truppe der Marie Sallé zur Verfügung, die allerdings am Ende der Saison (Sommer 1735) abreiste.

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  • Alcina (HWV 34) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und seine dritte, die auf Ariosts Orlando furioso fußt. Nach Ariodante war Alcina die zweite Oper, die nicht mehr für das King’s Theatre am Haymarket bestimmt war. Ebenso wie diese ist es eine Ballettoper, denn in Covent Garden stand Händel die Ballett-Truppe der Marie Sallé zur Verfügung, die allerdings am Ende der Saison (Sommer 1735) abreiste. (de)
  • Alcina (HWV 34) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und seine dritte, die auf Ariosts Orlando furioso fußt. Nach Ariodante war Alcina die zweite Oper, die nicht mehr für das King’s Theatre am Haymarket bestimmt war. Ebenso wie diese ist es eine Ballettoper, denn in Covent Garden stand Händel die Ballett-Truppe der Marie Sallé zur Verfügung, die allerdings am Ende der Saison (Sommer 1735) abreiste. (de)
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  • Alcina, HWV 34
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  • unbekannt, L’isola di Alcina
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  • Alcinas Zauberinsel im Mittelmeer, im letzten Drittel des 8. Jahrhunderts
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  • * Alcina, eine Zauberin * Ruggiero, ein Ritter * Morgana, Alcinas Schwester * Bradamante, Ruggieros Braut, verkleidet als ihr eigener Bruder „Ricciardo“ * Oronte, Heerführer Alcinas, Geliebter Morganas * Melisso, Bradamantes Vertrauter * Oberto, Sohn des Paladins Astolfo, auf der Suche nach seinem Vater * Damen, Pagen, Dienerinnen, Junge Ritter, Zauberwesen, Geister der Unterwelt
prop-de:quelle
  • A General History of Music, London 1789
  • G. F. Händel, Leipzig 1860
  • Brief an Mary Granville, London, 12. April 1735
  • Brief an Wyndham Knatchbull, 27. August 1734
  • Daily Post, London, 10. Juli 1735
  • Daily Post, London, 16. April 1735
  • General Evening Post, London, 20. Mai 1735
  • Le Pour et le Contre, Paris 1735
  • Mercure de France, Paris, April 1734
  • Sketch of the life of handel, London 1785
  • The Universal Spectator, London, 5. Juli 1735
prop-de:text
  • Mademoiselle Sallé avoit composé un Ballet, dans lequel elle se chargea du rôle du Cupidon, qu’elle entreprît de danser en habit d’homme. Cet habit, dit-on, lui sied mal, e fût apparemment la cause de sa disgrace.
  • Mr. Handel goes to spend the Summer in Germany, but comes back against Winter, and is to have Concerts of Musick next Season, but no Opera’s.
  • […] I think it is the best he ever made, but I have thought so of so many, that I will not say positively ’tis the finest, but ’tis so fine I have not words to describe it […] Whilst Mr. Handel was playing his part, I could not help thinking of him a necromancer in the midst of his own enchantments.
  • His voice was at first a powerful and clear soprano, which afterwards changed into the fullest, finest, and deepest counter-tenor that has perhaps ever been heard […] Carestini’s person was tall, beautiful, and majestic. He was a very animated and intelligent actor, and having a considerable portion of enthusiasm in his composition, with a lively and inventive imagination, he rendered every thing he sung interesting by good taste, energy, and judicious embellishments. He manifested great agility in the execution of difficult divisions from the chest in a most articulate and admirable manner. It was the opinion of Hasse, as well as of many other eminent professors, that whoever had not heard Carestini was inacquainted with the most perfect style of singing.
  • Elle a osé paroître dans cette Entrée sans panier, sans jupe, sans corps et échevelée, et sans aucun ornement sur sa tête; elle n’estoit vêtuë avec son corset et un jupon, que d’une simple robbe de mousseline tournée en draperie, et ajustée sur le modele d’une Statuë Grecque.
  • Their Majesties intend being at the Opera in Covent-Garden To-night; and we hear the new Opera will exceed any Composition of Mr. Handel’s hitherto performed.
  • This opera, which was always performed by command of their Majesties, till the King went to Hanover, and then by command of her Majesty only, till the close of the season, July 2d, sustaining eighteen successive representations.
  • Yesterday Signor Caristina, a celebrated Singer in the late Opera’s in Covent Garden Theatre, embarqued on Board a Ship for Venice.
  • […] being engaged with Mr. Rich to carry on the Opera’s in Covent Garden […]
  • Die Musik zu Alcina brachte die wenigen wahren Freunde, welche Händel noch besaß, in eine freudige Aufregung, und feuerte sie um so mehr an ihren Eifer für seine unterliegende Sache zu bethätigen, als er selber von aller Reclame absah und still und trotzig nur mit den Waffen seiner Kunst kämpfen wollte.
  • Verdi prati, which was constantly encored during the whole run of Alcina, was, at first, sent back to HANDEL by Carestini, as unfit for him to sing; upon which he went, in a great rage, to his house, and in a way which few composers, except HANDEL, ever ventured to accost a first-singer, cries out: ‘You toc! don't I know better as your seluf, vaat is pest for you to sing? If you vill not sing all de song vaat I give you, I will not pay you ein stiver.’
  • The Opera goes no farther than the breaking of Alcina’s Enchantment and contains an agreeable Allegory […] The Character of Alcina’s Beauty, and Inconstancy proves the short Duration of all sublimary Enjoyments, which are lost as soon as attain’d […]
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  • […] Ich denke, es ist die beste, die er je gemacht, aber ich habe das schon so oft gedacht. Sie ist aber wirklich die beste und so gelungen, dass ich keine Worte finde, sie zu beschreiben. […] Als Händel daraus spielte, musste ich unwillkürlich an einen Nekromanten inmitten der von ihm selbst beschworenen Geister denken.
  • Seine Stimme war zunächst ein kräftiger und klarer Sopran, später hatte er den vollsten, feinsten und tiefsten Kontratenor, der je zu hören war […] Carestinis Gestalt war groß, schön und majestätisch. Er war ein sehr engagierter und intelligenter Schauspieler und da er mit einer guten Portion von Begeisterung für die Komposition, verbunden mit lebendiger und einfallsreicher Vorstellungskraft ausgestattet war, machte er alles, was er sang, durch guten Geschmack, Energie und kluge Verzierungen interessant. Er besaß eine große Fähigkeit, auch in schwierigen Bereichen der Bruststimme mit großer Deutlichkeit wunderbar zu gestalten. Nach Meinung von Hasse und vieler anderer berühmter Lehrer, war jeder, der Carestini noch nicht gehört habe, mit dem perfektesten Gesangsstil auch noch nicht bekannt.
  • Ihre Majestäten beabsichtigen heute Abend die Oper in Covent Garden zu besuchen und man hört, die neue Oper von Herrn Händel übertreffe alle seine derartigen Kompositionen.
  • Sie hat es gewagt, ohne Reifrock, Rock oder Mieder und mit offenem Haar aufzutreten, außer Korsett und Petticoat trug sie ein einfaches Musselinkleid, das sie um sich geschlungen hatte wie eine griechische Statue.
  • Die Arie Verdi prati, die man bey jeder Aufführung der Oper Alcina immer mehr als einmal zu hören verlangte, wurde Händel’n anfänglich von Carestini zurückgeschickt, weil er sie nicht zu singen wisse. Voller Wuth gieng er zu ihm, und in einem Tone, worin wenige Komponisten, außer Händel, jemals einen ersten Sänger anredeten, fuhr er ihn mit den Worten an: „Du Hund! Muß ich nicht besser wissen, als Du, was du singen kannst? Willst du die Arien nicht singen, die ich dir gebe, so bezahle ich dir keinen Stöver.“
  • In der Oper, einer wohltuenden Allegorie, geht es um nicht mehr oder weniger als das Brechen von Alcinas Zauberkraft […] Der Charakter von Alcinas Schönheit und ihre Unbeständigkeit beweisen die kurze Dauer der irdischen Freuden, die, kaum erreicht, rasch wieder verloren gehen […]
  • Händel wird den Sommer in Deutschland verbringen, aber zum Winter zurückkehren. Und er wird in der nächsten Saison Konzerte anbieten, jedoch keine Opern.
  • Diese Oper, welche jedesmal auf Verlangen der Majestäten aufgeführt wurde, bis der König nach Hannover ging und danach auf Wunsch Ihrer Majestät allein, erlebte bis zum Ende der Spielzeit am 2. Juli achtzehn Aufführungen hintereinander.
  • […] mit Mr. Rich an einer Weiterführung der Opern in Covent Garden arbeite […]
  • Gestern schiffte sich Signor Caristina, der berühmte Sänger, der in den jüngsten Opern im Covent Garden-Theater auftrat, nach Venedig ein.
  • Fräulein Sallé hatte eine Ballettszene kreiert. Sie spielte darin die Rolle des Cupido und ließ sich dazu herab, in Männerkleidung zu tanzen. Dies, so heißt es, stand ihr sehr schlecht zu Gesicht und war offensichtlich der Grund dafür, dass sie in Ungnade fiel.
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  • Alcina (HWV 34) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und seine dritte, die auf Ariosts Orlando furioso fußt. Nach Ariodante war Alcina die zweite Oper, die nicht mehr für das King’s Theatre am Haymarket bestimmt war. Ebenso wie diese ist es eine Ballettoper, denn in Covent Garden stand Händel die Ballett-Truppe der Marie Sallé zur Verfügung, die allerdings am Ende der Saison (Sommer 1735) abreiste. (de)
  • Alcina (HWV 34) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und seine dritte, die auf Ariosts Orlando furioso fußt. Nach Ariodante war Alcina die zweite Oper, die nicht mehr für das King’s Theatre am Haymarket bestimmt war. Ebenso wie diese ist es eine Ballettoper, denn in Covent Garden stand Händel die Ballett-Truppe der Marie Sallé zur Verfügung, die allerdings am Ende der Saison (Sommer 1735) abreiste. (de)
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