Die 7,7 × 58 mm Arisaka oder auch als Arisaka Typ 99 7,7 mm Randlos bezeichnete Patrone wurde 1939 entwickelt und von der Kaiserlich Japanischen Armee im Arisaka Typ 99 verwendet. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um die ältere 6,5 × 50 mm Arisaka zu ersetzen, was auf Grund von Materialmangel nicht vor Kriegsende gelang. Die Patrone enthält dasselbe Projektil wie die britische 7,7 × 56 mm R, die zusammen mit der randlosen deutschen 7,92 × 57 mm den Denkanstoß zur Entwicklung gab.

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  • Die 7,7 × 58 mm Arisaka oder auch als Arisaka Typ 99 7,7 mm Randlos bezeichnete Patrone wurde 1939 entwickelt und von der Kaiserlich Japanischen Armee im Arisaka Typ 99 verwendet. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um die ältere 6,5 × 50 mm Arisaka zu ersetzen, was auf Grund von Materialmangel nicht vor Kriegsende gelang. Die Patrone enthält dasselbe Projektil wie die britische 7,7 × 56 mm R, die zusammen mit der randlosen deutschen 7,92 × 57 mm den Denkanstoß zur Entwicklung gab. Es wurden auch Patronen mit Rand hergestellt, die Arisaka Typ 92 7,7 mm Halbrand (7,7 × 58 mm HR), die in japanischen Maschinengewehren wie dem Arisaka T-99 Verwendung fanden. Diese Munition war stärker und wurde mit einem Rand ausgestattet, um nicht versehentlich in Gewehren verwendet zu werden. Nach dem Krieg und der Auflösung der Kaiserlich Japanischen Armee wurden keine weiteren Waffen mit diesem Kaliber gefertigt. Die neu gegründeten Selbstverteidigungsstreitkräfte ersetzten es 1947 durch die .30-06 Springfield, um die von den Vereinigten Staaten erhaltene M1 Garand zu nutzen. (de)
  • Die 7,7 × 58 mm Arisaka oder auch als Arisaka Typ 99 7,7 mm Randlos bezeichnete Patrone wurde 1939 entwickelt und von der Kaiserlich Japanischen Armee im Arisaka Typ 99 verwendet. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um die ältere 6,5 × 50 mm Arisaka zu ersetzen, was auf Grund von Materialmangel nicht vor Kriegsende gelang. Die Patrone enthält dasselbe Projektil wie die britische 7,7 × 56 mm R, die zusammen mit der randlosen deutschen 7,92 × 57 mm den Denkanstoß zur Entwicklung gab. Es wurden auch Patronen mit Rand hergestellt, die Arisaka Typ 92 7,7 mm Halbrand (7,7 × 58 mm HR), die in japanischen Maschinengewehren wie dem Arisaka T-99 Verwendung fanden. Diese Munition war stärker und wurde mit einem Rand ausgestattet, um nicht versehentlich in Gewehren verwendet zu werden. Nach dem Krieg und der Auflösung der Kaiserlich Japanischen Armee wurden keine weiteren Waffen mit diesem Kaliber gefertigt. Die neu gegründeten Selbstverteidigungsstreitkräfte ersetzten es 1947 durch die .30-06 Springfield, um die von den Vereinigten Staaten erhaltene M1 Garand zu nutzen. (de)
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  • Die 7,7 × 58 mm Arisaka oder auch als Arisaka Typ 99 7,7 mm Randlos bezeichnete Patrone wurde 1939 entwickelt und von der Kaiserlich Japanischen Armee im Arisaka Typ 99 verwendet. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um die ältere 6,5 × 50 mm Arisaka zu ersetzen, was auf Grund von Materialmangel nicht vor Kriegsende gelang. Die Patrone enthält dasselbe Projektil wie die britische 7,7 × 56 mm R, die zusammen mit der randlosen deutschen 7,92 × 57 mm den Denkanstoß zur Entwicklung gab. (de)
  • Die 7,7 × 58 mm Arisaka oder auch als Arisaka Typ 99 7,7 mm Randlos bezeichnete Patrone wurde 1939 entwickelt und von der Kaiserlich Japanischen Armee im Arisaka Typ 99 verwendet. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um die ältere 6,5 × 50 mm Arisaka zu ersetzen, was auf Grund von Materialmangel nicht vor Kriegsende gelang. Die Patrone enthält dasselbe Projektil wie die britische 7,7 × 56 mm R, die zusammen mit der randlosen deutschen 7,92 × 57 mm den Denkanstoß zur Entwicklung gab. (de)
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  • 7,7 × 58 mm Arisaka (de)
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