Die Ökologische Linke (veraltete Kurzbezeichnung ÖkoLi, neueres Kürzel ÖkoLinX) ist eine deutsche Kleinpartei, die im Jahr 1991 nach der „realpolitischen Wende“ der damaligen Grünen unter dem Namen Ökologische Linke/Alternative Liste (Ökoli/AL) von einigen vormaligen Mitgliedern des sogenannten Fundi-Flügels gegründet wurde. Sie selbst bezeichnet sich als radikalökologisch und ökosozialistisch. Die Parteigründung erfolgte vor allem auf Initiative von Jutta Ditfurth und ihrem Lebensgefährten Manfred Zieran nach Ditfurths Austritt aus den Grünen und war eine Reaktion auf das Erstarken der von ihnen und ihren Unterstützern abgelehnten realpolitischen Neuorientierung innerhalb der Grünen nach dem Beitritt der DDR zur BRD.

Property Value
dbo:abstract
  • Die Ökologische Linke (veraltete Kurzbezeichnung ÖkoLi, neueres Kürzel ÖkoLinX) ist eine deutsche Kleinpartei, die im Jahr 1991 nach der „realpolitischen Wende“ der damaligen Grünen unter dem Namen Ökologische Linke/Alternative Liste (Ökoli/AL) von einigen vormaligen Mitgliedern des sogenannten Fundi-Flügels gegründet wurde. Sie selbst bezeichnet sich als radikalökologisch und ökosozialistisch. Die Parteigründung erfolgte vor allem auf Initiative von Jutta Ditfurth und ihrem Lebensgefährten Manfred Zieran nach Ditfurths Austritt aus den Grünen und war eine Reaktion auf das Erstarken der von ihnen und ihren Unterstützern abgelehnten realpolitischen Neuorientierung innerhalb der Grünen nach dem Beitritt der DDR zur BRD. Bundesweit konnte die Ökologische Linke nicht Fuß fassen. Auch im Gründungsland Hessen blieben ihr nennenswerte Erfolge bei Wahlen versagt. Mitglieder der Ökologischen Linken kandidieren auf kommunaler Ebene bei der Wählergemeinschaft ÖkoLinX-Antirassistische Liste (ÖkoLinX-ARL). ÖkoLinX-ARL wurde seit 2001 mehrfach ins kommunale Parlament – die Stadtverordnetenversammlung im Frankfurter Römer gewählt. Auch bei der Wählergemeinschaft ÖkoLinX-Antirassistische Liste Berlin Friedrichshain-Kreuzberg (ÖkoLinX-ARL B F-K) sind Mitglieder der Ökologischen Linken beteiligt. (de)
  • Die Ökologische Linke (veraltete Kurzbezeichnung ÖkoLi, neueres Kürzel ÖkoLinX) ist eine deutsche Kleinpartei, die im Jahr 1991 nach der „realpolitischen Wende“ der damaligen Grünen unter dem Namen Ökologische Linke/Alternative Liste (Ökoli/AL) von einigen vormaligen Mitgliedern des sogenannten Fundi-Flügels gegründet wurde. Sie selbst bezeichnet sich als radikalökologisch und ökosozialistisch. Die Parteigründung erfolgte vor allem auf Initiative von Jutta Ditfurth und ihrem Lebensgefährten Manfred Zieran nach Ditfurths Austritt aus den Grünen und war eine Reaktion auf das Erstarken der von ihnen und ihren Unterstützern abgelehnten realpolitischen Neuorientierung innerhalb der Grünen nach dem Beitritt der DDR zur BRD. Bundesweit konnte die Ökologische Linke nicht Fuß fassen. Auch im Gründungsland Hessen blieben ihr nennenswerte Erfolge bei Wahlen versagt. Mitglieder der Ökologischen Linken kandidieren auf kommunaler Ebene bei der Wählergemeinschaft ÖkoLinX-Antirassistische Liste (ÖkoLinX-ARL). ÖkoLinX-ARL wurde seit 2001 mehrfach ins kommunale Parlament – die Stadtverordnetenversammlung im Frankfurter Römer gewählt. Auch bei der Wählergemeinschaft ÖkoLinX-Antirassistische Liste Berlin Friedrichshain-Kreuzberg (ÖkoLinX-ARL B F-K) sind Mitglieder der Ökologischen Linken beteiligt. (de)
dbo:wikiPageExternalLink
dbo:wikiPageID
  • 465970 (xsd:integer)
dbo:wikiPageRevisionID
  • 158643487 (xsd:integer)
prop-de:ausrichtung
prop-de:gründung
  • Dezember 1991
prop-de:mitglieder
  • 329 (xsd:integer)
prop-de:parteilogo
  • 250 (xsd:integer)
prop-de:parteivorsitzende
  • Andrea Capitain
  • Christoph Preuschoff
  • Dorothea Becker
  • Karin Döpke
  • Otto Salmen
  • Sascha Jensen
  • Tamara Schaaf
dct:subject
rdf:type
rdfs:comment
  • Die Ökologische Linke (veraltete Kurzbezeichnung ÖkoLi, neueres Kürzel ÖkoLinX) ist eine deutsche Kleinpartei, die im Jahr 1991 nach der „realpolitischen Wende“ der damaligen Grünen unter dem Namen Ökologische Linke/Alternative Liste (Ökoli/AL) von einigen vormaligen Mitgliedern des sogenannten Fundi-Flügels gegründet wurde. Sie selbst bezeichnet sich als radikalökologisch und ökosozialistisch. Die Parteigründung erfolgte vor allem auf Initiative von Jutta Ditfurth und ihrem Lebensgefährten Manfred Zieran nach Ditfurths Austritt aus den Grünen und war eine Reaktion auf das Erstarken der von ihnen und ihren Unterstützern abgelehnten realpolitischen Neuorientierung innerhalb der Grünen nach dem Beitritt der DDR zur BRD. (de)
  • Die Ökologische Linke (veraltete Kurzbezeichnung ÖkoLi, neueres Kürzel ÖkoLinX) ist eine deutsche Kleinpartei, die im Jahr 1991 nach der „realpolitischen Wende“ der damaligen Grünen unter dem Namen Ökologische Linke/Alternative Liste (Ökoli/AL) von einigen vormaligen Mitgliedern des sogenannten Fundi-Flügels gegründet wurde. Sie selbst bezeichnet sich als radikalökologisch und ökosozialistisch. Die Parteigründung erfolgte vor allem auf Initiative von Jutta Ditfurth und ihrem Lebensgefährten Manfred Zieran nach Ditfurths Austritt aus den Grünen und war eine Reaktion auf das Erstarken der von ihnen und ihren Unterstützern abgelehnten realpolitischen Neuorientierung innerhalb der Grünen nach dem Beitritt der DDR zur BRD. (de)
rdfs:label
  • Ökologische Linke (de)
  • Ökologische Linke (de)
owl:sameAs
prov:wasDerivedFrom
foaf:homepage
foaf:isPrimaryTopicOf
foaf:name
  • Ökologische Linke (de)
  • Ökologische Linke (de)
is dbo:wikiPageRedirects of
is prop-de:partei of
is foaf:primaryTopic of